Kooperationsprojekt belegt 1.Platz bei Jugend Forscht
Zeit ist kostbar beim Landesfinale „Jugend forscht“: Gut zehn Minuten haben die Jugendlichen, um ihre Ideen und Projekte vor einer Fachjury zu präsentieren. Um die anschließende Fragerunde der Experten zu bewältigen, sind Fachkenntnisse genauso gefragt wie Schlagfertigkeit und Konzentration. Ihr Können haben die 55 Jungforscher jetzt beim Landesausscheid unter Beweis gestellt. Insgesamt 34 Ideen und Projekte präsentierten die 13- bis 20-Jährigen am Mittwoch im Kulturhaus der BASF in Schwarzheide.
Zum 25. Mal in Folge hat die BASF Schwarzheide den Wettbewerb auf Landesebene ausgerichtet. „Jugendliche für Naturwissenschaften zu begeistern, gehört zum Anliegen des Unternehmens“, sagt Sprecherin Steffi Koßack. Neben dem Wettbewerb „Jugend forscht“ fördert der Standort das Gläserne Labor im Deutschen Hygienemuseum Dresden sowie die „MINTregio-Initiative“. Die Gewinner des Landesausscheides fahren nun vom 24. Mai bis 27. Mai nach Darmstadt und treten beim Bundesfinale an.
Im Fachgebiet Technik überzeugten Eloy Schröter, Thomas Döding und Tim Pokart die Jury. Die Schüler vom Cottbuser Max-Steenbeck-Gymnasium entwickelten einen Prototyp zur Umsetzung variabler Einlaufgeometrien für zivile Flug-Triebwerke. Der Triebwerkseinlauf hat die Aufgabe, die Antriebseinheit insbesondere während des Flugzeugsstarts störungsfrei mit Luft zu beliefern. Das Cottbuser Trio holte sich mit dieser Arbeit auch den Sonderpreis des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur.

