Neue WAAM-Roboteranlage erweitert Forschungsmöglichkeiten in der additiven Fertigung

Mit einer neuen kollaborierenden WAAM-Roboteranlage steht am Fachgebiet Füge- und Schweißtechnik künftig eine leistungsfähige Forschungsplattform für die additive Fertigung großformatiger Metallbauteile zur Verfügung.

Das Fachgebiet Füge- und Schweißtechnik der BTU Cottbus-Senftenberg hat seine Forschungsinfrastruktur im Bereich der additiven Fertigung erweitert. Mit der Inbetriebnahme einer neuen kollaborierenden WAAM-Roboteranlage entstehen zusätzliche Möglichkeiten für die Entwicklung und Erprobung innovativer Fertigungs- und Beschichtungsprozesse.

Die von der ALOtec Dresden GmbH entwickelte Anlage basiert auf dem Wire Arc Additive Manufacturing (WAAM)-Verfahren, einem drahtbasierten additiven Fertigungsprozess für metallische Bauteile. Herzstück der Anlage sind zwei kollaborierende Industrieroboter, die gemeinsam an einem Werkstück arbeiten und durch insgesamt 16 synchronisierte Achsen ergänzt werden.

Durch das Zusammenspiel von Robotern, Lineareinheiten und Dreh-Kipp-Tisch können komplexe Geometrien effizient aufgebaut und großvolumige Bauteile mit hohen Auftragsraten gefertigt werden. Zum Einsatz kommen moderne Schweißtechnologien von Fronius, die sowohl präzise als auch wirtschaftliche Fertigungsprozesse ermöglichen.

Die neue Forschungsplattform wird künftig insbesondere für die Entwicklung additiver Fertigungsverfahren, die Untersuchung neuer Werkstoffe sowie die Erforschung innovativer Beschichtungs- und Reparaturprozesse genutzt. Damit leistet sie einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung ressourceneffizienter Fertigungstechnologien im Rahmen von SpreeTec neXt.

Kontakt

Christian Kehm
Füge- und Schweißtechnik
T +49 (0) 355 69-4538
kehm(at)b-tu.de
© ALOtec Dresden GmbH
© ALOtec Dresden GmbH
© ALOtec Dresden GmbH
© ALOtec Dresden GmbH
© ALOtec Dresden GmbH
© ALOtec Dresden GmbH