Für Führungskräfte der BTU Cottbus-Senftenberg

Sie möchten Ihr Führungswissen zu Themen, die Sie stetig im Berufs- und Führungsalltag begleiten, kurz und knackig auffrischen und reflektieren?
Die ausgewählten Angebote können dabei unterstützen und verstehen sich als Anregung zum kollegialen Austausch.

Angebote für Führungskräfte

Weiterbildungsreihe „Gesunde Selbst- und Mitarbeiter*innenführung“

Dozenten/Organisation
DPG-Institut Dresden
Ein Angebot der AOK Nordost und des BTU-Betrieblichen Gesundheitsmanagements-Steuerungskreises

Im Rahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung wurden im April 2021 in Kooperation mit der AOK Nordost fünf Workshops zum Thema „Gesundheit am Arbeitsplatz“ mit dem Fokus auf die psychischen Gefährdungen am Arbeitsplatz (u.a. mit den Schwerpunkten Arbeitsinhalt, Arbeitsorganisation, soziale Beziehungen, Arbeitsumgebung) durch das DPG-Institut durchgeführt.
Anknüpfend an die Analyse-Ergebnisse wurde eine Weiterbildungsreihe mit vier Säulen erarbeitet.

Bei erfolgreicher Absolvierung aller Angebote besteht die Möglichkeit, ein Universitätszertifikat zu erhalten.

Säule 1) Online-Vorträge

Zielgruppe: Führungskräfte und Mitarbeitende der BTU

Anmlede-Nr.: 1.6021
Vortrag 1: Motivation, Wertschätzung und Teamentwicklung im Präsenzbetrieb, Homeoffice und in hybriden Arbeitssituationen

Termin: 10.10.2022, 13 – 14 Uhr

Die COVID-19-Pandemie hat das Tempo der Veränderungen in Organisationen in Richtung der Zukunft der Arbeit beschleunigt. Während sich Personen an diese neuen Arbeitsweisen anpassen, müssen Organisationen, Teams und Führungskräfte überdenken, wie sie sich für die Zukunft der Arbeit strukturieren. Welche Anteile der Arbeit werden in Zukunft in einer mobilen Arbeitssituation stattfinden, welche in Präsenz? Was gilt es, in einer Kombination zu beachten? Studien zeigen ein ambivalentes Bild auf mobiles Arbeiten in der häuslichen Situation und die Herausforderungen, die als Führungskraft in diesem Kontext zu leisten sind.
In diesem virtuellen Impuls wird u.a. beleuchtet, wie man als Führungskraft geschickt mit Veränderungen umgehen kann, wie Führung im „virtuellen Raum“ bzw. in einer hybriden Arbeitssituation funktionieren kann und welchen Einfluss die Gesundheit auf zukünftige Arbeitsformen hat.

Anmelde-Nr.: 1.6022
Vortrag 2: : Psychische Belastungen am Arbeitsplatz - Ursachen, Folgen und Handlungsfelder der Prävention

Termin: 17.11.2022, 13 – 14 Uhr

Unter „psychischer Belastung“ versteht man in der Arbeitspsychologie alle Einflüsse, die von außen auf den Menschen bei der Arbeit zukommen und psychisch auf ihn einwirken. Es geht hierbei also um Anforderungen durch die Arbeit bzw. die Arbeitstätigkeit und die Arbeitsumgebung. Dies sind alles Faktoren, die das Denken, Fühlen und Verhalten bei der Arbeit beeinflussen. Somit unterscheidet sich die Verwendung der Begrifflichkeit in den Arbeitswissenschaften davon, wie wir im Alltag von Belastungen sprechen. Eine gesundheitsorientierte Arbeitsgestaltung sieht hier auch den Zusammenhang zwischen Belastungen, Ressourcen, Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit von Personen. Häufig spielt auch die Ausprägung der jeweiligen psychischen Belastung eine Rolle für das psychische Beanspruchungserleben einer Person und kann demnach in ihrer Wirkung negativ, aber auch positiv sein.
In diesem virtuellen Impuls wollen wir eine gemeinsame Perspektive auf dieses Thema entwickeln, konkrete psychische Belastungen benennen und konkrete mögliche (präventive) Maßnahmen, welche auf Individual- und Teamebene umsetzbar sind, vorstellen und diskutieren.

