er Ständiger Vertreter (stellvertretender Leiter) der Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Baku (Aserbaidschan). Die BTU Präsidentin Gesine Grande hatte ihn im Dezember 2022 bei ihrem Aufenthalt in Baku getroffen und wir nutzten die Gelegenheit und den Kontakt gleich für ein BTUAlumni Interview. Hallo [...] internationale Beziehungen meiner Meinung nach nur vor Ort aufbauen. In meiner Arbeit treffe ich in Baku und in den Regionen Aserbaidschans viele interessante Leute aus Kultur, Wirtschaft, Politik,
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Nijat Adgozalli ist 24 Jahre alt und wurde in Baku, Aserbaidschan, geboren. Er ist Fotograf und gründete mit seinem Kommilitonen Javidan das
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sowie der Beauftragte für Internationale Angelegenheiten, Prof. Dr. Michael Schmidt, die Gäste aus Baku, darunter der Rektor Prof. Dr. Vilayat Valiyev, der Vizerektor für Internationales, Prof. Dr. Subhan
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Im Mittelpunkt des Besuches stehen Abstimmungen zur Entwicklung der bestehenden Kooperationen. Begleitet wird die BTU-Präsidentin vom wissenschaftlichen Direktor für Internationale Angelegenheiten der Universität Prof. Dr. Michael Schmidt, dem Prodekan für Lehre der Fakultät für Maschinenbau, Elektro- und Energiesysteme Prof. Dr.-Ing. Sylvio Simon sowie der Doktorandin am Fachgebiet Füge und Schweißtechnik Iuliia Morozova. Auftakt der Reise war der Besuch der TUA am 8. Dezember. Neben dem Austausch zur Fortentwicklung und Vertiefung der bilateralen Zusammenarbeit in den kommenden Jahren wurden ein Doppelabschlussvertrag im geplanten BTU-Masterstudiengang „Leichtbau und Werkstofftechnologie“ sowie ein hochschulweiter Rahmenvertrag zu gemeinsamen Promotionen feierlich von beiden Hochschulleitungen unterzeichnet. Darüber hinaus stand am Nachmittag des ersten Tages der Besuch des Ministeriums für Wissenschaft und Bildung auf dem Programm. Im Fokus standen Gespräche über zukünftige Kooperationsprojekte der BTU in Aserbaidschan. Ein Treffen in der Akademie der Wissenschaften am 9. Dezember dient einer möglichen Zusammenarbeit in den Forschungsfeldern Physik, Energieeffizienz sowie Informationstechnik. Zudem ist ein Besuch der deutschen Botschaft geplant, in dessen Rahmen auch Abstimmungen zu Visafragen für Studierende und Forschende getroffen werden sollen. Die partnerschaftlichen Beziehungen zwischen der TUA bestehen bereits seit dem Jahr 2009. Der erste Kooperationsvertrag mit der Hochschule Lausitz in Senftenberg wurde 2010 geschlossen, die 2013 mit der BTU Cottbus zur BTU Cottbus-Senftenberg fusionierte. Seither fanden zahlreiche gemeinsame Aktivitäten im Bereich der Lehre und Forschung statt. Es wurden internationale Tagungen, Sommerkurse und Workshops durch beide Universitäten durchgeführt - vieles davon gefördert durch den Deutschen Akademischen Austauschdienst DAAD oder das Erasmus+ Programm der Europäischen Union. Zuletzt besuchte im April 2022 eine Delegation der TUA unter Leitung des Rektors Prof. Dr. Vilayət Vəliyev die BTU. In diesem Rahmen wurde ein fachgebietsübergreifender Vertrag zum Studierendenaustausch zwischen beiden Hochschulen für fünf Jahre unterzeichnet.
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Sechs Wissenschaftler der AzTU informieren sich über Forschung und Lehre und erörtern mit ihren Partnern an der BTU weitere Schritte, um die Zusammenarbeit zu vertiefen. Der seit 2010 bestehende Kooperationsvertrag wurde jetzt durch ein Projekt im Rahmen des Erasmus+ Programms der Europäischen Union noch einmal intensiviert. Die Delegation steht unter der Leitung des Dekans der Maschinenbaufakultät der AzTU, Doz. Dr. Arastun Mammadov. Auf dem aktuellen Besuchsprogramm an der BTU stehen neben einem Gespräch mit der Universitätsleitung auch Projektvorstellungen, Laborbesuche und das Kennenlernen der Fachgebiete des Maschinenbaus am Standort Senftenberg und ebenso Besichtigungen und der Austausch mit Fachkollegen am Zentralcampus Cottbus. Das gemeinsame Erasmus+ Projekt bietet neue Möglichkeiten für einen Austausch von Studierenden und Dozenten, von denen bereits ein Maschinenbaustudent aus Senftenberg Gebrauch gemacht hat. Der Besuch der Professoren und Doktoren der aserbaidschanischen Partneruniversität soll daher auch zur aktiven Bewerbung dieses Angebotes beitragen. In den betreffenden Lehrveranstaltungen werden vor allem Themen des Maschinenbaus behandelt, die in der Senftenberger Maschinenbauausrichtung der BTU nicht präsent sind. So geht es unter anderem um Präzisionsbearbeitungsverfahren bei der Herstellung von Schiebern und anderen Absperrelementen für Gas- und Ölversorgungsanlagen, bei neuartigen Schleifprozessen und automatisierten Maschinenbetrieben, entsprechend den Anforderungen des osteuropäischen und mittelasiatischen Marktes. Unter der Delegationsleitung von Doz. Dr. Arastun Mammadov sind zu Gast an der BTU Cottbus-Senftenberg: Doz. Dr. habil. Fariz Amirov, Prof. Dr. habil. Nizami Yusubov, Prof. Dr. habil. Vaqif Movlazade, Prof. Dr. habil. Nariman Rasulov, Prof. Dr. habil. Subhan Namazov. Hintergrund Die auch in Aserbaidschan begonnene Energiewende bringt viele Fragestellungen für die dortige Ingenieurausbildung mit sich. Somit wird das Besuchsprogramm auch für einen regen Informationsaustausch der Gäste von der Aserbaidschanischen Technischen Universität mit den Kolleginnen und Kollegen der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg genutzt, die bereits auf diesem Gebiet forschen und lehren.
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Darauf antwortet Samir: „Wir haben die BTU-Studenten Waldemar Mack und Alexej Andruschin an der TU Baku kennengelernt und sind über diesen Kontakt auf die Idee gekommen.“ Die beiden BTU-Maschinenbaustudenten waren zu jener Zeit über das Erasmusprogramm in Baku, Waldemar Mack im Wintersemester 2017/2018 und Alexej Andruschin ein Jahr später 2018/2019. Alle [...] bringen. Für seine Verdienste hierbei hat Sylvio Simon erst im Juni 2019 die Ehrendoktorwürde der TU Baku erhalten. Damit gehört er zu einem Kreis von bisher erst 15 mit dieser Auszeichnung in der knapp 70
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