Strukturiertes Werkstudierendenprogramm INFORMIEREN - QUALIFIZIEREN - WERKSTUDIEREN

Informationen zum strukturierten Werkstudierendenprogramm

Was ist das strukturierte Werkstudierendenprogramm an der BTU?

Das strukturierte Werkstudierendenprogramm gibt Unternehmen die Möglichkeit, frühzeitig Studierende kennen zu lernen, zu binden und langfristig zu rekrutieren. Gleichzeitig können die Studierenden bestimmte fachbezogene Aufgaben im Betrieb übernehmen.

Grundlegendes Merkmal des strukturierten Werkstudierendenprogramms ist, dass die Tätigkeit der Studierenden im Betrieb dem Studienfach entsprechend fachlich ausgerichtet ist. Dies soll dem Unternehmen ermöglichen, die Studierenden arbeitstechnisch so einzusetzen, dass bereits an der BTU absolvierte Studienmodule eine praktische Vertiefung im Betrieb erfahren. Das Programm soll dabei für die Unternehmen und Studierenden flexibel gestaltet werden, d. h. es besteht die Freiheit, eigene Arbeitsfelder abseits der Empfehlungen der BTU zu wählen. Des Weiteren ist es prinzipiell möglich, in Absprache mit dem Studiengang ein Thema für die Abschlussarbeit im Betrieb festzulegen.

Die für das strukturierte Werkstudierendenprogramm vereinbarte durchschnittliche Wochenarbeitszeit während des gesamten Studiums liegt bei 12 Stunden in der Woche, die ggf. auf einem Arbeitszeitkonto erfasst werden können. Studierende im strukturierten Werkstudierendenprogramm erhalten eine monatliche Vergütung durch das Unternehmen.

Der Ablauf des strukturierten Werkstudierendenprogramms zeichnet sich durch Flexibilität aus. Im Bereich des Bachelorstudiums werden zwei Varianten angeboten, wobei die Erste mit Beginn des Studiums einsetzt und sich über die gesamte Bachelor-Studiendauer zieht. Variante 2 setzt später ein, was eine verkürzte Dauer der Werkstudierendentätigkeit zur Folge hat.

Welche Vorteile bietet das strukturierte Werkstudierendenprogramm für Studierende und Unternehmen?

Vorteile für Studierende

  • Vergütung während des Studiums
  • Bearbeitung aktueller Themen im Betrieb
  • Frühzeitiger Zugang zur Berufspraxis im universitären Studium
  • Auswahl an Kooperationsunternehmen, bei denen ein Studium und Werkstudierendentätigkeit vereinbar sind
  • Angebot häufig verbunden mit der Option, nach erfolgreichem Studium direkt im Unternehmen zu starten
  • Bessere Entwicklung von Soft Skills und persönlichen Kompetenzen

Vorteile für Unternehmen

  • Fachkräftesicherung durch frühzeitige und nachhaltige Bindung
  • Intensivierung der Zusammenarbeit BTU / regionale Unternehmen (Werkstudenten als Türöffner)
  • Intensivierung Wissens- und Technologietransfer (Werkstudenten als Transferträger)
Welche Varianten gibt es?

Variante 1 impliziert den Einstieg in das Werkstudierendenprogamm von Beginn des Studiums an und über das gesamte Bachelorstudium hinweg.

Variante 2 ermöglicht eine Aufnahme des Werkstudierendenprogramms während des Studiums ab dem 3. Semester mit einer Verweildauer von 4 Semestern (restliche Regelstudienzeit).

Variante 3 ermöglicht die Teilnahme am Werkstudierendenprogramm im Bereich des Masterstudiums ab dem 1. Semester bis zum Studienabschluss (Regelstudienzeit).

strukturiertes Werkstudierendenprogramm vs. duale Studienangebote

Die BTU Cottbus-Senftenberg ermöglicht in den universitären und den fachhochschulischen Studiengängen, die von der Wirtschaft stark nachgefragt werden, eine Zusammenarbeit mit regionalen und überregionalen Unternehmen. Diesbezüglich wurden das duale Studium und das strukturierte Werkstudierendenprogramm in mehreren Studiengängen der BTU integriert. Die Anzahl der Studiengänge, die an diesen Programmen teilnehmen, nimmt stetig zu.

Mit dem strukturierten Werkstudierendenprogramm wird Unternehmen die Möglichkeit gegeben, angehende Absolvent/-innen frühzeitig kennen zu lernen, zu binden und langfristig zu rekrutieren. Gleichzeitig können die Studierenden zu den Studieninhalten passende, fachbezogene Aufgaben im Betrieb übernehmen.

