Mikado-Musik-Studie: gravierender Nachwuchsmangel im Bereich Musikpädagogik

Die Ergebnisse der bundesweiten Mikado-Musik-Studie sagen bis 2035 einen existenziellen Fachkräftemangel an Musikschulen und anderen Institutionen der musikalischen Bildung voraus. Das Institut für Musikpädagogik der BTU Cottbus-Senftenberg war mit einer eigens durchgeführten Studie Teil der übergeordneten Mikado-Musik-Studie.

Die Ergebnisse der bundesweiten Mikado-Musik-Studie sagen bis 2035 einen existenziellen Fachkräftemangel an Musikschulen und anderen Institutionen der musikalischen Bildung voraus. Hochrechnungen zeigen, dass in zehn Jahren etwa drei Viertel der offenen Stellen nicht mit entsprechend qualifizierten Lehrkräften besetzt werden könnten. 

In der Pressemeldung des Deutschen Musikrats werden auch mögliche Gründe, wie strukturellen Bedingungen des Berufs (unzureichende Vergütung und anspruchsvolle Arbeitszeiten) und eine teils negative öffentliche Wahrnehmung genannt. 

Studierende und Lehrende des Instituts für Instrumental- und Gesangspädagogik der BTU nahmen als eine von über 50 Teilstudien mit der eigens durchgeführten Studie "Ausgespielt – Eine qualitative Studie zu Beweggründen gegen eine musikalische Professionalisierung" an der übergeordneten Mikado-Musik-Studie teil. Die Ergebnisse sind im Rahmen einer Veröffentlichung der Reihe üben&musizieren Research abrufbar. 

Kontakt

Prof. Dr. phil. Gregor Fuhrmann
Musikpädagogik
T +49 (0) 355 5818 - 916
gregor.fuhrmann(at)b-tu.de

Immanuel de Gilde
Musikpädagogik
T +49 (0) 355 5818-916
immanuel.degilde(at)b-tu.de