Die Masterthesis

Mit der Anfertigung der Master-Thesis soll die Fähigkeit nachgewiesen werden, eine Planungsaufgabe von hoher Komplexität auf der Basis einer klaren und gefestigten theoretischen Position gestalterisch, technisch und funktional lösen, darstellen und vermitteln zu können.

Es soll sich in der Abschlussarbeit die Anlage zu einer umfassend ausgebildeten, eigenständig agierenden und entscheidenden Architektenpersönlichkeit zeigen. Die Bearbeitungszeit ist begrenzt; bei Wahl der vom Studiengang gestellten Aufgabe entsteht eine Situation des Messens der Absolventen/Absolventinnen untereinander in einer Art von Wettstreit der Ideen und Konzepte.

In einem Abschlusskolloquium soll schließlich die Fähigkeit nachgewiesen werden, die eigene Arbeit auch im mündlichen Vortrag überzeugend vermitteln zu können.

Bauen am Wasser - Spreeinsel Hamburg, Michael Preuss

Die „Spreeinsel“ im Hamburger Hafen wird durch die Verlagerung der Hafenschwerpunkte in westliche Hafenbereiche künftig einer neuen Nutzung zugeführt. Nach der im Bau befindlichen Hafencity ist der südliche Hafenbereich als zentrale Entwicklungsfläche mit Verbindung zum Stadtteil Wilhelmsburg zu sehen zu sehen.  Ein neues Quartierszentrum und Konzeptionen für eine Wohnbebauung sollen als Impuls für die Stadtentwicklung wirken.

Skihalle, Linda Hasselmann

Gegenstand der Thesis ist der Entwurf eines Skihallenkomplexes. Am Standort Berlin Adlershof gilt es eine Skihalle samt Infrastruktur auf einem 300x150m großen Grundstück in das Stadtbild einzugliedern. Auf einer erhöhten Basis gruppieren sich 3 Gebäude (Empfang und Gastronomie, Brauerei, Boarding- haus) um einen Platz. An dieses Ensemble dockt die Skihalle an und steigt in Richtung Bahndamm auf eine Höhe von 50m an. Durch die horizontale Gliederung und die Gestaltung des oberen Abschlusses wirkt die Halle dynamisch und scheint über dem Boden zu schweben. Verschattete Fensterbänder und Oberlichter ermöglichen natürliches Tageslicht und Ausblicke auf die Stadt.

Zentrum der jüdischen Kultur in Krakau, Frank Schwenn

Die Thesis beschäftigt sich mit der ehemaligen Emaillefabrik von Oskar Schindler in Krakau. Allen denen der Film »Schindlers Liste« aus dem Jahr 1993 von Steven Spielberg bekannt ist, müsste auch Oskar Schindler ein Begriff sein. Die Fabrik Schindlers befindet sich in Krakau in Polen und zeigt heute ein verklärtes Bild davon, was an diesem Ort zur Zeit der Besetzung durch die Nationalsozialisten von 1939-1944 geschehen ist. Obwohl dieser Ort, aufgrund seiner Geschichte, speziell in Krakau einen hohen Stellenwert einnehmen sollte, verweilt die heute durch Mischnutzung und Lehrstand gekennzeichnete Fabrik am Stadtrand im Krakauer Stadtteil Zabłocie.

Velodrom, Frank Rost

Die Aufgabe der Masterthesis bestand darin, eine temporäre Radrennbahn für die Olympischen Spiele 2012 in Leipzig zu entwerfen. Ziel des Entwurfes war es, eine Architektur zu schaffen, die durch Formsprache ihre Nutzungsart erkennbar symbolisiert. Ebenso sollte die Architektur eine ortsunabhängige Ausstrahlung und Einpassungsgabe besitzen und sich gleichzeitig in den bestehenden Masterplan für den Olympiapark einfügen. Die vorzufindende Wegeführung und die Ausrichtung der weiteren Sportarenen werden aufgenommen und setzen mit dem Velodrom einen abschließenden Akzent zwischen den vier wesentlichen Bauten des Olympiaparks.

Tagungshotel, Nadine Wichote

Das zu planende Tagungshotel sollte sich als modernes Business-Hotel der gehobenen Mittelklasse präsentieren. Geradlinigkeit, konkretes Ambiente sowie ein funktionierender Service sollten die Gäste nicht nur zufriedenstellen - sondern vielmehr begeistern. 

