Führungskräfteveranstaltung der Pflege im Carl-Thiem-Klinikum

Dezember 2016

Prof. Juliane Eichhorn und Florian Schimböck werden für das Thema Evidence-based Nursing (EBN) sensibilisieren und mögliche Berufswege von Absolventinnen und Absolventen des Studiengangs Pflegewissenschaft in der Praxis aufzeigen.

3. Pflegesymposium im Carl-Thiem-Klinikum

November 2016

Das Pflegesymposium behandelte vielfältige Themen – von der Versorgung Frühgeborener bis zum gelebten Konzept des demenzsensiblen Akutkrankenhauses.

Prof. Juliane Eichhorn (Studiengangsleiterin Pflegewissenschaft) vertrat die BTU Cottbus-Senftenberg mit dem Vortrag „Der Weg zur Verknüpfung von Pflegewissenschaft und Praxis“, die Studierenden Lisa Barowsky und Ann-Kathrin Kauer mit dem Vortrag „Von 0 auf 180 - Die komplette Bauchlage bei Beatmungspatientinnen“. Eine Posterausstellung mit weiteren Arbeiten von Studierenden bereicherten das Symposium zusätzlich.

Flyer der Veranstaltung

Lisa Scholz erhält Stipendium im Studiengang Pflegewissenschaft

Herausragende Leistungen von begabten und engagierten Studierenden anzuerkennen und gleichzeitig etwas gegen den Fachkräftemangel zu tun – das ist der Grundgedanke des Deutschlandstipendiums. Zugleich ermutigt das Stipendienprogramm Bürgerinnen und Bürger, Stiftungen, soziale Netzwerke und Unternehmen, sich für die Bildung der Spitzenkräfte von morgen zu engagieren. Die BTU Cottbus - Senftenberg vergibt Deutschlandstipendien seit 2011 jeweils zum Wintersemester. Diesmal konnte ein einjähriges Stipendium für den Studiengang Pflegewissenschaft an Lisa Scholz vergeben werden. Die Verleihung fand im Rahmen der feierlichen Eröffnung des Akademischen Jahres statt.

Lisa Scholz ist ausgebildete Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin und studiert berufsbegleitend im fünften Semester. Alle vier Wochen kommt sie für eine Woche auf den Campus in Senftenberg und besucht Veranstaltungen, u.a. zu den Themen Pflegediagnostik, rehabilitierende und evidenzbasierte Pflegemaßnahmen oder Versorgungsqualität in Einrichtungen. Die anderen Wochen ist sie als Teamleitung in der ambulanten Kinderintensivpflege beim Pflegedienst Nicole Tobias in Freital voll berufstätig.

Ein Team von Professorinnen und Professoren, Mitarbeitenden und Studierenden des Instituts für Gesundheit hat die Auswahl getroffen. „Wir haben uns für Lisa Scholz entschieden, weil uns Frau Scholz neben ihren Leistungen in Studium und Praxis insbesondere durch ihr soziales Engagement und ihre klaren beruflichen Ziele beeindruckt hat“, so der Vorsitzende des Auswahlgremiums Professor Jacob Spallek.

Lisa Scholz „Es freut mich sehr, dass ich in diesem Jahr für das Deutschlandstipendium ausgewählt wurde. Es stellt für mich eine große Anerkennung meiner bisherigen und gleichzeitig auch eine Motivation für zukünftige Leistungen dar. Neben der finanziellen Unterstützung erhoffe ich mir neue Kontakte knüpfen zu können. Ich bedanke mich bei allen Verantwortlichen diese besondere Chance erhalten zu haben.“

Die Stipendien werden durch die Universität als Spende von Unternehmen, Stiftungen und Privatpersonen eingeworben. Der Bund gibt jeweils 150 € dazu, damit der Regelsatz von 300 Euro pro Monat erreicht wird. Das Stipendium ist einkommensunabhängig, wird nicht auf BAföG angerechnet und muss nicht zurückgezahlt werden.

Exkursion zum Landtag nach Potsdam

Anfang November 2016 unternahmen Studierende des 1., 3. und 5. Semesters des Studiengangs Pflegewissenschaft der BTU Cottbus-Senftenberg unter Leitung von Prof. Jacob Spallek und Florian Schimböck eine Exkursion zum Landtag nach Potsdam. Ziel der Exkursion war es, den Studierenden die politische Arbeit bei der Entstehung von Gesetzen im Gesundheitsbereich näher zu bringen und die Vorlesungen zu Gesundheitspolitik und Gesundheitssystemgestaltung durch ein praktisches Beispiel weiter zu vertiefen.

Gegen 9.30 Uhr erreichte der gecharterte Bus den Vorplatz der Nikolaikirche in Potsdam am Landtag. Als erstes stand ein geführter Rundgang durch das Gebäude auf dem Programm, bei dem zahlreiche Details aus der Geschichte des Gebäudes berichtet wurden. Im Anschluss startete das Planspiel „Alkohol und Jugendschutz“ pünktlich um 10 Uhr. Für das Planspiel wurden alle Studierenden in verschiedene Fraktionen mit einer jeweils eindeutigen Position zu einem Gesetzentwurf zum Schutz der Jugend vor Alkohol zugelost. Im Planspiel galt es nun, möglichst viel der eigenen Position in den neuen Gesetzesentwurf einzubringen bzw. diesen zu verhindern. Dafür galt es Ausschüsse zu besetzen, Lesungen im Landtag abzuhalten und abzustimmen, aber auch beim Mittagessen Allianzen zu verabreden und Kompromisse zu verhandeln. Nach anfänglicher Zurückhaltung genossen es die Studierenden mehr und mehr in die politischen Prozesse einzugreifen und selbst an den richtigen Fäden zu ziehen, um ihre Ziele durchzusetzen. Der ursprüngliche Gesetzesentwurf der Opposition wurde nach mehreren Stunden mit weinenden und lachenden Augen der einzelnen Fraktionen und Fraktionsmitgliedern zwar deutlich abgeändert, aber mit klarer Mehrheit „rechtskräftig“ beschlossen. Neben der alltäglichen politischen Arbeit war für die Studierenden eine weitere Erfahrung, dass das Leben von Politikern ein zweischneidiges Schwert sein kann, wenn diese zwischen „freiem Mandat“ und „Fraktionstreue“ entscheiden müssen.

Studierende des Studiengangs Pflegewissenschaften im Brandenburgischen Landtag bei einem Planspiel zum Thema Alkohol und Jugendschutz.

Daniela Nixdorf, Studentin der Pflegewissenschaften an der BTU Cottbus-Senftenberg