Forensic Sciences and Engineering - neben dem Beruf und nahe an der Realität studieren

„Forensic Sciences and Engineering“ ist ein weiterbildender Studiengang an der BTU. Das Masterprogramm vermittelt vertiefte Kenntnisse in kriminaltechnischen Sachverhalten und richtet sich an Personen mit einem ersten einschlägigen Abschluss und Berufserfahrung. Doch wer studiert Forensic Sciences und mit welcher Motivation? Wir haben mit einem Absolventen gesprochen.

Sebastian Fuhrt ist Kriminalbeamter im Landeskriminalamt Nordrhein Westfalen. Auf der Suche nach einem interdisziplinären Studiengang, der vertiefte forensische Kenntnisse vermittelt, kam er an die BTU Cottbus-Senftenberg und absolvierte den postgradualen Master Forensic Sciences and Engineering. „Das Programm an der BTU ist bestens geeignet“, resümiert Sebastian Fuhrt. Ein Studium parallel zu seiner Tätigkeit als Polizist verlangte ihm einiges ab: „Das Vereinbaren von Beruf und Studium war eine große Herausforderung, da zeitgleich eine Spezialisten-Ausbildung für mich begonnen hatte.“ Die Corona-Pandemie machte es nicht einfacher, da Laborpraktika schwerer durchgeführt werden konnten.

Dass sich der Aufwand trotzdem gelohnt hat, beweist der Preis des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI), den der 34-Jährige für einen hervorragenden Studienabschluss und seine Abschlussarbeit „Sicherheit von Großveranstaltungen – Eine sozialwissenschaftliche Betrachtung intelligenter Videoüberwachung.“ erhalten hat.

Sebastian Fuhrt wird nun auch seine Doktorarbeit an der BTU schreiben und das Thema seiner Abschlussarbeit vertiefen: „Anfang 2022 will ich ein Exposé im Promotionsausschuss einreichen. Beim Thema möchte ich meinem persönlichen Schwerpunkt treu bleiben und mich mit der Steigerung der Sicherheit von Großveranstaltungen auseinandersetzen. Hierzu werde ich mich mit Fragen des rechtskonformen Einsatzes Künstlicher Intelligenz in Verbindung mit Videoüberwachung und einer rechtsgemäßen Integration in die Sicherheitsarchitektur beschäftigen. Betreut werde ich durch Prof. Dr. jur. Eike Albrecht.“

Vielen Dank für das Interview und viel Erfolg bei den weiteren Vorhaben.

Kontakt

Josefine Kahle
Stabsstelle Kommunikation und Marketing
T +49 (0) 355 69-2215
josefine.kahle(at)b-tu.de
Sebastian Fuhrt hält ein deformiertes Geschoss in der Hand, das er für seine Hausarbeit zum Thema Wundballistik verwendet hat. Wundballistik ist die Lehre vom Verhalten der Geschosse beim Eindringen in den Körper eines Menschen oder Tieres. (Foto: privat)

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