Die Zimmer sowie der Wellness-Bereich des Hauses sollten ebenfalls der Business-Linie folgen. Einheitliche Größen, reduzierte Farb- und Materialgestaltung könnten dazu beitragen, eine Angebotslücke zu schließen. 

Warum Tuchhof?...Hier im Hotel wird das Textil eingesetzt, um dem Charakteristi-kum des Hotels – eine Behausung auf Zeit – Ausdruck zu verleihen. Darüber hinaus sollen diese Stoffe den Luxus des Hotels nach innen und nach aussen kundtun. Außerdem wird damit Bezug auf die Stadt genommen, denn seit dem 19.Jh. war die Textilindustrie in Cottbus angesiedelt. Der Hof ist die Bühne, die Stoffbahnen bilden die Kulissen und hinter den Kulissen befinden sich die Zimmerflure auf denen das Geschehen nur noch schemenhaft erkennbar ist, da die Bahnen tranzluzent sind. Das Geschehen im Hof findet immer vor der Leinwand statt...

Tagungshotel, Kathrin Rathjen

Reisende sind in jedem Fall der Bewirtung durch Fremde in einer fremden Umgebung ausgesetzt. In Zeiten wachsender Mobilität und ständigen Ortswechsel ist für einen Reisenden die ausgleichende Entspannung, das »zur Ruhe kommen«, von erhöhter Wichtigkeit. Der Entwurf folgt keinem Modetrend, sondern ist durch eine zeitlose Klarheit und wohltuende Geradlinigkeit bestimmt. Das Bauvolumen besteht aus einer Basis, dem öffentlichen Bereich, und einem darüber schwebenden Körper, dem Bereich in dem sich der Gast zurückziehen kann. Das Sockelgeschoss bildet den zentralen Punkt, des Gebäudes. 

Alle öffentlichen Bereiche, wie Tagungs- und Konferenzräume, Restaurant, Cafe, Piano-Bar, Buisnessraum, Lobby, Empfangshalle und hotelinterne Räumlichkeiten befinden sich hier. Durch seine Verteilerfunktion bestimmt es die Basis, das Herz des Hotels. Die eingeschnittenen Höfe und Terrassen dienen einerseits der Belichtung und Belüftung der Räume. Andererseits werden hier Ruhepunkte zur Entspannung und Kommunikation geschaffen. Durch die Einschnitte entstehen interessante Blickbeziehungen innerhalb des Gebäudes. Das Volumen des Bettentrakts ist sehr kompakt gehalten. Es besteht aus vier Zimmergeschossen und dem oberen Abschlußgeschoss mit Wellnessbereich, Dachterrasse und Bar. 

Institut für Osteuropäische Architektur, Esther Winkler

Das Bestandsgebäude, eine ehemalige Brauerei, steht in der Görlitzer Straße in Cottbus, welche in einem nur noch fragmentarisch vorhandenen Stadtgebiet direkt an der Bahn liegt. 

Der Bestand wird durch Neuinterpretation zur Basis für eine Erweiterung, welche dem Prinzip des Weiterbauens folgt. Der neue Teil verknüpft sich unwiederbringlich über die Basis mit dem Bestand. Die Stellen der Verzahnung sind nicht eindeutig identifizierbar. Das Gebäude erhält eine zweite Hauptfassade, die auf den Hofraum des Quartiers ausgerichtet ist. Damit bekommt das Gebäude die Stellung eines »Januskopfes« im Quartier. 

Verbunden sind die zwei Fassaden durch den höher gelegenen Innenhof des Gebäudes, in dem alte und neue Elemente miteinander verschmelzen. Der Innenhof dient der Kommunikation im Gebäude und dem Verteilen der unterschiedlichen Nutzerströme. 

Durch die Anwendung differenzierter Schnittebenen werden die vielschichtigen Blick- und Kontaktbeziehungen innerhalb des Gebäudes betont. Der neue Gebäudekomplex setzt städtebauliche und gestalterische Maßstäbe in seiner Umgebung und wirkt somit identitätsstiftend im Stadtfeld. 

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