Der Lehrstuhl Angewandte Medienwissenschaften profiliert sich vorrangig auf zwei Lehr- und Forschungsgebieten: dem des Analytischen Designs und dem der Digital Humanities.

Der Bereich des Analytischen Designs wird als medien- und kulturtheoretisch geleitete Designtheorie und -praxis verstanden. In der Zusammenführung von angewandter und theoretischer Medien-, Kunst- und Designsemiotik werden Verfahren und Modelle eines verstehenden Gestaltens und gestaltenden Verstehens in Lehre und Forschung erprobt und etabliert.

Der Bereich der Digital Humanities wird an der Schnittstelle von Mediensemiotik und Kommunikationstechnik berührt. Im Zentrum der derzeitigen Forschung steht die Frage nach der Anschlussfähigkeit von Verfahren der strukturalen Textanalyse an kognitive Systeme mit dem Ziel einer Erweiterung maschineller Sprach- hin zu einer Semantikverarbeitung.

Arbeitsschwerpunkte des Lehrstuhls liegen zudem in den Gebieten der Kunst- und Medientheorie, der Film- und Kultursemiotik, der Kultur- und Technikwissenschaften.

Neu erschienen:

Buchdeckel - Valenzen fotografischen Zeigens

Link zu einer externen Seite Valenzen fotografischen Zeigens

Jonas Verlag, Kromsdorf/Weimar 2016.
( Inhaltsverzeichnis)

Neu erschienen:

Pressespiegel:

Neu erschienen:

Buchdeckel - Klassiker des polnischen Films.

Link zu einer externen Seite KLASSIKER des osteuropäischen Films

In dieser ersten deutschsprachigen Publikationsreihe zum osteuropäischen Film ist jedem Land ein Band gewidmet, welcher sowohl das Individuelle als auch das Repräsentative der bedeutendsten Filmklassiker herausstellt: Filme sind kulturelle Artefakte, deren Bilder und Geschichten immer auch Einblicke in die Kultur und Gesellschaft des jeweiligen Landes eröffnen. Ziel der Reihe ist es daher, die Filmproduktion der osteuropäischen Staaten sowie die wechselhafte Geschichte dieser Länder einem deutschsprachigen Publikum anhand seiner Filmklassiker näher zu bringen.

Link zu einer externen Seite KLASSIKER des polnischen Films

Das polnische Kino galt in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts als eines der innovativsten weltweit. Allerdings sind die meisten polnischen Spielfilme heute nur Spezialisten bekannt. Eine breite inter- nationale Rezeption finden allenfalls noch die Filme Andrzej Wajdas, Krzysztof Kieślowskis und Roman Polańskis. Im ersten Band der Reihe werden daher 25 der wichtigsten polnischen Filme seit 1945 vorgestellt. Die ihrem Anspruch nach ebenso wissenschaftlichen wie populärwissenschaftlichen Beiträge stammen von Autorinnen und Autoren aus der Slawistik, den Kultur-, Medien- und Filmwissenschaften.