Beim dualen Studium werden praktische Studienmodule in die Unternehmen integriert und mit einer Prüfung abgeschlossen. Somit erhalten die Studierenden eine firmenspezifischere und praktischere Ausbildung als bei einem regulären Studium. Universität und Betrieb verstehen sich hierbei gleichwohl als Lernort.

Im Werkstudierendenprogramm ist ausschließlich die BTU als Lernort verankert, der Betrieb wird als Arbeitsort angesehen.

Studiengänge im Werkstudierendenprogramm

Bauingenieurwesen

Im Studiengang Bauingenieurwesen werden in vier Semestern die Pflichtmodule bestehend aus naturwissenschaftlichen Fächern sowie Ingenieurgrundlagen vermittelt, die ab dem 5. Semester durch Wahlpflichtmodule ergänzt werden.
Ab dem 5. Semester kann eine der folgenden Vertiefungsrichtungen gewählt werden:

  • Allgemeiner Ingenieurbau,
  • Energie-, Umwelt- und Gebäudetechnik,
  • Konstruktiver Ingenieurbau

Das Bachelorprogramm Bauingenieurwesen an der BTU gibt Studierenden erstmalig die Möglichkeit, innerhalb desselben Studiengangs zwischen einem 6-semestrigen und einem 8-semestrigen Abschluss zu wählen. Der 6-semestrige Bachelor führt in Ergänzung mit dem 4-semestrigen Master zum Regelabschluss einer Universität; der 8-semestrige ergänzt den 6-semestrigen Studiengang durch ein Praxis- und Theoriesemester und erleichtert so den direkten Einstieg in die Ingenieurpraxis.

zum ausführlichen Studiengangsprofil "Bauingenieurwesen" (B.Sc.)

zum ausführlichen Studiengangsprofil "Bauingenieurwesen" (M.Sc.)

Informatik

Die wissenschaftlich fundierte Wissensvermittlung erfolgt über einen Zeitraum von 6 Semestern (Bachelorstudium) bzw. 4 Semestern (Masterstudium).

Das Grundstudium im Bachelor (1. bis 4. Semester) dient der Vermittlung der für das Fach notwendigen grundlegenden Kenntnisse, Techniken und dem Kennenlernen der Hilfsmittel. Das Fachstudium im Bachelor (5. und 6. Fachsemester) vertieft die im Grundstudium erworbenen Kenntnisse und qualifiziert für die anschließende berufliche Tätigkeit beziehungsweise das weiterführende Masterstudium.
Das Masterstudium zeichnet sich anhand der großen Flexibilität im Studium, der individuellen Wahl von Modulen, der Einbindung der Studierenden in den Forschungsbetrieb der Lehrstühle, sowie der unterstützenden Mentorenprogramme aus.

zum ausführlichen Studiengangsprofil "Informatik" (B.SC.)

zum ausführlichen Studiengangsprofil "Informatik" (M.SC.)

Informations- und Medientechnik

Die wissenschaftlich fundierte Wissensvermittlung erfolgt über einen Zeitraum von 6 Semestern (Bachelorstudium) bzw. 4 Semestern (Masterstudium).

Während des Grundstudiums im Bachelor wird das erste Studienjahr als Einführungs- und Orientierungsphase betrachtet. In den Bereichen Informatik, Mathematik, Elektrotechnik und Nachrichtentechnik sowie Medientechnik und Medienwissenschaften wird ein solides Basiswissen vermittelt. Ab dem 3 Fachsemester entscheiden sich die Studierenden für eine Spezialisierung in den Studienrichtungen Kognitive Systeme, Rechnerbasierte Systeme und Multimedia-Systeme. Der Masterstudiengang vermittelt die Fähigkeiten, Hardware- und Software-Bausteine und Baugruppen für komplexe Systeme der Informations- und Medientechnik zu entwickeln und zu entwerfen, auch im Hinblick auf die Sicherheit und Zuverlässigkeit solcher Systeme.

zum ausführlichen Studiengangsprofil "Informations- und Medientechnik" (B.SC.)

zum ausführlichen Studiengangsprofil "Informations- und Medientechnik" (M.SC.)

Medizininformatik

Am Studienort Senftenberg werden im Bachelor-Studiengang Kenntnisse aus den Modulbereichen Mathematik, Informatik, Medizininformatik, Medizin und Protrack vermittelt. Zusätzlich muss das Modul »Fachübergreifendes Studium« absolviert werden. Ab dem 4. Fachsemester werden Wahlpflichtmodule durch den Studierenden gewählt. Das Studium umfasst eine Regelstudienzeit von 6 Semestern, entspricht 3 Jahre.

zum ausführlichen Studiengangsprofil "Medizininformatik" (B.Sc.)
 

Haben Sie Fragen? Kontaktieren Sie gerne das Team des strukturierten Werkstudierendenprogramms.