Open BTU: Beschert uns die Energiewende neue Altlasten? – Perspektiven für die Verwendung ausgedienter Lithium-Ionen-Batterien

Die Batterieforschung für die Energiewende und die Perspektiven eines effizienten und innovativen Batterierecyclings stehen im Fokus des Vortrages.

Beschert uns die Energiewende neue Altlasten? – Perspektiven für die Verwendung ausgedienter Lithium-Ionen-Batterien

Batteriespeicher sind zu einem unverzichtbaren Bestandteil unserer modernen Industrie und Gesellschaft geworden. Von der Elektromobilität über erneuerbare Energiesysteme bis hin zu tragbaren Elektronikgeräten - Batterien sind der Schlüssel zur Bewältigung der Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. Doch was geschieht damit, wenn das Ende ihrer Lebensdauer erreicht ist?

Batterien enthalten eine Reihe von Materialien, in denen wertvolle und strategisch wichtige Metalle enthalten sind, deren Rückgewinnung eine wirtschaftliche und sozioökologische Notwendigkeit darstellt. Diese Veranstaltung beleuchtet die vielfältigen chemischen und technischen Aspekte, die für eine effiziente Rückgewinnung und Wiederverwendung von Batteriematerialien eine Rolle spielen.

Die Vorträge auf dieser Veranstaltung bieten dabei einen Einblick in die neuesten Entwicklungen und Innovationen auf dem Gebiet des Batterierecyclings und zeigen auf, wie neue regulatorische Rahmenbedingungen diesen Wirtschaftszweig in den kommenden Jahren beeinflussen werden. Ebenso werden Strategien zur Qualifizierung von Fachkräften besprochen, die von der BTU Cottbus-Senftenberg mit dem Zentrum für wissenschaftliche Weiterbildung und dem Fachgebiet Physikalische Chemie entwickelt und mitgestaltet werden.

Reder*in:

Prof. Dr. rer. nat. habil. Jörg Acker, BTU, Fachgebiet Physikalische Chemie, Gründungsmitglied von Battery Network ReLioS e.V., Leiter des Fachforums Recyclingverfahren

Anja Rietig, BTU, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fachgebiet Physikalische Chemie

Moderation:

Dr.-Ing. Vivian Schwedt-Binkowski, BTU, Projektkoordinatorin von KOMBiH-Campus & KOMBiH-Labor am Zentrum für wissenschaftliche Weiterbildung

Henry Herkula,BTU, ProjektmitarbeiterEXPAND+ER WB³ & KOMBiH-Campus am Zentrum für wissenschaftliche Weiterbildung

Ort

BTU Cottbus-Senftenberg, Audimax 1 (Konrad-Wachsmann-Allee 3, 03046 Cottbus)

Zur Vorlesungsreihe Open BTU

Vom 10. April 2024 bis zum 12. Juni 2024 bietet die öffentliche Vorlesungsreihe "Open BTU" interessante Einblicke in spannende Wissenschaftsgebiete. Im Sommersemester werden nachstehende Themen aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet:

  • Empathie, Schuld und Vergebung nach dem 2. Weltkrieg
  • die sorbische/wendische Kultur im aktuellen Transformationsprozess
  • Auswirkungen des Populismus auf Wirtschaft und gesellschaftliche Gruppen
  • Bäume im Wandel - Herausforderungen und Chancen (im Rahmen der 32. Cottbuser Umweltwoche)
  • 75 Jahre Grundgesetz - Krisenfest oder erneuerungsbedürftig?
  • Batterieforschung für die Energiewende - Perspektiven eines innovativen Batterierecyclings

Mit diesem für alle Interessierten offenen Bildungsformat unterstützt das Zentrum für wissenschaftliche Weiterbildung der Universität lebenslanges Lernen und fördert den Wissens- und Ideentransfer in der Region, indem es gesellschaftlich relevante Fragestellungen aufgreift. Dabei kooperiert die BTU mit anderen Hochschulen und Institutionen. Nach jedem Vortrag besteht die Gelegenheit für Fragen und den Austausch mit den Referierenden. Interessierte sind herzlich eingeladen, an dem breit gefächerten Veranstaltungsangebot teilzunehmen.

Bemerkung zum Termin:
Der Besuch der Vortragsreihe Open BTU ist kostenfrei und ohne Anmeldung möglich. Nach jedem Vortrag haben Sie die Gelegenheit mit den Referierenden in den Austausch zu gehen.

Veranstaltungsort
Audimax
Zentrales Hörsaalgebäude (ZHG)
Zentralcampus

Konrad-Wachsmann-Allee 3
03046 Cottbus

Kontakt

Thomas Hasenauer
Zentrum für wissenschaftliche Weiterbildung (ZWW)
T +49 (0) 355 69-3680
thomas.hasenauer(at)b-tu.de
Prof. Dr. rer. nat. habil. Jörg Acker. Foto: BTU, Sascha Thor
Prof. Dr. Jörg Acker und die wissenschaftliche Mitarbeiterin Anja Rietig im Gespräch. Foto: BTU, Stephan Peschel