11722 - Regionalplanung, Umweltplanung und Planungsrecht 3 (Raumordnungsrecht) Modulübersicht

Modulnummer: 11722
Modultitel:Regionalplanung, Umweltplanung und Planungsrecht 3 (Raumordnungsrecht)
  Regional Planning, Environmental Planning and Planning Law 3 (Regional Planning Law)
Einrichtung: Fakultät 6 - Architektur, Bauingenieurwesen und Stadtplanung
Verantwortlich:
  • Prof. Dr. rer. pol. Gailing, Ludger
Lehr- und Prüfungssprache:Deutsch
Dauer:1 Semester
Angebotsturnus: jedes Wintersemester
Leistungspunkte: 6
Lernziele:Den Studierenden werden im Modul die rechtlichen, inhaltlichen und methodischen Grundlagen der Raumordnung und Raumplanung vermittelt. Zugleich verbessern sie mit dem erfolgreichen Abschluss des Moduls folgende Fähigkeiten und Fertigkeiten:
Erfassen wechselseitiger Abhängigkeiten ökonomischer, ökologischer und sozialer Aspekte der regionalen Entwicklung und deren Wirkungen im Raum
Eigenständige Interpretation sektoraler und räumlicher Fachpolitiken, Fähigkeit zur Integration von Teilaspekten
Kenntnisse im Umgang mit wissenschaftlicher Literatur, Dokumentenanalysen, Kenntnisse zu strategischen Planungs- und Moderationstechniken
Inhalte:Das Modul setzt sich aus den drei Teilen Regionalplanung, Umweltplanung sowie Raumordnungs- und Planungsrecht zusammen.
In der Vorlesung Regionalplanung werden aktuelle sozioökonomische und regionalpolitische Rahmenbedingungen der Regionalplanung thematisiert und die räumlichen Auswirkungen von demographischen, sozial-ökologischen, ökonomischen und politischen Transformationsprozessen analysiert. Im Mittelpunkt steht die Relevanz der Transformationsprozesse für die Raumnutzung und für eine integrierte Gestaltung und Steuerung durch die Regional- und Landesplanung. Die Studierenden lernen zudem grundlegende Konzepte, Leitbilder, Methoden und Instrumente der Landes- und Regionalplanung in Deutschland kennen. Dabei werden die historischen Zusammenhänge, die zur Institutionalisierung des heutigen Planungssystems in Deutschland geführt haben ebenso vermittelt wie Grundkenntnisse von raumrelevanten Fachplanungen und deren Verknüpfung zur Raumplanung. Die Studierenden erhalten einen Einblick in ausgewählte Aspekte der formalen und informellen räumlichen Planung und Regionalentwicklung in Deutschland (Aufbau und Wirkungsweise, Instrumente und Verfahren der Landes- und Regionalplanung sowie der Regionalentwicklung) und lernen die Planungskulturen ausgewählter europäischer Nachbarstaaten sowie Grundlagen der europäischen Raumentwicklung kennen.
In der Vorlesung „Raumordnungsrecht“ werden die Grundzüge des Raumordnungs- und Landesplanungsrechts, die raumordnungsrechtlichen Instrumente, die verschiedenen Planungsebenen und der Umgang mit raumbedeutsamen Planungen und Maßnahmen behandelt. Dabei werden auch die Konflikte zwischen Fachplanung und Raumplanung, die Umsetzungsdefizite in der Landes- und Regionalplanung und das Problem der Legitimation von überörtlicher Planung sowie ihr Verhältnis zur örtlichen Planung erörtert. Exemplarisch werden die Regelungs- und Einflussmöglichkeiten der Raumordnung und ihre Grenzen besprochen.
Das Seminar „Umweltplanung“ ist als eine Kombination von Kernvorträgen und thematischen Gruppenpräsentationen konzipiert. Die Fachvorträge vermittelt anhand einer praxisorientierten Einführung die Grundlagen und Ziele der Umweltplanung innerhalb eines globalen, nationalen, regionalen und Stadtplanungsmaßstabes. Anhand von Schwerpunktthemen werden Umweltauswirkungen von Regional- und Stadtentwicklungsprozessen, Planungsziele einer umweltschonenden nachhaltigen Regionalentwicklung, Instrumente und Strategien des Naturschutzes und der Landschaftspflege diskutiert. Als Vorbereitung auf die thematischen Studierendenpräsentationen werden diese Konzepte und Ansätze in verschiedenen Fallstudien von den Gruppen praktisch angewendet und erarbeitet und innerhalb der Veranstaltung den Kommilitonen als Gruppenpräsentation vorgestellt. Die Gruppenpräsentationen finden hierbei in einer Kombination aus der regulären Seminarzeit sowie zusätzlichen Blockterminen gegen Ende des Semesters statt.
Das Modul beschäftigt sich disziplinübergreifend mit der Frage der Steuerungsfähigkeit und Einflussmöglichkeiten von Planung auf ökonomische, ökologische und regionalpolitische Prozesse. Im Ergebnis steht den Studierenden ein Grundwissen über Raumentwicklungsprozesse, Planungsansätze und Steuerungsstrategien auf verschiedenen räumlichen Ebenen zur Verfügung.
Empfohlene Voraussetzungen:keine
Zwingende Voraussetzungen:keine
Lehrformen und Arbeitsumfang:
  • Vorlesung / 3 SWS
  • Seminar / 30 Stunden
  • Selbststudium / 105 Stunden
Unterrichtsmaterialien und Literaturhinweise:wird bekanntgegeben
Modulprüfung:Continuous Assessment (MCA)
Prüfungsleistung/en für Modulprüfung:
  • Zwei Tests (je 45 min) zu den Inhalten der Vorlesung Regionalplanung (50 %)
  • Ein Test (45 min) zu den Inhalten der Vorlesung Raumordnungsrecht (25 %)
  • Gruppenpräsentation (Seminar Umweltplanung) – 15 Minuten Vortrag je Studierender (25%)




Bewertung der Modulprüfung:Prüfungsleistung - benotet
Teilnehmerbeschränkung:keine
Zuordnung zu Studiengängen:
  • Abschluss im Ausland / Architektur / keine Prüfungsordnung
  • B.Sc. / Städtebau und Stadtplanung (universitäres Profil) / Prüfungsordnung 2019
  • B.Sc. / Stadt- und Regionalplanung (universitäres Profil) / Prüfungsordnung 2016
Bemerkungen:
Für den Fall, dass das Modul nicht gemäß der vorliegenden Beschreibung gelehrt bzw. geprüft werden kann (z.B. aus Gründen des Infektionsschutzes), gelten die auf einschlägigen Plattformen (z.B. Homepage bzw. Moodle) kommunizierten Alternativen.
Veranstaltungen zum Modul:Teilnahme an den Vorlesungen "Regionalplanung", "Raumordnungsrecht" und am Seminar "Umweltplanung"
Veranstaltungen im aktuellen Semester:
Auslaufmodul: Nachfolgemodul seit: 20.06.2016

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