Drei Städte, eine Woche: Vernetzte Impulse für die Industrie von morgen
Mitte März 2026 wurde in gleich drei europäischen Städten sichtbar, wie eng aktuelle Entwicklungen in der industriellen Produktion miteinander verzahnt sind. Parallel stattfindende Fachveranstaltungen in Berlin, Chemnitz und Paris zeigten unterschiedliche Perspektiven auf ein gemeinsames Ziel: die Weiterentwicklung von Materialien, Prozessen und Anwendungen für die industrielle Praxis.
In Berlin brachte das Additive Manufacturing Forum zum zehnten Jubiläum internationale Akteurinnen und Akteure aus Industrie und Forschung zusammen. Im Fokus standen konkrete Anwendungen, neue Produktionsstrategien sowie die wachsende Bedeutung additiver Fertigung als industrielle Schlüsseltechnologie.
Zeitgleich versammelte die JEC World in Paris die globale Composite-Community. Als führende Plattform für Verbundwerkstoffe bot die Messe Einblicke in aktuelle Entwicklungen und Anwendungen in Bereichen wie Mobilität, Energie, Bauwesen und Luftfahrt. Die hohe internationale Beteiligung unterstreicht die Relevanz leistungsfähiger Materialien für zukünftige Technologien.
Mit der 25. Tagung „Verbundwerkstoffe und Werkstoffverbunde“ in Chemnitz wurde zudem ein wissenschaftlicher Schwerpunkt gesetzt. Die Jubiläumsveranstaltung widmete sich aktuellen Fragestellungen der Materialforschung und zeigte auf, welche Potenziale in der Kombination aus nachhaltigen Werkstoffen, digitaler Entwicklung und innovativen Fertigungsprozessen liegen.
Die zeitliche Parallelität dieser drei Veranstaltungen verdeutlicht, wie stark Materialentwicklung, Fertigungstechnologien und industrielle Anwendungen heute zusammenwirken. Innovation entsteht zunehmend an den Schnittstellen dieser Disziplinen.
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