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Herausragendes Schutzrechtsgeschehen in 2025 an der BTU [16.Januar 2026]

Die Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg blickt auf ein äußerst erfolgreiches Jahr der Innovation und Wissensverwertung zurück. Unsere Bemühungen, den technologischen Fortschritt zu fördern und den Schutz geistigen Eigentums zu sichern, haben sehr gute Ergebnisse hervorgebracht. Im Folgenden präsentieren wir die Höhepunkte unserer jüngsten Errungenschaften.

Neue Erfindungen
In verschiedenen zukunftsweisenden Disziplinen wurden insgesamt 12 neue Erfindungen entwickelt, die das Potenzial haben, sowohl wissenschaftlich als auch wirtschaftlich signifikante Beiträge zu leisten. Diese stammen aus den Bereichen Elektrotechnik, Informatik, Physik, Leichtbau, Chemie, Maschinenbau und Verkehrstechnik. Jede dieser Erfindungen zeugt von der Kreativität und Innovationskraft unserer Forscher.

Patentanmeldungen
Unsere Bemühungen im Bereich Schutzrechte führten zu 12 Patentanmeldungen. Diese decken ein breites Spektrum ab, darunter Physik, Leichtbau, Elektrotechnik, Energiesysteme, Bauingenieurwesen und Verfahrenstechnik. Diese Patente stellen sicher, dass die technischen Errungenschaften geschützt und für zukünftige Entwicklungen konkurrenzfähig sind.

Sensibilisierung der Wissenschaftler
Ein entscheidender Bestandteil unseres Erfolgs war die gezielte Sensibilisierung der BTU-Angehörigen und Studenten zum Thema Schutzrechte. Durch Workshops und Informationsveranstaltungen konnten wir das Bewusstsein für die Bedeutung geistigen Eigentums schärfen und unsere Gemeinschaft über die Möglichkeiten und Herausforderungen im Bereich des Schutzrechtes aufklären.

Fachübergreifendes Studium
Das FÜS-Modul "Wissensverwertung" unter der Leitung von Prof. Simon, Fachgebiet Werkzeugmaschinen, bietet unseren Studierenden wertvolle Einblicke in die Prozesse der Innovation und Verwertung. Dieses Modul hat den Wissensfluss und die praktische Anwendung von Forschungsergebnissen gefördert und unsere Studierenden auf eine erfolgreiche Karriere in der Industrie vorbereitet.

Schutzrechts-Workshop
Ein Höhepunkt unserer Aktivitäten war der Schutzrechts-Workshop, der den gesamten Prozess vom Erkennen einer Erfindung bis zur Schutzrechtsverletzung abdeckte. Dieser Workshop half den Teilnehmenden, die komplexen Schritte zur Sicherstellung ihrer Innovationen zu verstehen und diese effektiv zu schützen.

Kooperation
Ein weiterer Erfolg ist die Verwertung unserer Technologien in Zusammenarbeit mit renommierten Forschungsinstituten wie Fraunhofer und dem Helmholtz-Zentrum Dresden - Rossendorf e. V. (HZDR). Diese Kooperationen unterstreichen die Bedeutung und die Qualität unserer Erfindungen, die nun in weiteren Forschungs- und Industrieanwendungen Verwendung finden können.

Verwertungsanbahnung
Unsere Anstrengungen zur Verwertung führten zu vielversprechenden Anbahnungen mit den Firmen Erlos GmbH und Vestaxx GmbH. Diese Kollaborationen haben das Potenzial, unsere Erfindungen kommerziell zu erschließen und weitreichende soziale und wirtschaftliche Vorteile zu generieren.

Als Universität sind wir stolz auf diese Leistungen und betrachten sie als Ansporn, weiterhin eine führende Rolle in der Förderung und Umsetzung von Innovationen einzunehmen. 
Wir bedanken uns bei allen Beteiligten für ihren Beitrag zu diesen Erfolgen und freuen uns darauf, diese Dynamik in den kommenden Jahren fortzusetzen.

BTU Cottbus-Senftenberg knackt Top 15 der patentstaerksten Hochschulen [13.Juni 2026]

Wer sagt eigentlich, dass die ganz großen Innovationsschmieden nur im Westen sitzen? Eine neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) beweist das Gegenteil und zeigt: Die BTU Cottbus-Senftenberg ist ein absoluter Patent-Meister! 

Die aktuelle Studie des renommierten Kölner Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) beleuchtet die beeindruckende Innovationskraft der ostdeutschen Hochschulen, die bei Patentanmeldungen ihre westdeutschen Pendants übertreffen. Während ostdeutsche Hochschulen in den Jahren 2018 bis 2022 durchschnittlich 3,9 Patente pro 1.000 Studierende anmeldeten, verzeichneten westdeutsche Hochschulen vergleichsweise nur 1,8 Patente pro 1.000 Studierende.