Anmelde-Nr.: 1.6023
Vortrag 3: Work Life Balance – geht es um Balance? Oder um Rhythmus?

Termin: 9.1.2023, 15 – 16 Uhr

Perfektes Gleichgewicht zwischen Arbeit und Leben – die Suche nach Work-Life-Balance beschäftigt viele. Dabei ist der Begriff oftmals irreführend. Er suggeriert zwei Extrempole, die es nicht gibt: Wer arbeitet, lebt – da gibt es keinen Gegensatz. Vielmehr können Leben und Arbeit wunderbar symbiotisch miteinander verbunden sein, einander stärken und befruchten. Ein entspannter Bürokaffee kann nach einem aufreibenden Familienwochenende genauso entspannend sein.
Im virtuellen Impuls wollen wir uns dem Thema Zufriedenheit mit der Work-Life-Balance als eine subjektive Bewertung auf emotionaler und kognitiver Ebene beschäftigen. Wir wollen Achtsamkeit (Mindfulness) als kognitiv-emotionale Segmentierungsstrategie diskutieren, als Intervention zur Förderung der Work-Life-Balance.

Ebenso sollen diese beiden Fragen beleuchtet werden:
Welchen Einfluss hat die Work-Life-Balance auf Aspekte der psychischen Gesundheit?
Welchen Einfluss haben Arbeitsbedingungen auf die Work-Life-Balance?

Anmelde-Nr.: 1.6024
Vortrag 4: Change Management - Gesund in Zeiten der Veränderung

Termin: 16.1.2023, 15 – 16 Uhr

„Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen.“
Veränderungsprozesse sind in der heutigen Arbeitswelt ein ständiger Begleiter und erfordern ständige Anpassungsleistung.
Change-Management bezeichnet fortlaufende Veränderungen der Strukturen einer Organisation zur Anpassung an sich wandelnde Umwelt- und Rahmenbedingungen. Was bedeutet das für unsere psychische Gesundheit? Wie können wir Veränderungen gut gestalten und andere Personen und uns selbst motivieren? Wie können wir als Führungskräfte Einfluss auf Veränderungen im Team nehmen?
Diese Fragen wollen wir u.a. im Vortrag ansprechen, wie auch die Gestaltung von Veränderungsprozessen durch das Wissen um emotionale Reaktionen und Bedürfnisse unterschiedlicher Personenkreise.

Säule 2) Präsenz-Gesundheitsworkshops

Zielgruppe: Führungskräfte der BTU

Anmelde-Nr.: 1.6025
Führungskräfte-Workshop 1: Gesunde Selbstführung

Termin: 11.11.2022, 9 – 16 Uhr
Ort:   Zentralcampus, Hauptgebäude, Raum 0.16

Die Qualifikation von Führungskräften ist heute mehr denn je der Schlüssel zum Unternehmenserfolg. Dabei haben Führungskräfte als Leistungsträger und Multiplikatoren großen Einfluss auf das Klima in Abteilungen sowie auf das Wohlbefinden und die Leistung der Beschäftigten.
Ebenso verändert sich die Arbeitswelt immer mehr in eine Richtung, in der Netzwerkstrukturen wichtig sind, virtuelle Anteile zunehmen, flexibler und agiler gearbeitet wird.
Führungskräfte müssen mit diesen ständig voranschreitenden Veränderungsprozessen gut umgehen können, diese mitgestalten und sich in fluiden Strukturen bewegen, weil es Aufgaben oder Projekte erfordern.
Das fordert neue Denkweisen in Bezug auf das Thema Führung und die Kompetenz, reflexionsfähig zu sein.
Führungskräfte sind somit hohen Belastungen im Arbeitsalltag ausgesetzt und benötigen zunächst eine gute und adäquate Selbstführung.

