FREEM-Netzwerktreffen in Cottbus: Impulse für effiziente Elektromotoren und hybride Fertigung
Elektromobilität zählt längst zu den prägenden Technologietrends. In mehreren zentralen Bereichen haben Hersteller außerhalb Europas bereits spürbare Skalierungs- und Marktvorteile aufgebaut. Für deutsche Unternehmen kommt es daher darauf an, innovative Konzepte und Produkte schneller in die industrielle Umsetzung und Skalierung zu bringen. Genau hier setzt das bundesgeförderte ZIM-Innovationsnetzwerk FREEM an: Industrie- und Forschungspartner arbeiten daran, Elektromotoren leistungsdichter, leichter und zugleich ressourcenschonender herzustellen.
Beim 7. Netzwerktreffen an der BTU Cottbus-Senftenberg am 27. und 28. Januar stand der Transfer in die Praxis im Mittelpunkt. Während der Laborführung am Fachgebiet Hybride Fertigung erhielten die Teilnehmenden Einblicke in additive Verfahren wie den L‑PBF-Prozess, das Binder Jetting und DED-Prozesse. Zudem wurden Schritte der Nachbereitung sowie die Analyse der gefertigten Bauteile erläutert und konkrete Beispiele für Reparaturen mittels additiver Fertigung vorgestellt. Der informelle Austausch wurde bei einer Stadtführung und einem gemeinsamen Abendessen fortgesetzt.
Am zweiten Tag informierte die EurA AG über die aktuelle Förderlandschaft sowie über laufende und geplante Projekte, die anschließend gemeinsam diskutiert und weiter vertieft wurden. Der nachfolgende Impulsvortrag des Center for Hybrid Electric Systems Cottbus (CHESCO) zum hybrid-elektrischen Fliegen öffnete den Blick auf weitere Anwendungsgebiete im Bereich der Luftfahrt. In den Arbeitsrunden diskutierten die Teilnehmer anschließend die nächsten Schritte sowie kommende Aktivitäten im Netzwerk. So leistet das FREEM-Netzwerk auch weiterhin einen wichtigen Beitrag, damit deutsche Unternehmen den Elektromobilitäts-Trend nicht nur mitgehen, sondern durch skalierbare Innovationen aktiv mitgestalten können.
Kontakt
Hybride Fertigung
T +49 (0) 355 69-3108
Sebastian.Haertel(at)b-tu.de


