Neues CT-System erweitert Möglichkeiten der zerstörungsfreien Prüfung
Nach der Anlieferung im Dezember wurde nun ein neues industrielles CT-System zur Materialprüfung in Betrieb genommen. Aktuell erfolgt die Einweisung des Teams in das Diondo D3 CT, das künftig gezielt in Forschung und Entwicklung eingesetzt wird.
Mit dem Computertomografen werden die Möglichkeiten der zerstörungsfreien Prüfung deutlich erweitert. Innere Strukturen von Bauteilen lassen sich dreidimensional sichtbar machen, ohne das Prüfobjekt zu beschädigen. Dies ist insbesondere für additiv gefertigte Komponenten sowie für die Analyse von Schweißnähten von hoher Relevanz.
Das CT-System ermöglicht unter anderem die Detektion von Porositäten, Rissen und Inhomogenitäten sowie die Bewertung von Bindefehlern in Schweißnähten. Darüber hinaus unterstützt es ein vertieftes Verständnis der Zusammenhänge zwischen Fertigungsprozess, Bauteilstruktur und Materialeigenschaften. Auf dieser Basis können Fertigungs- und Schweißprozesse gezielt weiterentwickelt und optimiert werden.
In den kommenden Tagen steht zunächst die intensive Einarbeitung in die Technik im Mittelpunkt. Dabei geht es sowohl um die Bedienung des Systems als auch um die Integration des CTs in laufende und zukünftige Forschungsprojekte.
Das neue CT-System stellt ein wichtiges Werkzeug für die weitere Arbeit dar. In den nächsten Beiträgen wird gezeigt, wie es konkret eingesetzt wird, welche Fragestellungen damit bearbeitet werden und welchen Mehrwert dies für Forschung und Anwendung bietet.
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