Internationales Symposium zum Thema Aminophosphonate und Umwelt

Aminophosphonate - Wir nutzen sie täglich. Sei es im Wasch- oder Geschirrspülmittel, in Kosmetika und Shampoos. Ohne Phosphonate würden diese Produkte stark an Qualität und vor allem an ihrer Leistungsfähigkeit einbüßen. Doch was passiert nach ihrer Nutzung mit ihnen? Schaden sie der Umwelt?

In dem internationalen Symposium zum Thema „Aminophosphonate und Umwelt“ präsentieren Forschende aus Europa, Asien, den USA, Kanada und weiteren Ländern die aktuellsten wissenschaftlichen Erkenntnisse rum um das Umweltverhalten von Aminophosphonaten. Die englischsprachige Veranstaltung richtet sich an das interessierte Fachpublikum aus Wissenschaft, Politik und Gesellschaft.

Der Lehrstuhl Biothechnologie der Wasseraufbereitung befasst sich unter Leitung von Frau Prof. Martienssen seit mehr als zehn Jahren mit dem abiotischen und biologischen Abbau von Phosphonaten. Ziel der Untersuchungen ist es, deren Umweltverhalten aufzuklären und Prognosen über deren Verbleib in der Umwelt herzuleiten. Neben den photochemischen Untersuchungen forscht der Lehrstuhl intensiv an der Entwicklung und Standardiersierung eines neuen Testverfahren zur Bestimmung der biologischen Abbaubarkeit der Aminophosphonate. Mit diesem Testsystem für unterschiedliche Mikroorganismen (d.h. Reinkulturen, Mischkulturen oder Belebtschlamm unterschiedlichster Kläranlagen) soll zum einen die biologische Abbaubarkeit ermittelt und zum anderen der Einfluss struktureller Veränderungen auf den biologischen Abbau schnell und zuverlässig bestimmt werden können. 

Bemerkung zum Termin:
Fachtagung in englischer Sprache

Veranstaltungsort
Zentrales Hörsaalgebäude (ZHG)
Zentralcampus

Konrad-Wachsmann-Allee 3
03046 Cottbus

Kontakt

Prof. Dr. rer. nat. habil Marion Martienssen
Biotechnologie der Wasseraufbereitung
T +49 (0) 355 69-4304
marion.martienssen(at)b-tu.de

Dr. Ramona Riedel
Fakultät 2
T +49 (0) 355 69-4385
gleichstellung+f2(at)b-tu.de
Biologischer Abbauversuch von ausgewählten Aminophosphonaten wie ATMP, EDTMP, DTPMP und weiteren mit Belebtschlamm. (Foto: BTU, Lehrstuhl Biotechnologie der Wasseraufbereitung)