Ausstellung zu studentischen Entwürfen für den Umbau des Gubener Gefängnisgebäudes aus dem 19. Jahrhundert
Insgesamt 24 Teams mit jeweils zwei Studierenden nahmen daran teil. Die fachliche Betreuung erfolgte durch Prof. Bernd Huckriede und Alejandro Tomás-Roldán vom Lehrstuhl Entwerfen, Wohn- und Sozialbauten. Die Aufgabe beinhaltete die Erarbeitung von Entwürfen für den Umbau und die Erweiterung des ehemaligen Gubener Gefängnisses (Ende des 19. Jahrhunderts) sowie für die Gestaltung der umliegenden Freiflächen.
Das Raumprogramm sah vor, ein Schulgebäude für 150 Berufsschüler sowie ein Internat für 75 Studenten und eine Gedenkstätte mit Ausstellungsräumen über die Geschichte und architektonischen Besonderheiten des Altbaus zu planen. Das Hauptthema des Entwurfes mit dem Titel "Guben frei! Deutsch-polnisches Berufsbildungswerk für Tourismus" war der Dialog zwischen Alt und Neu im architektonischen Kontext.
Ausgewählte Ergebnisse (8 bis 10 Arbeiten) werden als Pläne und Modelle im Foyer der zurzeit stillgelegten Wilhelm-Pieck-Schule in Guben in Zusammenarbeit mit der Stadt Guben und der GUWO (Gubener Wohnungsgesellschaft mbH), Eigentümerin des Gefängnisgebäudes, in einer Ausstellung der Öffentlichkeit präsentiert. Die Eröffnung der Ausstellung ist für Samstag, den 7. Juni 2014, 11 Uhr vorgesehen.
Jedes Jahr Ende Mai/Anfang Juni, feiern die Städte Guben und Gubin gemeinsam das deutsch-polnische Frühlingsfest. Beim "Frühling an der Neiße", verwandelt sich die Doppelstadt in einen großen Markt- und Festplatz und neben einem turbulenten Markt der Nationen, locken zahlreiche Veranstaltungen die Menschen, von hüben wie drüben, zum gemeinsamen Singen, Tanzen und Lachen, in die Innenstädte.
