Internationale Konferenz „Translating Music #1“ an der Grażyna and Kiejstut Baczewicz Academy of Music in Łódź (Polen)
Dass sich die polnische musiktheoretische und musikwissenschaftliche Szene in den zurück-liegenden Jahren in gefühlt immer stärkerem Aufwind befindet, ist inzwischen längst in internationalen Fachkreisen bekannt. Weiter bekräftigt wurde diese Tendenz von der unlängst an der Grażyna and Kiejstut Baczewicz Academy of Music in Łódź ins Leben gerufenen Konferenzserie Translating Music, deren erste Ausgabe am 26./27. März 2026 unter dem Motto The Idea of a Musical Work and Its Transformations stattfand und Forscherinnen und Forscher aus aller Welt zusammenbrachte.
Małgorzata Grajter, vor kurzem ins Amt erhobene Leiterin des Departments of Theory of Music an der Musikakademie, zeichnete hauptverantwortlich für die inhaltliche und organisatorische Ausrichtung des Events. Ihren Ausgang nehmend von der Übertragung der Translation Theory, damit anknüpfend an Grajters jüngste Buchpublikation Applying Translation Theory to Musicological Research (Springer: Cham 2024, siehe Link), zeichnete sich die Konferenz durch eine bemerkenswert hohe Anzahl internationaler und Gäste, vor allem aus interdisziplinären Fachbereichen, aus.
Auch Stephan Lewandowski, Musiktheoretiker am Institut für Instrumental- und Gesangs-pädagogik an der BTU Cottbus-Senftenberg, präsentierte auf der Konferenz. Sein Vortrag befasste sich mit dem italienischen Komponisten und Pianisten Stefano Golinelli (1818–1891), der in seinen Préludes für Klavier den Stil des polnischen Nationalkomponisten Fryderyk Chopin (1810–1849) unverkennbar nachahmte, dem Original dabei, mindestens aus heutiger Sicht betrachtet, gefährlich nahe kam.
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Institut für Instrumental- und Gesangspädagogik
T +49 (0) 355 5818-971
Stephan.Lewandowski(at)b-tu.de


