Fritz Leonhardt (1909 – 1999) Publikationen
Fritz Leonhardt verfasste zahlreiche Bücher und gemeinsam mit seinen Mitarbeitern (oft Firmenpartner) insgesamt 340 Fachpublikationen [LEONHARDT 1984, S. 327]. Diese erschienen zumeist zu statischen Problemen und ökonomischen Bauweisen für Brücken und Türme in Fachzeitschriften wie „Beton- und Stahlbetonbau“, „Die Bautechnik“ und „Stahlbau“ sowie in der Schriftenreihe des Deutschen Ausschusses für Stahlbeton. Daneben veröffentlichte Leonhardt auch Lehrbücher. Darunter fällt bsw. das Buch „Spannbeton für die Praxis“, welches 1955 verlegt und kurz darauf in mehrere Sprachen übersetzt wurde (u.a.: 1956 ins Russische, 1964 ins Englische). Es gilt heute als ein Standardwerk für angehende Bauingenieure. Ab Anfang der 1970er verschriftlichte Leonhardt seine Vorlesungen zum Massivbau und veröffentlichte sie gemeinsam mit Eduard Mönnig (Bd. 1-3), der die zweite Professur für Massivbau an der Universität Stuttgart innehatte. Dabei entstand eine Reihe in sechs Bänden. Die Arbeit an der Uni veranlasste ihn aber auch, sich zu hochschulpolitischen Themen auszulassen. So erschien 1968 eine Publikation mit dem Titel: „Studentenunruhen: Ursachen, Reformen. Ein Plädoyer für die Jugend“. An dieser Stelle dürfen die Publikationen „Brücken“ (1951, mit Paul Bonatz), „Brücken/ Bridges. Ästhetik und Gestaltung/ Aesthetics and Design“ (1982), „Baumeister in einer umwälzenden Zeit. Erinnerungen“ (1984) und „Türme aller Zeiten - aller Kulturen“ (1988, mit Erwin Heinle) nicht vergessen werden, die ebenfalls mehrfach verlegt wurden.
Die folgende Auflistung von Leonhardts Publikationen enthält 89 Einträge (Weitere Auflagen, wenn bekannt, sind bei der Ersterscheinung aufgelistet.) und basiert auf den Angaben in der Publikation „Baumeister in einer umwälzenden Zeit“ aus dem Jahre 1984 [LEONHARDT 1984, S. 326f]. Erweitert wurde die Literaturliste durch Bibliotheks-Recherchen sowie den Angaben bei Structurae Nachträge durch das Lektorat). Dennoch kann die dargestellte Liste nicht den Anspruch auf Vollständigkeit erheben (siehe oben).
