Ausstellung "Willkommen in Europa - EU-Politik gefährdet Menschenleben"
Auf der Suche nach Zuflucht, Schutz und besseren Lebensbedingungen wagen viele Menschen aus Afrika und Asien den gefährlichen Weg nach Europa. Menschen, die jegliche Hoffnung auf ein sicheres Leben in ihrem Heimatland verloren haben, lassen sich nicht von abgeschotteten Grenzen abhalten. Je strenger jedoch die Einreisebestimmungen, desto größer wird das Risiko, die Grenzen zu überqueren – mit schwerwiegenden Folgen für die körperliche und seelische Gesundheit der Flüchtenden. Aber auch nach der Ankunft in Europa geht das Leiden weiter. Die Reise endet oft in Auffanglagern, in denen die Menschen unter katastrophalen Bedingungen leben.
Die Ausstellung zeigt Fotos zur Situation der Flüchtlinge in Italien, Griechenland und auf Malta sowie Zeichnungen, die Patienten in Therapiesitzungen mit Mitarbeitern von Ärzte ohne Grenzen erstellt haben.
Die Bilder zeugen vom Schmerz der Flucht, von der Angst, die die Menschen beim Durchqueren der Wüste und auf See erlebt haben sowie vom Risiko der Inhaftierung und der Abschiebung.
Die Ausstellung kann während der Öffnungszeiten des IKMZ-Gebäudes besucht werden.
Ansprechpartnerin:
Antje Tworke-Heybutzki
Tel.: 0355 69-2585
E-Mail: heyb@tu-cottbus.de
