Diese Seiten sind Teil einer internen Weiterbildung und bilden nicht die gesamten Inhalte ab. Fragen können Sie gerne an benedikt.stahl(at)b-tu.de, 0355/69-3124 richten.
Wie funktioniert Onpage Suchmaschinenoptimierung?
Nachdem wir uns darüber klargeworden sind, auf welche Keywords wir unsere Website optimieren wollen, geht es nun an die Umsetzung auf unserer Website. Durch Onpage-Optimierungen nehmen wir direkten Einfluss auf die Website und versuchen den Crawlern der Suchmaschinen bestmöglich zu vermitteln, welche Informationen unsere Website bietet und dass diese gut aufbereitet sind.
Es ist generell eine gute Idee, unsere(e) Keywords(s) in die im Folgenden vorgestellten Elemente mit einfließen zu lassen!
Grundlegende Onpage-Faktoren
Der Text an sich sollte vor allen Dingen für die Suchmaschine optimiert sein. Wichtig sind einfach lesbare Sätze. Vorher identifiziertte Keywords sollten nicht zu häufig vorkommen (1-3% Keyworddichte). Die Nutzung von Synonymen und semantisch passenden Worten wird empfohlen.
Die Inhalte sollten sich nur um themenrelevante Bereiche drehen. Wenn sich eine Seite mit der Haltung von Bienen beschäftigt, kann durchaus auch mal von Wespen oder Milben die Rede sein. Ein Absatz über Blattläuse wäre allerdings unpassend und würde das Ranking der Seite negativ beeinflussen.
Onpage-Optimierung durch Strukturierung mit html-Tags
Zwar können wir im Typo3 Editor nicht direkt html-Code eingeben, die Onpage-Optimierung können wir von hier aus trotzdem beeinflussen. Durch die clevere Wahl von Überschriften, fetter oder kursiver Formatierung sowie das Setzen von Hyperlinks, z.B. auf die Seite für Stellenausschreibungen der BTU struktrurieren wir den html-Code und verbessern damit die Maschinenlesbarkeit der Seite.
Der "<hX>Überschriften</hX>"-Tag
In html werden Überschriften mit mit einem h wie headline gekennzeichnet. Sie teilen Seiteninhalte hierachisch auf und helfen Übersichtlichkeit zu schaffen - für Mensch und Maschine:
- <h1>Überschrift1</h1> kennzeichnet die Überschrift, die sich auf den Gesamten Seiteninhalt bezieht. Sie sollte nur einmal vorkommen. Genau wie eine Webpage nur ein übergeordnetes Thema haben sollte. In unserem Typo3-Backend wird die h1-Überschrift bereits mit dem Seitentitel vergeben.
- <h2>Überschrift2</h2> dürfen zwar häufiger als einmal vorkommen sollten aber bis auf wenige ausnahmen nicht inflationär genutzt werden.
- <h3>Überschrift3</h3> usw. können den Seiteninhalt in weitere kleinere (sinnvolle!) Seitenabschnitte aufteilen.
Die Überschriftformate sollten mit Bedacht gewählt werden. Im Idealfall erstellt man zuerst ein Konzept der Seite, um sich darüber klar zu werden, wieviel Überschrift-Ebenen man überhaupt braucht, um seine Inhalte klar strukturiert darzustellen.
Der <strong></strong>-Tag für fette Formatierung
Wichtige Dinge will man oft vom Rest abheben. Genauso wie das menschliche Auge an fetter Schrift "hängenbleibt", wird der Maschine durch den <strong>-Tag vermittelt, dass hier etwas besonderes steht.
Wichtig:
- Es sollte dann wirklich auch etwas besonderes fett markiert sind.
- Weniger ist mehr. Wenn in einem Absatz jeder Satz fett formatierte Stellen besitzt, wird das von der Suchmaschine abgestraft.
Der <a>Hyperlink</a>-Tag
Der <a></a> wird beim Setzen von Links zu anderen Websites oder Email-Adressen erzeugt und sieht eigentlich so aus: <a href="https://www.b-tu.de">Startseite der BTU-Website</a> (bei Mails steht mailto:m.muster@b-tu.de in den Anführungszeichen). Besonders wichtig ist eine selbsterklärende Benennung des Links. Sie hilft Mensch und Maschine beim Einordnen der Zielseite und ist ein wichtiger Faktor in der Onpage-Optimierung von Websites.
Beispiel:
Verlinkungen wie "Alle wichtigen Informationen zum Forschungsprojekt XYZ finden sie hier" sind ungünstig. Besser wäre "Hier geht es zu allen wichtigen Informationen zum Forschungsprojekt XYZ finden sie hier"
Meta-Daten und Onpage Optimierung
Bei den Meta-Daten einer Website handelt es sich um Angaben, die bei der normalen Betrachtung einer Website nicht sichtbar sind. Sie sind aber ein wichtiger Faktor der Onpage Optimierung.
Sowohl die Crawler der Suchmaschinen als auch Screenreader greifen auf diese Informationen zu. Erstere zum Einschätzen der Inhalte, letztere, um Menschen mit einer Sehbehinderung Inhalte vorzulesen.
Auch wenn Suchmaschinenoptimierung für jemanden nicht wichtig sein sollte, so sollten die entsprechenden Felder für die Meta-Daten immer ausgefüllt werden. Als öffentliche Institution sind wir im Rahmen der Barrierefreiheit sogar dazu verprlichtet.
Meta-Description
Jede Webpage sollte eine Meta-Description besitzen. Diese beschreibt möglichst kurz (130 Zeichen) und ansprechend den Inhalt der Seite. Sie sollte entsprechende Keywords bereits enthalten. Im Idealfall entspricht die Meta-Description dem Text, der in den Suchergebnissen der Suchmaschinen angezeigt wird. Google behält es sich aber vor über die Qualität der Meta-Description zu urteilen und ggf. eine andere Textpassage aus der Website anzuzeigen. In so einem Fall empfiehlt es sich, Inhalte und Meta-Description nochmal kritisch zu prüfen. Beschreibe ich wirklich, was auf der Seite steht? Oder steht in der Description vielleicht, wie die Seite sein sollte, aber leider nicht ist?
Alternativtext bei Bildern und Fotos
Bilder transportieren auf Websites unheimlich viele Informationen. Genauso wie Textinhalte sollten auch Bilder/Fotos in den Kontext der Seite passen. Dann ist auch der nächste Optimierungsschritt einfach. Durch die Vergabe eines Alternativtextes für Fotos helfen Sie bei der Klassifizierung des Bildinhalts und ermöglichen die barrierefreie Nutzung der Website. Auch im Alternativtext können Sie - wenn es passt - Ihr Keyword unterbringen. Hier geht allerdings Barrierefreiheit vor Suchmaschinenoptimierung. Im Zweifelsfall beschreiben Sie den Textinhalt so gut es geht für eine Person, die ihn selbst nicht sehen kann.


