DAAD - Projekt

Gemeinsam mit dem Institut für Lasertechnologien, Automatisierung und Produktionsorganisation der TU Wroclaw, arbeiten wir in den kommenden zwei Jahren am Thema „Einsatz von funktionaler hochauflösender Computertomographie für numerische Simulationen und mechanische Prüfungen von additiv gefertigten Aluminiumlegierungen“. Gefördert wird der Personenaustausch durch den DAAD.

Gratulation zur Dissertation

Wir freuen uns über die abgeschlossene Promotion unserer wissenschaftlichen Mitarbeiterin Daniela Schob. Mit dem Thema „Experimentelle Untersuchung und numerische Simulation des Material- und Schädigungsverhaltens von 3D gedrucktem Polyamid 12 unter quasistatischer und zyklischer Beanspruchung“. Sie erhielt den Titel „Doktor der Ingenieurswissenschaften“ mit Auszeichnung. Es gratuliert das gesamte Team des Fachgebietes der technischen Mechanik und Maschinendynamik!

EUNICE - Ausgewählte Kapitel der Theorie der angewandten Mechanik

Vom 28. bis 30. Juni 2022 fand im Rahmen der Zusammenarbeit zwischen dem Institut für angewandte Mechanik der Technischen Universität Poznan sowie dem Lehrstuhl für Mechanik und Maschinendynamik der BTU Cottbus Senftenberg ein Kurs im Rahmen der Hochschulallianz EUNICE statt. Thematische Schwerpunkte waren ausgewählte Kapitel der Theorie der angewandten Mechanik. Der Kurs wurde für Studierende des Maschinenbaustudienganges angeboten und bestand aus Vorlesungen und praktischer Anwendung mit der Finiten-Elemente-Software Ansys. Die Vorträge wurden von Prof. Dr.-Ing. Matthias Ziegenhorn von der BTU Cottbus Senftenberg gehalten. Der praktische Teil unter Verwendung der Ansys-Software wurde vom wissenschaftlichen Mitarbeiter Philipp Maasch geleitet. Am Ende des Kurses erhielten die Studierenden Zertifikate. Der Kurs ist Teil einer umfassenderen Zusammenarbeit zwischen der Technischen Universität Poznan und der BTU Cottbus Senftenberg auf dem Gebiet der Mechanik und Biomedizinischen Technik.

2. Platz bei internationaler Konferenz

Unter der Leitung der Gastwissenschaftler Dr. Irina Smolina und Dr. Andrzej Pawlak, wurde der zweite Platz beim Posterwettberwerb im Rahmen der 15. Internationalen Conference Computer Aided Engineering gewonnen. Der Forschungsschwerpunkt war die Erstellung von Materialmodellen für additiv gefertigte Metalle. 

DFG-Projektförderung - Elektrisch-kontrollierte thermo-mechanische 3D Mikrokanalkomposite

Gemeinsam mit der Forschungsgruppe um Prof. Adelung von der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel wurde ein gemeinsam geplantes DFG-Projekt bewilligt.
Ziel dieses Projektes ist die Erforschung und Entwicklung multiskaliger, funktionaler Durch­dringungskomposite, die durch einen elektrischen Stimulus gezielt und reversibel in ihren physikalischen Eigenschaften verändert werden können. Das Konzept basiert auf mikrostruktu­rierten Polymeren, die von einem ungeordneten Netzwerk aus verbundenen Mikro­kanälen durchzogen sind. Durch die gezielte Beschichtung der Mikrokanalwände mit einer Dünnschicht aus leitfähigen Nanomaterialien, wie Graphen, entstehen elektrisch leitfähige Durch­dringungskomposite, die durch einen extrem niedrigen Volumenanteil an leitfähigen Material gekennzeichnet sind. Die mechanischen Eigenschaften des Matrixmaterials bleiben dadurch nahezu unverändert, gleichzeitig ermöglicht die Funktionalisierung aber ein schnelles Auf­heizen des Komposites durch Joule-Heizen.

