„Ein guter Jahrgang“: Studiengang Soziale Arbeit verabschiedete erfolgreiche Absolventinnen und Absolventen

Im festlichen Rahmen wurden am 7. August 2015 insgesamt 90 Absolventinnen und Absolventen des Studiengangs Soziale Arbeit der BTU Cottbus–Senftenberg am Standort Cottbus-Sachsendorf der Universität verabschiedet.

So konnten sich 70 Studierende des Bachelorstudiengangs, 17 Studierende des Masterstudiengangs und drei des integrierten deutsch-polnischen Studiengangs Soziale Arbeit über ihre erfolgreichen Abschlüsse freuen.

 

Der Vorsitzende des Prüfungsausschusses, Prof. Dr. Burkhard Küstermann, hieß neben den Absolventinnen und Absolventen und deren Angehörigen herzlich Vertreter der Stadt Cottbus, der Universitätsleitung sowie von freien Trägern und von Einrichtungen willkommen, denen er für die enge Zusammenarbeit bei der Durchführung des Studiums dankte. „Ein guter Jahrgang ist es, den wir verabschieden dürfen“, sagte Prof. Küstermann. So konnte bei den Bachelor-Absolventen ein Durchschnitt von 2,0 und bei den Mastern sogar von 1,5 erreicht werden. Einen herausragenden Abschluss erzielte die Bachelor-Absolventin Emily Becker mit 1,0.

 

Die Grüße des Oberbürgermeisters der Stadt Cottbus überbrachte dessen persönlicher Referent Henry Crescini, welcher der Universität als einer ihrer Absolventen des Studiengangs World Heritage Studies auf besondere Weise verbunden ist. Sozialdezernent Berndt Weiße dankte der Universität für den würdigen Rahmen der Veranstaltung. „Sie haben, ob Bachelor oder Master, einen Abschluss, mit dem Sie sehr viel anfangen können“, sagte er und verwies darauf, dass in den letzten Jahren etwa 50 ehemalige Studierende des Studiengangs Soziale Arbeit vielfältige Aufgaben in verschiedenen Bereichen der Stadt Cottbus übernommen haben, hier - auch aufgrund der wachsenden Anforderungen - im Rahmen der Integration von Flüchtlingen künftig Bedarf vorhanden sein werde. Der Kanzler der BTU Cottbus–Senftenberg, Wolfgang Schröder, hob in seinem Grußwort unter anderem den hohen Anteil von Abschlüssen in der Regelstudienzeit hervor. Als besonders wichtig bezeichnete er die Tätigkeit der fundiert Ausgebildeten im Hinblick auf die Betreuung teilweise traumatisierter Menschen, die es gilt, in die Gesellschaft hineinzuführen. „Dazu bedarf es Ihrer Expertise, ohne die bisherigen Probleme zu vernachlässigen.“

 

Die Absolventinnen des Masterstudiengangs Soziale Arbeit Christin Müller und Liliya Krajkowski und die Absolventinnen des Bachelorstudiengangs Katharina Riedel und Kristin Wauer blickten dankbar und humorvoll auf das Studium zurück.

 

Für besondere Leistungen wurden sechs Absolventinnen und Absolventen geehrt – Susanne Kirsch, die trotz chronischer Erkrankung und hoher Belastung eine hervorragende Arbeit mit prägnantem Theorieteil verfasst hatte; Thomas Sprenger für seine intensive Beteiligung an den Präsidentengesprächen zur Vorbereitung und Verabschiedung des Hochschulentwicklungsplans, in die er die studentischen Belange kritisch-konstruktiv eingebracht hatte; Timo Piatczyc für seine umfangreichen Mentorenfunktionen im deutsch-polnischen Studiengang und seine freiwillige sehr aktive Arbeit in der Flüchtlingsbetreuung in Polen. Maria Domann, Sarah Lüderitz und Sebastian Scholz wurden für ihr hohes Engagement in einem Projekt von Prof. Dr. Agnes Saretz auf dem betreuten Aktivspielplatz des SOS-Beratungszentrums in Cottbus-Sachsendorf ausgezeichnet.

 

Prof. Küstermann brachte in seiner Ansprache zum Ausdruck, dass die Absolventinnen und Absolventen für die anstehenden Herausforderungen gut gerüstet sind. „Sie haben die Chance zu gestalten. Sie haben die Chance, mit Menschen zu arbeiten. Sie können unmittelbar sehen, wie sich Ihr Handeln für die Menschen auswirkt. Sie können hoffentlich auch die Dankbarkeit der Menschen erfahren, für die Sie handeln.“

 

Für den kulturellen Rahmen der Zeugnisübergabe sorgten Studierende des Studiengangs Instrumental- und Gesangspädagogik mit ihren Darbietungen.