Im Workshop werden folgende Punkte gemeinsam reflektiert:

    • Reflexion stressinduzierender berufsbedingter und personenbezogener Bewertungsmuster und Einstellungen
    • Erkennen und Stärken der eigenen Resilienzfaktoren
    • Ableiten förderlicher Denkmuster und Entschärfen persönlicher Stressverstärker (Mentales Stressmanagement)
    • Konzept Achtsamkeit und Flow im Führungsalltag
    • Initiativen zur Vermeidung psychischer Fehlbelastungen
    • Zeitmanagement, Tagesplanung und Erstellen einer persönlichen Leistungskurve
    • Definition von Visionen, Werten und Zielen

Anmelde-Nr.: 1.6026
Führungskräfte-Workshop 2: Die eigene Resilienz stärken - Die Resilienz bei Mitarbeiter*innen fördern

Termin: 18.11.2022, 9 – 16 Uhr
Ort:   Zentralcampus, Hauptgebäude, Raum 4.29

Jeder kennt sie – Personen, die unter widrigsten Bedingungen mental stark bleiben, niemals die Hoffnung verlieren und jederzeit eine gewisse Frohnatur in sich tragen. Bei einigen handelt es sich dabei um mehr Schein als Sein, bei anderen ist jedoch tatsächlich eine hohe Resilienz vorhanden. Solche Personen stärken nicht nur sich selbst, sondern sind auch für ihre Umgebung stets ein Fels in der Brandung. Haben diese Personen nur Glück oder gibt es Mittel und Wege, diesen Zustand auch zu erreichen? Gerade in Zeiten des hybriden Arbeitsalltags sind Techniken zum Erhalt und zur Förderung der Resilienz von besonderer Bedeutung. Selbstführung, Achtsamkeit und die Überführung der erfolgreichen Resilienzfaktoren ins Team werden u.a. in diesem Workshop beleuchtet.

Weiter werden folgende Punkte gemeinsam beleuchtet:

    • Resilienzfaktoren erkennen und reflektieren
    • Bewusstmachen von eingeprägten Gefühls-, Denk- und Handlungsmustern
    • Veränderbare und unveränderbare Welt
    • Identifizierung und Zuordnung von Glaubenssätzen
    • Achtsamkeit als innere Haltung und in Krisensituationen
    • Grenzen setzen – Grenzen achten – Grenzen öffnen
    • Meine inneren Kraftquellen
    • Selbstbild – Fremdbild

Anmelde-Nr.: 1.6027
Führungskräfte-Workshop 3: Mindful Leadership

Termin: 30.11.2022, 9 – 16 Uhr
Ort:   Zentralcampus, Hauptgebäude, Raum 4.29

Achtsamkeit („mindfulness“) beschreibt die Haltung, ganz „da zu sein“, eine Situation wahrzunehmen, ohne sich vorschnell und unreflektiert zu bewertenden Interpretationen und damit auch Reaktionen hinreißen zu lassen (Dunning 2005).
Eine achtsame Haltung impliziert, präsent, präzise und unvoreingenommen zu beobachten „was da ist“ und dies als solches anzunehmen.
Achtsamkeit geht ebenfalls einher mit Vorurteilskontrolle, wodurch eine weniger subjektiv eingefärbte Sichtweise ermöglicht und gleichzeitig verhindert wird, dass die Wahrnehmung spontan und unbewusst der Selbstkritik oder Selbstüberschätzung zum Opfer fällt.
Im Workshop soll eine ausführliche Einführung in das Konzept der Achtsamkeit gegeben und praktische Methoden kennengelernt werden.
Welche Bedeutung hat das Konzept für eine gesunde Selbstführung und ein gutes Selbstmanagement?
Wie kann Achtsamkeit im Führungsalltag auf Motivation und Wertschätzung als Variable Gesunder Mitarbeiterführung wirken?
Diese und weitere Fragen, werden im Workshop erarbeitet und diskutiert.

Anmelde-Nr.: 1.6028
Führungskräfte-Workshop 4: Kommunikation, Teamentwicklung und präventive Methoden der Konfliktmoderation

Termin: 31.1.2023, 9 – 16 Uhr
Ort:   Zentralcampus, Hauptgebäude, Raum 4.29

Bereits Albert Einstein erkannte, dass immer wiederkehrende Probleme und Konfliktsituationen nicht mit der gleichen Art und Weise gelöst werden können. Divers zusammengesetzte Teams bergen ein großes Potenzial, unterschiedlichste Probleme innovativ und originell zu lösen.
Je größer dieses Potenzial ist, desto größer wirken auch die Scherkräfte, die ein solches Team auseinanderreißen können. Welche Scherkräfte wirken psychologisch betrachtet auf solche Teams? Welche Ansätze gibt es, um Teams zu entwickeln und welche präventiven Methoden gibt es, um Konflikte vorzubeugen?
Im Workshop werden u.a. theoretische wie praktische Methoden elaboriert, die eine strukturelle und professionelle Zusammenarbeit in Teams gestalten.