Binationale Promotion - TU Poznan und BTU

Im Rahmen einer gemeinsamen Vereinbarung zwischen der Technischen Universität Poznań und der BTU Cottbus-Senftenberg bieten wir gemeinsame Promotionen zwischen den Partneruniversitäten an. Unterstützt werden die Fachrichtungen Maschinenbau und Biomedizinische Technik. Einzelheiten zu den Themen finden Sie hier und weiterführende Informationen finden sie hier

Teilnahme am Kolloquium für Angewandte Mechanik Werkstoffe, Konstruktion und Biomedizinische Technik in Poznan

Das Kolloquium für Angewandte Mechanik, Werkstoffe, Konstruktion und Biomedizinische Technik fand in diesem Jahr an der Technischen Universität Poznan statt. Organisiert von der Fakultät für Maschinenbau und dem Fachgebiet Technische Mechanik und Maschinendynamik der BTU Cottbus Senftenberg. Die Veranstaltung ist eine Fortsetzung der intensiven Zusammenarbeit zwischen deutschen und polnischen Wissenschaftlern. Im Rahmen des Kolloquiums wurden Themen im Bereich der additiven Fertigung, Hybridelektrische Antriebssysteme für klimaneutrales Fliegen und Biomedizinische Technik von Promovierenden und Wissenschaftlern beider Universitäten präsentiert.

Projektförderung für Frau Dr.-Ing. Irina Smolina

Dr.-Ing. Irina Smolina (Fellow im Rahmen des Fellowship-Programms an der BTU) erhielt kürzlich eine Projektförderung mit dem Titel "New generation aluminium-based alloys processed by laser additive manufacturing for industrial applications" (AddAluMat) im Rahmen des "Lider"-Programms des Nationalen Zentrums für Forschung und Entwicklung (Polen).
Das Projekt AddAluMat zielt darauf ab, eine Technologie für die Bearbeitung von funktionellen Aluminiumlegierungen (5xxx-Serie) mit Hilfe der Laser-Pulverbett-Schmelztechnologie (LPBF) und die mögliche Verwendung von Additiven für Aluminiumlegierungspulver zu entwickeln, um eine einheitliche Struktur der bearbeiteten Objekte zu erhalten, die in einer Vielzahl von industriellen Anwendungen eingesetzt werden. Ein ausgewähltes Demonstrationsteil aus einem etablierten Industriezweig (u.a. Automobil und/oder Marine) wird einer topologischen Optimierung unterzogen und im LPBF-Verfahren mit einer entwickelten Legierung hergestellt.
Das "Lider"-Programm des Nationalen Zentrums für Forschung und Entwicklung richtet sich an junge Wissenschaftler (bis zu sieben Jahre nach ihrer Promotion) aus verschiedenen Wissenschafts- und Forschungseinrichtungen und aus der Industrie, unabhängig von ihrem Pass und ihrer Staatsangehörigkeit. Die Bedingung ist, dass sie in Polen forschen.

Gastwissenschaftler

Dr. Irina Smolina

Frau Dr. Irina Smolina arbeitet an der Technischen Universität Breslau (WUST, Breslau, Polen) in der Abteilung für Lasertechnologien, Automatisierung und Produktionsmanagement und im Zentrum für fortgeschrittene Fertigungstechnologien (CAMT, Breslau, Polen). Während des BTU Flagship Fellowship Programms wird Irina das Projekt "Einfluss der Wiederverwendung von Aluminiumlegierungspulver auf die Qualität und die mechanischen Eigenschaften von L-PBF-beschichteten Proben" durchführen. Dieses Forschungsprojekt wird an der Brandenburgischen Technischen Universität (BTU) und der Wroclaw University of Science and Technology (WUST) durchgeführt. Die Forschungsproben aus Aluminiumlegierungen werden in der L-PBF (Laser Powder Bed Fusion)-Technologie im CAMT hergestellt, während Dr.-Ing. Irina Smolina die mechanischen Eigenschaften der Proben an der BTU-Cottbus-Seftenberg analysieren wird. 

Dr. Maciej Obst 

Herr Dr. Maciej Obst ist als Gastwissenschaftler der TU Poznan an unserem Lehrstuhl seit Dezember 2021 tätig. Seine wissenschaftlichen Arbeiten thematisieren die experimentelle und analytische Erforschung der mechanischen Eigenschaften von Werkstoffen, Dynamische Untersuchungen sowie die Sicherheit im Straßenverkehr. Die Forschungstätigkeit umfasst Kraftfahrzeugsicherheitstechnik, Transportprobleme und Biomechanik im Bezug auf Materialeigenschaften und Strukturen. Seine Erfahrungen und wissenschaftlichen Tätigkeiten konzentrieren sich auf
klassische Werkstoffprüfung, Biowerkstoffe wie z. B. die Untersuchung von Knocheneigenschaften und rheologische Probleme.

