Wie Veränderung entsteht im Jahr 2026

In einem Universitätsgebäude stehen Werkbänke, alte Fahrräder und Kisten voller Dinge, die andere längst weggeworfen hätten. Studierende reparieren hier, tauschen, helfen sich gegenseitig. Für die BTU-Forscherin Prof. Melanie Jaeger-Erben ist dieser Ort mehr als nur ein Projekt.

If you can’t open it, you don’t own it”, zitiert die Wissenschaftlerin aus dem Fachgebiet Technik- und Umweltsoziologie der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg (BTU) einen zentralen Slogan der Reparaturbewegung. Wenn man etwas nicht öffnen kann, gehört es einem nicht wirklich. Gemeint sind Smartphones, Lautsprecher oder andere Geräte, die sich nicht reparieren lassen. Für Prof. Melanie Jaeger-Erben ist das ein Symbol: für Kontrolle und Abhängigkeit, aber auch für verpasste Möglichkeiten, Dinge selbst in die Hand zu nehmen.

Kontakt

Prof. Dr. phil. Melanie Jaeger-Erben
Technik- und Umweltsoziologie
T +49 (0) 355 69-3432
melanie.jaeger-erben(at)b-tu.de
Foto: Sascha Tor, Ralf Schuster