HINWEIS FÜR DIE FÜHRUNGSKRÄFTE-WORKSHOPS

Jeder Tagesworkshop kann auch einzeln besucht werden und wird mit jeweils einem Reflexionstermin abgeschlossen. Zielsetzung der Workshops ist eine aktive Reflexion der eigenen Führungsrolle im Kontext gesunder Selbst- und Mitarbeiterführung.

Anmelde-Nr.: 1.6029
Säule 3) Kollegialer Austausch

Zielgruppe: Führungskräfte der BTU

Nach Abschluss der Führungskräfte-Gesundheitsworkshops besteht die Möglichkeit des offenen kollegialen Austausches mit anderen Führungskräften der BTU zum Thema Gesundheit im Team unter externer Moderation.

Säule 4) Einzelcoaching

Zielgruppe: Führungskräfte der BTU

Der vorangegangene kollegiale Austausch wird ergänzt durch die Möglichkeit des Einzelcoachings für Führungskräfte mit Fragestellungen, die sich im Rahmen des kollegialen Austausches nicht lösen lassen konnten.

Nähere Informationen zur Weiterbildungsreihe sowie weitere Gesundheitsangebote finden Sie in der Rubrik Betriebliche Gesundheitsförderung unter

www.b-tu.de/gesundheitsmanagement.

 

Zertifikat Gesunde Selbst- und Mitarbeiter*innenführung

Führungskräfte managen Anforderungen und Ressourcen und nehmen damit maßgeblichen Einfluss auf die Gesundheit und Motivation in ihrem Team. Dabei müssen sie gleichermaßen die eigene Gesundheit im Blick haben.
Mit den Angeboten der Weiterbildungsreihe lernen Sie, wie man als Führungskraft gesunde Arbeitsbedingungen mitgestaltet und Ihr Team besser für gemein­same Ziele motiviert. Den Erwerb von Führungskompetenzen und Ihre Mitgestaltung einer gesundheits­förderlichen Kultur können Sie sich mit einem Zertifikat als Qualitätsnachweis anerkennen lassen.

Um das Zertifikat (ein bis zwei Leistungspunkte) zu erhalten, sind folgende Teilleistungen zu erfüllen:
- Teilnahme an den Online-Vorträgen (gesamt 8 UE)
- Teilnahme an mind. drei der vier Gesundheitsworkshops (gesamt 30 UE)
ergänzend
- Beteiligung am kollegialen Austausch und/oder
- Nutzung des Einzelcoachings

Sie können sich bereits besuchte adäquate Workshops zum Themenbereich Gesunde Selbst- und Mitarbeiter*innenführung auf dieses Zertifikat anerkennen bzw. anrechnen lassen.

Einzel-Coaching für Führungskräfte

Einzelcoaching für Führungskräfte

Sie sind Führungskraft an unserer Universität und tragen neben Ihren vielfältigen inhaltlichen Arbeitsaufgaben Führungsverantwortung. Vorausgesetzt wird, dass Sie alle Anforderungen gut meistern, immer eine Lösung parat haben, Entscheidungen souverän und richtig treffen, Ziele und Wege dorthin immer im Blick haben, sich und andere motivieren, Veränderungen managen und dabei Ihr Team mitnehmen und weiterentwickeln. Haben Sie manchmal den Wunsch, sich mit einer neutralen Person zu all diesen Herausforderungen auszutauschen?

Wir wollen Ihnen bei der Wahrnehmung Ihrer Führungsaufgabe eine Unterstützung anbieten. Ein Einzelcoaching kann Ihnen helfen, sich selbst zu beobachten und zu erkennen, neue Handlungsoptionen zu entwickeln und dadurch anstehende Bewährungssituationen gut zu bewältigen. Mit einem speziell für Sie ausgewählten Coach werden wir Ihnen ein passendes Angebot bereiten. Bei einem ersten Austausch werden Rahmen und ein möglicher Ablauf besprochen. Eine entsprechende Finanzierung wird geprüft.