M. Eng. Grażyna Olszewska

Frau Olszewska hat Ihren Abschluss als Master of Engineering an der TU Poznan im Sommer 2020 erhalten. Sie ist seit Januar 2022 Promotionsstipendiatin und entwickelt an unserem Lehrstuhl eine Steuerung für den Stäubli-Roboter TX200. Mit der Steuerung wird eine Möglichkeit geschaffen, komplexe Beanspruchungen für menschliche Implantate zu testen und deren mechanischen Eigenschaften zu identifizieren. 

Gastprofessur an der Technischen Universität Posen

Zum Ende des Jahres 2021 war Herr Prof. Ziegenhorn als Gastprofessor an der Technischen Universität Posen tätig. Die Vorlesungsreihe war sowohl an Studierende als auch an Mitarbeitende der Institute für angewandte Mechanik und Maschinenkonstruktion, Mechatronik und biomedizinische Technik gerichtet. Ziel der Vorlesungen war, einen praxisnahen Ansatz zur Lösung komplexer ingenieurtechnischer Aufgabenstellungen unter Anwendung von technischer Mechanik, Festigkeitslehre und FEM zu vermitteln. 
Die Gastprofessur fundiert auf einer seit mehr als zehnjährigen Kooperation mit Herrn Prof. Olaf Ciszak und Herrn assoz. Prof. Pawel Jasion  des Institut für Angewandte Mechanik der Technischen Universität Posen. 

Luftfahrtforschungsprogramm - LuFo VI März 2021

Im nationalen Luftfahrtforschungsprogramm wird mit einem interdisziplinären Konsortium ein effizienter Zertifizierungsprozess für die additive Fertigung als Breitentechnologie in der Luftfahrt entwickelt und qualifiziert. Dazu sind durchgängige Lösungen für die Qualitätssicherung und für die Bauteil- und Prozesszertifizierung zu erarbeiten.

Ziel des Vorhabens ist es, Standards für die additive Fertigung weiterzuentwickeln und eine selbstlernende Big-Data- und KI-basierte Plattform für digitale Prüf- und Zertifizierungsverfahren in der additiven Fertigung zu etablieren.

Die Arbeiten der BTU - Forschungsgruppe richten sich dabei auf Fügestellen zwischen vorhandener Bauweise und additiv gefertigten Bauteilen.

Das Projekt wird im Zeitraum von 2021 bis 2025 realisiert.
Partner im Projekt sind die IMA Materialforschung und Anwendungstechnik GmbHInquence GmbH und AM Metals GmbH sowie das Institut für Luft- und Raumfahrttechnik der TU Dresden und das Fraunhofer Institut für Verkehrs – und Infrastruktursysteme.

WIR! – Innovation and structural transformation März 2021

Der Förderbescheid zu dem Antrag zum Vorhaben Digitalisierung in der Materialprüfung im Programm WIR! – Wandel durch Innovation in der Region innerhalb des WIR!-Bündnisses liegt vor.

Um die Auslegung und mechanische Simulation von reparierten Bauteilen und Ersatzteilen, insbesondere hinsichtlich der Festigkeitseigenschaften und der Lebensdauer zu verbessern, wird eine systematische Methodik entwickelt, die es erlaubt, basierend auf gegebenen Einsatzanforderungen (Lastfälle, Umweltbedingungen) und Prozessparametern anwendungsspezifische Materialparameter mit geeigneten Prüfverfahren zu ermitteln.

Die angestrebte Lösung bildet eine vollständige Prozesskette von der Schadenanalyse über die Digitalisierung von Herstellungsunterlagen oder die Erzeugung neuer Konstruktionsunterlagen, die Auswahl des Fertigungs- bzw. Reparaturverfahrens und die Prüfung des Bauteils bis hin zur Zertifizierung und Auslieferung.

Partners in the project are:  TAKRAF GmbH LauchhammerVattenfall Hydro GmbH Berlinimq - Ingenieurbetrieb GmbH HagenwerderGrasse Zur Ingenieurgesellschaft mbH Berlin and Lausitz Energie Bergbau AG as associated partners.