Verbesserung der Aufnahmebedingungen für Schutzsuchende, Schutzberechtigte und vorübergehend Schutzberechtigte in Brandenburg (VASiB)

Projektlaufzeit: 31.12.2022 - 31.05.2026

Projektmitarbeit:

aktuellehemalig
Mara Hasenjürgen (ab 01.12.2025)Lotta Schwedler  (bis 31.10.2025)

zum Projektflyer

Wohnen und Ankommen in Brandenburg

Asylsuchende leben in Brandenburg in der Regel in Gemeinschaftsunterkünften mit wenig privaten Rückzugsmöglichkeiten. Privater Wohnraum ist jedoch ein wichtiger Faktor für ein Ankommen vor Ort. Gesellschaftliche, politische und bürokratische Hürden sowie die große Konkurrenz auf einem in weiten Teilen angespannten Wohnungsmarkt erschweren den Umzug in eigene Wohnungen.

Hier knüpft unser Forschungsprojekt „Wohnen und Ankommen in Brandenburg“ mit einer subjektorientierte Forschungsperspektive auf Geflüchtete als Erfahrungsexpert*innen an. In der ungleichheitsreflektierende Forschung (Behrensen 2019) fragen wir nach den Wohnwünschen geflüchteter Menschen mit Blick auf Gelingens- und Misslingensbedingungen dezentraler Wohnungsunterbringung in Brandenburg. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf den Herausforderungen und Chancen ländlicher Räume.

Wissenschaftliche Begleitung des Verbundprojekts VASiB

Das Forschungsvorhaben ist als Teilprojekt eingebunden in das Verbundprojekt VASiB. Ziel des Projektes ist es, im gemeinsamen Schulterschluss mit den Praxispartnern den Zugang zu privatem Wohnraum für Geflüchtete zu verbessern.

Als Wissenschaftsakteur beraten wir die Partnerorganisationen zu strategischen sowie zu forschungsmethodischen Fragen, bündeln Projekterkenntnisse, führen wissenschaftliche Recherchen zu projektrelevanten Fragen durch und sind insgesamt Zulieferinnen von wissenschaftsbasierten Hintergrundinformationen.


 

 

 

Koorperation zur Verbesserung der Unterbringungs- und Wohnbedingungen für Geflüchtete

Im Rahmen des VASiB- Projektes haben sich folgende Akteure zum Netzwerk "Kooperation für Flüchtlinge in Brandenburg" (KFB) zusammengeschlossen:

Auf der Karte finden sich die Standorte der Kooperationspartner*innen.

Folgende Maßnahmen werden im Projekt durchgeführt:

  • Unterstützung individueller Wohnungsunterbringung
  • Entwicklung von regionalen Strukturen zur Schaffung von mehr geeignetem Wohnraum
  • Erprobung und modellhafte Etablierung einer "Unabhägigen Beschwerdestelle Wohnen"
  • Aufklärung über Wohnrechte für geflüchtete Menschen
  • Stärkung der regionalen und landesweiten Vernetzung und Lobbyarbeit
  • Konzeptentwicklung und Implementierung geeigneter Wohnformen für psychisch schwer belastete Geflüchtete
  • Wissenschaftliche Begleitung, Veröffentlichung und Diskussion der Projekterkenntnisse

Fördermittelgeber