Handlungsbedarf

Funktionale Mehrsprachigkeit entsteht durch aktive Beteiligung. Unterschiedliche Sprachen werden in unterschiedlichen Situationen eingebracht. Dabei ist keine perfekte Beherrschung der Sprachen erforderlich. Wichtig ist die Bereitschaft, Sprachen im Alltag zu nutzen und voneinander zu lernen, so dass die Kommunikation für alle Beteiligten gut funktioniert.

Was kann ich machen?
  • Ich nutze das Sprachlernangebot der ZE Sprachen und bilde mich sprachlich weiter.
  • Ich greife auf Angebote der europäischen Hochschulallianz EUNICE zur sprachlichen und transkulturellen Weiterentwicklung zurück (u.a. Job Shadowing, Online-Sprachkurse, Staff Weeks).
  • Ich unterstütze, initiiere und/oder nutze informelle mehrsprachige Aktivitäten, z.B. Tandem-Programme oder Sprachaustauschformate.
  • Ich stelle – soweit möglich – Dokumente und Webseiten zweisprachig (Deutsch / Englisch) zur Verfügung.
  • Kommunikationen an größere Gruppen werden automatisch übersetzt und zweisprachig versendet.
  • Ich kommuniziere (bspw. in der E-Mail-Signatur oder an der Bürotür), in welchen Sprachen ich handlungsfähig bin.
  • Ich bin bereit, zwischen Sprachen zu wechseln, wenn es der Verständnissicherung dient und erwarte weder von mir noch von meinen Gesprächspartnern ein perfektes Niveau.
  • Ich ermutige Studierende und Mitarbeitende, sich gegenseitig sprachlich zu unterstützen, z.B. durch Lernteams mit gemischten Sprachhintergründen.
  • Ich verwende digitale Angebote wie DeepL.com oder andere Apps für die schriftliche und mündliche Kommunikation.
  • Ich teile mehrsprachige Beiträge auf den Social-Media-Kanälen meiner Abteilung (z.B. Instagram, LinkedIn).
Was wird auf institutioneller Ebene umgesetzt?
  • Es werden Sprachlernangebote (z.B. über ZE Sprachen und EUNICE) zur Förderung der Mehrsprachigkeit unterstützt und ausgebaut.
  • Zentrale Dokumente und Informationen werden zunehmend zweisprachig (Deutsch/Englisch) zur Verfügung gestellt.
  • Interkulturelle Kompetenz der Beschäftigten wird gefördert, z.B. durch internationale Mobilitäten (Staff Weeks), Weiterbildungen über Erasmus+ oder Zertifikatsprogramme für internationale Kompetenz.
  • Evaluierung digitaler Lösungen für Gremien (automatische Bereitstellung von Untertiteln auf Deutsch/Englisch), um Beteiligungsmöglichkeiten für alle zu gewährleisten.
  • Entwicklung eines Glossars für eine einheitliche Terminologie.
  • Der Campus wird durchgehend zweisprachig beschildert.

Eine Weiterentwicklung dieser Möglichkeiten ist geplant und soll auf Basis konkreter Erfahrungen ausgebaut werden. Lassen Sie uns gern wissen, wo aus Ihrer Sicht positive Beispiele zu finden sind und wo noch Verbesserungsbedarf besteht.

Für Fragen und Anregungen wenden Sie sich gern an: mehrsprachigkeit(at)b-tu.de