Die Brandenburgische Technische Universität (BTU) Cottbus-Senftenberg erzielt – je nach angelegten Parametern – sehr gute Ergebnisse. So belegt sie bei der Analyse der Patentanmeldungen einen beeindruckenden 36. Platz in Bezug auf die Gesamtanzahl der Patente in einem Ranking von insgesamt 165 Plätzen. Einen herausragenden 13. Platz hat die BTU erzielt, wenn man die Anzahl der Patente auf die Studierendenzahl bezieht. Dann nämlich liegt sie mit fünfeinhalb Patentanmeldungen je 1.000 Studierende noch vor bekannten Institutionen wie der TU München (Platz 16) oder der RWTH Aachen (Platz 17).

Das zeigt einmal mehr: In der Lausitz wird nicht nur studiert, hier wird die Zukunft erfunden! Stolz auf unser Team und alle klugen Köpfe an der BTU!

Mehr Speed für Ihre Ideen - Relaunch unserer Plattform für IP- und Technologietransfer [10.August 2026]

Verstehen Sie die Rechte an geistigem Eigentum, melden Sie Erfindungen ordnungsgemäß an und gehen Sie selbstbewusst Kooperationen ein: Unsere optimierte Plattform für den Technologietransfer ist nun online. Neben einem umfassenden Klassifizierungssystem, das alles von Patenten bis zu Marken abdeckt, bietet das Portal Zugang zu einer Datenbank der Hochschulpatente.

Wir freuen uns, Ihnen heute den umfassenden Relaunch unserer zentralen Wissens- und Transferplattform bekannt zu geben.

Als Schnittstelle zwischen exzellenter Forschung und kommerzieller Verwertung verfügt das Portal nun über eine grundlegend optimierte Struktur. Das effektive Management geistigen Eigentums gewinnt in der akademischen Praxis zunehmend an Bedeutung. Die aktualisierten Informationsressourcen des Referats für Patente und Lizenzen bieten Ihnen eine zuverlässige Grundlage für die rechtskonforme Einordnung technischer Erfindungen und deren strategische Verwertung. 

Ein Überblick über die wichtigsten neuen Funktionen und Inhalte: 

Universitätspatentdatenbank: Erstmals haben Sie zentralen Zugriff auf das gesamte Portfolio an geistigem Eigentum unserer Universität. Die Datenbank bietet einen detaillierten Überblick und eine Beschreibung aller Universitätspatente, klassifiziert diese nach Fachgebieten und listet konkrete Technologietransfermöglichkeiten sowie den aktuellen Technology Readiness Level (TRL) auf. 

Klassifizierung von Rechten an geistigem Eigentum & Rahmenbedingungen: Eine präzise Unterscheidung der relevanten Formen des geistigen Eigentums – vom Patent- und Gebrauchsmusterschutz für technische Erfindungen bis hin zu Marken- und Geschmacksmusterrechten. Ergänzt wird dieses Klassifizierungssystem durch fundierte Informationen zu den zuständigen Institutionen und den damit verbundenen Zeitrahmen. Darüber hinaus bietet das Portal eine klare Beschreibung und vertragliche Einordnung von Forschungskooperationen und Forschungsverträgen, um die möglichen Wege der Rechtezuordnung an den Schnittstellen zwischen akademischer Forschung und Industrie aufzuzeigen.

Leitfaden zur Erfindungsmeldung: Ein umfassender Überblick über das Verfahren gemäß dem Arbeitnehmererfindungsgesetz (ArbnErfG), einschließlich der Rechte, Pflichten und Vergütungsansprüche aller Hochschulmitarbeiter sowie praktischer Hinweise zur Wahrung von Prioritätsdaten hinsichtlich der Veröffentlichungsfreiheit im Zusammenhang mit Patentanmeldungen, ohne dabei Ihre wissenschaftlichen Veröffentlichungen zu beeinträchtigen. 

Transparente Zuständigkeiten: Einblicke in die operative Struktur der Abteilung für Patente und Lizenzen sowie in die Zusammensetzung und den strategischen Ansatz des Patentbeirats der Universität. 

Evidenzbasiertes Praxiswissen: Im Rahmen des Relaunchs werden genau 20 Kernpunkte in den FAQs zu Rechten des geistigen Eigentums sowie 20 verbreitete Mythen rund um Patente aufgegriffen, ausführlich erläutert, aus technischer Sicht analysiert und entsprechend beantwortet, um typische Missverständnisse und Fehlvorstellungen auszuräumen. 

Wir laden Sie herzlich ein, das neue Informationsportal als strategisches Instrument für Ihre Forschungs- und Entwicklungsarbeit zu nutzen und Ihre Zusammenarbeit mit dem Referat für Patente und Lizenzen weiter zu vertiefen.