BTU gewinnt Wettbewerb "Study & Work"
Als eine von zehn Hochschulen deutschlandweit und als einzige in Brandenburg wurde die BTU Cottbus-Senftenberg am 28. Mai 2015 von der Ostbeauftragten und Parlamentarischen Staatssekretärin beim Bundeswirtschaftsminister, Iris Gleicke, und dem Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft ausgezeichnet.
Das prämierte Projekt "GoLus – Ready, Steady … Go and Stay in Lusatia" zielt darauf ab, den Studienerfolg der internationalen Studierenden an der BTU Cottbus-Senftenberg zu steigern und ihre Integration in den Arbeitsmarkt in der Region Cottbus/Spree-Neiße und Senftenberg/Oberspreewald-Lausitz sowie im übrigen Brandenburg im Zeitraum Juli 2015 bis Juni 2017 zu fördern. Die fünf Bausteine beziehen sich auf ein
- arbeitsmarktorientiertes Recruiting,
- die Verbesserung des Studienerfolgs durch ein Lotsensystem,
- den Ausbau des regionalen Netzwerks,
- die berufssprachliche Qualifizierung und
- die Sensibilisierung für das Thema durch gemeinsame Trainings mit den Netzwerkpartnern.
Von einem speziellen Marketing für die Zielgruppe, über Kurse zur deutschen Sprache im Berufsalltag bis zu gemeinsamen Veranstaltungen mit Betrieben und Partnern des Arbeitsmarktes im Bereich Interkulturelles und Sport reicht das Angebot und wird durch eine Imagekampagne und einen regelmäßigen Runden Tisch begleitet. Die Projektkoordination übernimmt das Akademische Auslandsamt. Neben den internen Partnern wie dem Career Center, der Stabsstelle Kommunikation und Marketing, wird das Netzwerk durch die Städte und die Region (Stadt Cottbus, Landkreis Oberspreewald-Lausitz) sowie die Wirtschafts- und die Arbeitsmarktpartner, wie etwa die Bundesagentur für Arbeit - Agentur für Arbeit Cottbus, Vattenfall Europe Generation AG, IHK Cottbus, Wirtschaftsinitiative Lausitz e.V. und die Unternehmensverbände Berlin und Brandenburg getragen.
An der BTU Cottbus- Senftenberg haben 19,5 Prozent der 9.500 Studierenden einen ausländischen Pass. Mehr als 250 Abschlüsse werden jährlich an ausländische Studierende vergeben. Daher wird das prämierte Projekt helfen, einem großen Bedarf der internationalen Studierenden nach beruflicher Vorbereitung zu begegnen. Die Auszeichnung leistet einen wichtigen Beitrag dazu, auf die demographischen Herausforderungen in der Lausitz mit einem Ausbau des ausländischen Fachkräftepotenzials zu reagieren.
An dem Wettbewerb im Wettbewerb "Study & Work" hatten sich 46 Hochschulen aus ganz Deutschland beteiligt, davon 17 aus den ostdeutschen Bundesländern. Die zehn Wettbewerbssieger werden in den kommenden zwei Jahren bei der Umsetzung ihrer Vorhaben mit jeweils bis zu 120.000 Euro unterstützt. "Study & Work" ist eine gemeinsame Initiative der Beauftragten für die neuen Bundesländer und für den Mittelstand im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft. Im Fokus des Wettbewerbs steht der Netzwerkaufbau von Hochschulen mit Partnern aus der Wirtschaft und des Arbeitsmarktes sowie kommunalen Einrichtungen mit dem Ziel, den Studienerfolg ausländischer Studierender zu steigern und sie beim Arbeitsmarktübergang zu begleiten.
