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Modulnummer:
| 14681
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| Modultitel: | Neurologisches System II |
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Neurological System II
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| Einrichtung: |
Fakultät 4 - Humanwissenschaften
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| Verantwortlich: | -
Prof. Dr. rer. medic. Kopkow, Christian
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| Lehr- und Prüfungssprache: | Deutsch |
| Dauer: | 1 Semester |
| Angebotsturnus: |
jedes Sommersemester
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| Leistungspunkte: |
5
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| Lernziele: | Praktisches Handeln Die Studierenden sind in der Lage: - bei Erkrankungen des peripheren Nervensystems eine strukturierte, personenzentrierte Diagnostik zu planen und durchzuführen und dabei ICF und biopsycho-soziale Aspekte einzubeziehen
- symptombezogene Funktions-, Aktivitäts- und Partizipationseinschränkungen differenziert zu erkennen und zu messen, die Befunde reflektiert zu interpretieren und mit ihren anatomischen und physiologischen Kenntnissen in Beziehung zu setzen
- fallbezogene Befunde bei peripheren Nerven- und Muskelerkrankungen - etwa Polyneuropathien, Fazialisparese oder Guillain-Barr&-Syndrom - zu analysieren und daraus tragfähige Behandlungsansätze abzuleiten
- gemeinsam mit den Patient*innen einen Behandlungsplan auf Grundlage neurophysiologischer Prozesse zu entwickeln, neurophysiologische Verfahren wie PNF, Bobath und Vojta kritisch hypothesengeleitet und evidenzbasiert auszuwählen und anzupassen und die individuelle Hilfsmittelversorgung darin zu berücksichtigenrehabilitative und palliative Ziele partizipativ festzulegen, kontinuierlich daran zu arbeiten und den Verlauf anhand funktioneller Ziele und Teilhabeperspektiven zu evaluieren
Wissenschaft und Forschung Die Studierenden sind in der Lage: - Aufbau und Funktion des peripheren Nervensystems mit Schwerpunkt Sensomotorik sowie deren pathologische Veränderungen zu erklären und für Diagnostik, Therapieplanung und Clinical Reasoning nutzbar zu machen
- aktuelle Evidenz, Leitlinien und wissenschaftliche Grundlagen zur Versorgung peripherer Nerven- und Muskelerkrankungen zu recherchieren, kritisch einzuordnen und auf den konkreten Fall zu übertragen
- die Ergebnisse diagnostischer Verfahren und funktioneller Tests hinsichtlich Aussagekraft, Gütekriterien und ihrer Bedeutung für patient*innenbezogene Ziele zu reflektieren
Professionalität Die Studierenden sind in der Lage: - Handlungsentscheidungen fundiert zu treffen und dabei die aktuelle externe Evidenz und die Präferenzen der Patient*innen ebenso einzubeziehen wie anatomisches, (patho-)physiologisches, biomechanisches, bewegungs-, trainingswissenschaftliches und neuropsychologisches Wissen
- für die individuellen Verläufe, Komplikationen und Kompensationen sowie für das unterschiedliche Erleben und die Bewältigung von Menschen mit Erkrankungen des peripheren Nervensystems sensibel zu sein und ihnen mit einer respektvollen, autonomiefördernden Haltung zu begegnen
- ihre physiotherapeutische Perspektive rollenbewusst und auf Augenhöhe in die interprofessionelle Zusammenarbeit einzubringen
Management & Leadership Die Studierenden sind in der Lage: - Untersuchungs- und Behandlungsprozesse bei peripherneurologischen Fallbeispielen strukturiert, zielorientiert und ressourcenschonend zu organisieren
- einzel- und gruppentherapeutische Interventionen sicher zu planen und anzuleiten und dabei Monitoring und individuelle Anpassungsbedarfe im Blick zu behalten
- Befund- und Therapieverläufe nachvollziehbar zu dokumentieren und Versorgungsprozesse interprofessionell abgestimmt mitzugestalten
Lernen & Entwicklung Die Studierenden sind in der Lage: - Physiotherapeutische Maßnahmen eigenständig und reflektiert anzuwenden und dabei bewusst auf ihre bereits erworbenen immanenten und exmanenten Wissensbestände, Fähigkeiten und Fertigkeiten zurückzugreifen
- aus Übungs-, Simulations- und Prüfungssituationen Rückmeldungen aufzunehmen und für die Weiterentwicklung ihres eigenen Handelns zu nutzen
