Hochschulische Weiterbildung am ZWW

Die wissenschaftliche Weiterbildung des ZWW umfasst Angebote, die dem Erhalt, der Vertiefung oder Ergänzung der wissenschaftlichen Qualifikation, der beruflichen Weiterentwicklung und der interessenbezogenen Weiterbildung dienen. Sie vermittelt zwischen wissenschaftlichen Erkenntnissen und beruflicher Praxis und hat neben ihrer internen Wirkung einen starken Fokus auf das wirtschaftliche und gesellschaftliche Umfeld der Universität. Damit trägt sie zur Vernetzung der Universität mit der Region, aber auch darüber hinaus, auf wirtschaftlicher, sozialer und kultureller Ebene bei.

Organisation und Aufgaben

Das ZWW besitzt als zentrale wissenschaftliche Einrichtung einen intensiven Forschungs- und Entwicklungsanteil. Es arbeitet in enger Abstimmung und Kooperation mit den Hochschulgremien, Fakultäten, Instituten, externen Kultur- und Sozialpartnern zusammen und wird von einem wissenschaftlichen Beirat begleitet.

Forschungs- und Entwicklungsarbeit
  • Sicherstellung einer Begleitforschung und Beteiligung am wissenschaftlichen Diskurs
  • Erprobung und Implementierung von neuen, auch digital unterstützten Lehr- und Lernszenarien
  • Stellen von oder Beteiligung an Forschungsanträgen
  • Lokale, regionale und internationale Zusammenarbeit und Vernetzung mit Akteuren in unterschiedlichen Formaten wie kollegialen Austausch. Konferenzen oder Tagungen
Handlungsfelder und Angebotsbereiche
  • Administrative Unterstützung der Fachgebiete der BTU bei der Konzeption und dem Programmmanagement von berufsbegleitenden oder weiterbildenden Studiengängen und Zertifikatsprogrammen, Trainings und modularen Schulungsangeboten
  • Konzeption und Management von Weiterbildungsangeboten des ZWW nach Bedarf und Nachfrage
  • Einwerben von Drittmitteln zur Sicherstellung der Qualität, der Organisation, der Entwicklung neuer Angebote
Weiterbildungsangebote

Für alle Bereiche der BTU ist das ZWW zentrale Anlaufstelle zur Entwicklung, zur konzeptionellen, kalkulatorischen oder organisatorischen Durchführung von Weiterbildungsveranstaltungen und knüpft damit inhaltlich an die Forschungsthemen der BTU Cottbus-Senftenberg an. Damit kann das Zentrum vielfältige akademische, berufliche und kulturelle Weiterbildungen für alle Erwachsenen anbieten. Dazu zählen:

Weiterbildungsformate und mögliche Abschlüsse

In Anlehnung an die DGWF-Empfehlungen zu Formaten wissenschaftlicher Weiterbildung werden folgende Abschlüsse in der wissenschaftlichen Weiterbildung der BTU angeboten:

Weiterbildende Zertifikatskurse, -module, -programmeMaster: M.Sc. und M.B.L.90 Kreditpunkte/ECTS
ZertifikatsstudiumZertifikatszeugnis gemäß der Studienordnung120 Kreditpunkte/ECTS
Weiterbildende Zertifikatskurse, -module, -programmeZertifikat als qualifizierteTeilnahmebestätigung für umfangreichere und länger andauernde Qualifizierungen mit internen Überprüfungenje nach Angebot ca. 50 bis 120 UE bzw. 2 bis 5 Kreditpunkte/ECTS
EinzelveranstaltungenTeilnahmebescheinigung als Nachweis des Besuch des Weiterbildungsangebotes oder von einzelnen Programmbausteinen ohne eine Bewertung von Leistungenkurze Fomate bis mehrtägige Angebote
Qualitätsstandards

Inhaltliche Voraussetzungen

  1. Didaktik und Theorie
  2. Kompetenzen
  3. Einbezug relevanter Kontexte
  4. Bezug zur Praxis

Einbezug realer Kontexte

Bezug zur Praxis

Die Qualifizierungs- und Weiterbildungsangebote sind kompetenzorientiert, handlungsorientiert und besitzen einen deutlichen Praxisbezug.

  • Lehrpersonen sind fachlich wissenschaftlich qualifiziert, BTU-Dozent_innen oder entsprechend qualifizierte externe Dozent_innen
  • Die Angebote sind sowohl auf die Forschungsfelder der BTU als auch auf regionale Erfordernisse ausgerichtet
  • Die Angebote besitzen ein hochschuldidaktisches Niveau. Der didaktischer Ansatz besitzt eine kritisch-analytische Distanz zu Phänomenen und ist pluralistisch bezüglich von Theorien, Inhalten, Methoden, Modellen
  • Die Angebote sind divers ausgerichtet und berücksichtigen der Bedürfnisse und Bedarfe der Teilnehmenden
  • Die Angebote werden evaluiert und ständig weiterentwickelt
Lernorganisation

Förderung der Lernzentrierung "vom Lehren zum Lernen", d.h. aktives, selbstverantwortliches und kollegiales Lernen:

  • selbstverantwortet,
  • selbstorganisiert,
  • vernetzt,
  • digital,
  • individualisiert
Wissenschaftlicher Beirat

Laut Errichtungsbeschluss Pkt II Struktur (5) wird das ZWW zukünftig von einem wissenschaftlichen Beirat in grundsätzlichen und hochschulpolitischen Fragen im Weiterbildungsbereich, zur Programmstrategie sowie -entwicklung beraten werden. Für eine gewinnbringende Zusammensetzung des Beirates sind wir derzeit mit den Fakultäten und relevanten Einrichtungen der BTU sowie darüber hinaus mit Multiplikatoren aus der Wirtschaft, regionalen Kulturpartnern und Vertretungen aus den Ministerien des Landes Brandenburg im Gespräch.