Anerkennungspreis für BTU-Studentinnen beim SCHINKEL-WETTBEWERB 2014

Die beiden Studentinnen, Jacqueline Botur und Victoria Hoedt, erhielten beim diesjährigen Schinkel-Wettbewerb 2014 für ihren Entwurf in der Sparte Städtebau einen Anerkennungspreis in Höhe von 1.000 Euro.

Aus der Niederschrift der Jury

Die Arbeit geht von einer weitgehenden Akzeptanz der stadtstrukturellen Gegebenheiten mit den bestehenden Grundstückszuschnitten und dem Verlauf des Altstädter Rings aus. Für den Ring ist eine Reduktion der Spurbreite vorgesehen. Der Kreisverkehr am Falkenseer Platz wird durch eine Kreuzung ersetzt. Die derzeit dem Verkehr vorbehaltenen Trassen erhalten eine räumliche Fassung und werden in das umgebende Stadtgefüge integriert. Die beidseitige Abschirmung reduziert die Emissionsbelastung der angrenzenden Quartiere. Die vorgeschlagenen Arrondierungen im Bereich des Münsinger Parks und die Platzfläche vor dem Rathaus akzentuieren den Eingangsbereich zwischen Altstadt und Bahnhof. Gleichzeitig erhält der Münsiger Park eine räumliche Fassung. Der Vorschlag, den westlichen Uferbereich des Mühlengrabens zu bebauen, wird kontrovers diskutiert. Es scheint nachvollziehbar, einen Kontrast zwischen grün geprägtem Havelufer und steinern eingefasstem Mühlengraben aufzubauen und mit einem großzügigen „Stadtfenster“ eine Sichtbeziehung zur Altstadt zu ermöglichen. Insgesamt beschäftigt sich die Arbeit intensiv mit den gegebenen Problemlagen.

Unter Verzicht auf kostenintensive Umbaumaßnahmen zeigt sie mit den vorgeschlagenen Interventionen beispielhaft Potenziale auf. Neben neuen stadträumlichen Verknüpfungen zählt dazu insbesondere der Verweis auf Bereiche, die sich für eine Nachverdichtung eignen.