SOMMERSEMSTER 26
BACHELORPROJEKT Gas geben oder Bremse treten? die Rolle der Gemeinde bei der Anwendung des „Bauturbos“ im ländlichen Raum
Zugunsten des Wohnungsbaus sind umfangreiche Abweichungsmöglichkeiten vom Planungsrecht möglich – vorausgesetzt, die Gemeinde stimmt zu. Die Gemeinde erteilt die Zustimmung, wenn das Vorhaben mit ihren Vorstellungen von der städtebaulichen Entwicklung und Ordnung vereinbar ist. Bachelorstudierende des Studiengangs Städtebau und Stadtplanung haben am Beispiel der Stadt Werneuchen Kriterien erarbeitet und Leitlinien erstellt, anhand derer die Gemeindevertretung entscheiden kann, ob sie Ihre Zustimmung zu „Bauturbovorhaben“ erteilt oder nicht.
Das Projektergebnis wurde im Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung (MIL) sowie im Bauausschuss der Stadt Werneuchen präsentiert.
SOMMERSEMSTER 25
MASTERPROJEKT "KoDorf und CO"- Der Bebauungsplan im ländlichen Raum am Beispiel von Wiesenburg/Mark
Auf dem brachliegenden Gelände eines ehemaligen Sägewerks sollen kleinteilige Wohngebäude und Co-Working Flächen entstehen. Zur Schaffung der planungsrechtlichen Voraussetzungen wurde ein Bebauungsplan aufgestellt. Studierende der Stadtplanung haben diesen Bebauungsplan unter verschiedenen rechtlichen und städtebaulichen Gesichtspunkten überprüft. Zudem wurden für eine benachbarte Entwicklungsfläche ein städtebauliches Konzept sowie ein Bebauungsplanentwurf erarbeitet.
Die Ergebnisse konnten im Rahmen einer Planwerkstatt des Ministeriums für Infrastruktur und Landesplanung (MIL) präsentiert und der Gemeinde Wiesenburg in einem Bericht zur Verfügung gestellt werden.
WINTERSEMESTER 20/21
MASTERPROJEKT Stadt und Haus. Produktive Stadt: Eine kollektive Untersuchung
Masterstudierende der Architektur und Stadtplanung untersuchten im Wintersemester 2020/21 vielfältige Aspekte der „Produktiven Stadt“. Im Zentrum der Betrachtung standen vielfältige Wechselbeziehungen, die ökonomisch, sozial und ökologisch produktiv im Raum wirken. Die Untersuchung bezieht Akteure, Programmatiken, die belebte, unbelebte oder die gebaute Umwelt ebenso ein, wie historische und politische Rahmenbedingungen. Verschiedene Fallstudien wurden hinsichtlich ihrer Entwicklung, Organisation und ihrer räumlichen Ausprägung erfasst und auf produktive Wechselwirkungen und Synergien untersucht.
Die breite Mischung der 40 Fallstudien decken dabei sowohl programmatisch als auch maßstäblich ein großes Spektrum ab. Die Beispiele untersuchen die Ebene eines Stadtbausteins, eines Areals oder eines großräumigeren Quartieres oder einer Siedlung. Die Auswahl umfasst ländliche Strukturen, wie das Ökodorf Brodowin, die Gemeinde Neuhardenberg; gemischte urbane Quartiere, wie das Hunziker Areal oder die Nürnberger Handwerkerhöfe; hoch komplexe Solitäre, wie das Stattbad Wedding, die MVRDV-Hallen in Rotterdam und historische Beispiele wie die Pasangan Karawanserei im Iran.
Konzeption & Lehre: Lydia Beyers (M.Sc.) / Diana Felber (Dipl.-Ing.) / Liesa-Marie Hugler (Dipl.-Ing.) / Monique Jüttner (MA. Arch)
Eine Zusammenarbeit der Fachgebiete Planen in Industriefolgelandschaften, Bau- und Planungsrecht sowie dem Lehrstuhl Städtebau und Entwerfen.