Zielgruppe
Führungskräfte einschließlich Professor*innen

Datum
nach Vereinbarung

Zeit
nach Vereinbarung

Kontakt
Heike Bartholomäus
Zentrum für wissenschaftliche Weiterbildung

T +49 (0)355 69 3613
E weiterbildung(at)b-tu.de

Trauma-Awareness: Traumata erkennen und Hilfsangebote vermitteln

Anmelde-Nr.: 1.4026

Dozentin
Dr. Marion Koll-Krüsmann
Mit Unterstützung der iDA (Internationale DAAD-Akademie)

Die Folgen von traumatischen Erfahrungen begegnen uns nicht nur im Kontext von Krieg und Flucht. Jede existentielle Veränderung, Gewalterfahrungen in der Vergangenheit, die Trennung von Familie und Freunden, oft einhergehend mit großer Sorge um die Menschen in der Heimat, können tiefe Wirkungen hinterlassen.
Oft zeigen sich die Folgen von traumatischen Erfahrungen erst dann, wenn Menschen das Gefühl entwickeln, angekommen zu sein und ihr neues Leben in Angriff zu nehmen. So können Symptome zum Beispiel bei Teilnahme an einem Sprachkurs oder Aufnahme eines Studiums auftreten.
Für die Betroffenen ist es hilfreich, wenn das Umfeld versteht, warum sie ungewöhnlich oder stark belastet reagieren. Gleichzeitig stärkt das Wissen diejenigen, die mit Traumatisierten umgehen, diese beraten, betreuen oder als Lehrende begleiten.

In dem Online-Workshop werden die Grundlagen von posttraumatischen Belastungsstörungen erläutert. Die Teilnehmenden lernen anhand von Fallbeispielen, wie sich traumatische Erfahrungen auswirken und mit welchen Methoden sich die Symptome reduzieren lassen. Darüber hinaus erfahren sie, welche Maßnahmen der Psychoedukation sie selbst anwenden können und wie sie ihren eigenen Belastungen reduzieren können.

Zielgruppe
vorrangig Führungskräfte, Lehrende, Berater*innen für Geflüchtete

Termin
25. November 2022

Zeit
9 – 15:30 Uhr

Ort/Format
online

Anmeldung
Online-Buchung oder per E-Mail

Training Prozessmanagement: Prozesse darstellen, bewerten und verbessern

Dozierende
Prof. Ralf Woll, Lennart Grüger; Lehrstuhl Qualitätsmanagement

Keine Zeit den Zaun zu flicken, weil die Tiere eingefangen werden müssen…

Damit eine solche Szene nicht die alltägliche Arbeit beschreibt, ist es sinnvoll, vorhandene Abläufe eindeutig und anschaulich zu dokumentieren. Dadurch können organisatorische Abläufe verbessert und die Transparenz für interne und externe Zielgruppen erhöht werden.
In dem Workshop lernen Sie verschiedene Werkzeuge kennen, um Prozesse zu visualisieren, zu bewerten und zu gestalten. Sie erproben die Werkzeuge im Team anhand eigener Praxisbeispiele aus dem Hochschularbeitsalltag.

Inhaltliche Schwerpunkte
• Grundlagen und Bedeutung von Prozessmodellen
• Prozesserhebung und -dokumentation (Vorstellung ausgewählter Werkzeuge,
  z.B.: Prozesslandkarte, Flussdiagramm, SIPOC)
• Prozessbewertung (Vorstellung ausgewählter Werkzeuge,
  z.B.: VOC+CTQ Analyse, Fehlersammelliste, Spagetti-Diagramm)
• Prozessgestaltung (Vorstellung ausgewählter Werkzeuge,
  z.B.: Ursache-Wirkungs-Diagramm, Brainstorming, Punktbewertungsverfahren)
• Zusammenfassende Diskussion auf Basis von Beispielen der Teilnehmenden

Zielgruppe
administrierendes und leitendes Personal

Termin
5. und 7. Dezember 2022

Zeit
jeweils 13 – 17:15 Uhr

Ort/Format
online

Anmeldung
Online-Buchung oder per E-Mail

Angebote von anderen Institutionen

Landesakademie für öffentliche Verwaltung (LAköV)

Die LAköV bietet ein umfängliches Angebot für Führungskräfte und Führungsnachwuchskräfte an.
Zum aktuellen Jahresprogramm kommen Sie hier.