- evidenzbasiertes Wissen zu peripheren Nerven- und Muskelerkrankungen verständlich aufzubereiten und in Beratung, Anleitung und Edukation der Patient*innen einfließen zu lassen
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| Inhalte: | Grundlagen der Anatomie, Physiologie und Pathophysiologie - Neuroanatomie des peripheren Nervensystems
- Neurophysiologie mit Schwerpunkt auf der Sensomotorik, Reflexverschaltung und ihren pathologischen Auswirkungen
- Neuroanatomische und neurophysiologische Korrelate klinischer Symptome peripherer Läsionen (Lower-Motor-Neuron-Symptomatik)
Spezifische und versorgungsrelevante Pathologien - Periphere Nervenerkrankungen und Muskelerkrankungen
- Neuropsychologische Symptome und Symptomkomplexe
- Typische Verläufe, Symptome und Komplikationen der Erkrankungen
- Konservative, operative, rehabilitative und palliative Versorgung der Betroffenen
- Periphere Nerven- und Muskelerkrankungen: Polyneuropathien (inkl. diabetischer), Karpaltunnelsyndrom, Fazialisparese, radikuläre Läsionen und Guillain-Barr&-Syndrom sowie Myopathien
Versorgungsstrategien und physiotherapeutische Maßnahmen - Evidenzbasierte Assessments und Testverfahren im Handlungsfeld der Neurologie
- Physiotherapeutische Funktionsanalyse und hypothesengeleitete Therapieplanung
- Indikationsbezogene Auswahl geeigneter Behandlungstechniken
- Gang- und Gleichgewichtsschulung sowie Training von Transfers und Alltagsaktivitäten
- Förderung motorischen Lernens
- Individuelle Hilfsmittelversorgung
- Interprofessionelle Zusammenarbeit
- Evaluation und Anpassung der Intervention anhand funktioneller Ziele, Patient*innenressourcen und Teilhabeperspektiven
Neueste Interventionen und aktuelle Evidenz - Anwendung und Modulation neuester physiotherapeutischer Interventionen und Verfahren zur Behandlung neurologischer und neuropsychologischer Symptome und Symptomkomplexe, jeweils unter Berücksichtigung der aktuellen externen Evidenz.
Neurophysiologische Behandlungsverfahren (vertiefend) - Vertiefende, fallbezogene Anwendung, Kombination und Anpassung neurophysiologischer Behandlungsverfahren bei peripheren neurologischen Erkrankungen zur Restitution eingeschränkter Funktionen und Aktivitäten
- Kritische Reflexion insbesondere Propriozeptive Neuromuskuläre Fazilitation (PNF), Behandlung nach Bobath, Behandlung nach Vojta im Kontext der aktuellen externen Evidenz
Interprofessionelle Simulation - Simulation und Bearbeitung ausgewählter Kasuistiken der häufigsten und bedeutendsten peripheren Nerven- und Muskelerkrankungen im neurologischen Handlungsfeld
- Interprofessionelles Simulationstraining zur Erprobung peripherneurologischer Versorgungssituationen in realitätsnahen Szenarien, einschließlich Rollenklärung, Übergaben und gemeinsamer Entscheidungsfindung im Team
- Strukturierte Nachbesprechung (Debriefing) der simulierten Fallverläufe zur Reflexion des eigenen Handelns und der interprofessionellen Zusammenarbeit
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| Empfohlene Voraussetzungen: | keine |
| Zwingende Voraussetzungen: | keine |
| Lehrformen und Arbeitsumfang: | -
Vorlesung
/ 2 SWS
-
Übung
/ 3 SWS
-
Selbststudium
/ 75 Stunden
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| Unterrichtsmaterialien und Literaturhinweise: | Die für das Modul erforderliche Fachliteratur sowie Literaturempfehlungen, werden in der ersten Veranstaltung des Semesters durch die*den Lehrende*n bekannt gegeben. |
| Modulprüfung: | Modulabschlussprüfung (MAP) |
| Prüfungsleistung/en für Modulprüfung: | |
| Bewertung der Modulprüfung: | Prüfungsleistung - benotet |
| Teilnehmerbeschränkung: | keine |
| Zuordnung zu Studiengängen: | -
Bachelor (universitär) - Duales Studium, ausbildungsintegrierend /
Physiotherapie /
PO 2026
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| Bemerkungen: | keine |
| Veranstaltungen zum Modul: | - V: Neuroanatomie, Physiologie und Pathologie des peripheren Nervensystems (0,5 SWS)
- V: Physiotherapeutische Versorgung im Handlungsfeld (1,5 SWS)
- Ü: Diagnostik und Therapie (0,5 SWS)
- Ü: Simulationstraining (2 SWS)
- Ü: Training / Sportwissenschaft (0,5 SWS)
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| Veranstaltungen im aktuellen Semester: | - keine Zuordnung vorhanden
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