Kathrin Coobs
Thema der Dissertation:
„Vulnerantialität in der professionellen Abbruchdynamik am Beispiel schwieriger Fälle“
Kurzbeschreibung der Dissertation:
Im Fokus meiner Dissertation stehen institutionelle Dynamiken, die dazu beitragen können, dass Kinder und Jugendliche im Verlauf von Unterstützungsmaßnahmen als schwierig wahrgenommen werden können. Hierbei wird der These nachgegangen, dass Kinder und Jugendliche erst über Analysen und Praktiken der sozialarbeiterischen Fallarbeit sich erst zu schwierigen Fällen entwickeln.
Hierbei wird der Frage nachgegangen, welchen Beitrag die Kinder- und Jugendhilfe in Bezug auf die Herstellungspraxis schwieriger Fälle leistet.
Ziel der Arbeit ist es über die Rekonstruktion professionelles Fallverstehens Dynamiken auf verschiedenen Ebenen sichtbar zu machen und in einem zirkulären Prozessmodell darzustellen. In den Blick genommen werden dabei, Fallverstehen, Analysen über Fälle und deren Kategorisierung. Die Arbeit will damit zur Diskussion zu dem Thema Fallbearbeitung und Fallverstehen beitragen.
Zur Person:
Akademische Mitarbeiterin
Diplom Soziapädagogin (FH) an der Hochschule Lausitz, Master of Arts an der Technischen Universität Cottbus-Senftenberg.
Systemische Familientherapeutin (DGSF)
Systemsiche Kinder- und Jugendtherapeutin (DGSF)
Lehrtherapeutin für systemsiche Therapie und Beratung (DGSF)
6 Jahre Leitung eines stationären Kinder- und Jugendeinrichtung (intensivpädagogisch)
Seit 12 Jahren im ambulanten Kinder- und Jugendlichenbereich tätig (Ambulante Familientherapie)
Seit 3 Jahren leiten von Ausbildungsgruppen zum systemischen Berater/ systemischen Therapeut in Berlin
4 Jahre lang Schöffin am Jugendgericht in Cottbus
Mitglied in der DGSA
Mitglied in der DGSF
Veröffentlichungen:
Kathrin Coobs (2025): Praktiken der Herstellung "schwieriger" Fälle in der Kinder- und Jugendhilfe: link.springer.com/article/10.1007/s12054-025-00801-4;
Werner Thole/ Kathrin Coobs (2025)"Der Fall" in der Sozialen Arbeit:https://link.springer.com/article/10.1007/s12054-025-00797-x?utm_source=rct_congratemailt&utm_medium=email&utm_campaign=oa_20250729&utm_content=10.1007%2Fs12054-025-00797-x
Kathrin Coobs; Imke Gossmann; Ralf Schauf; Wiebke Dierkes; Nina Jann, Moritz Tebbe (2025): Dialogische Zusammenarbeit statt expertokratischer Deutungshoheit. Subjektorientierung und Selbstorganisation in der Forschung Sozialer Arbeit. S. 36 - 40 In: Forum Sozial. Die berufliche Soziale Arbeit 2/ 2025
(Mit-)Veröffentlichungen:
Praktiken der Herstellung "schwieriger" Fälle in der Kinder- und Jugendhilfe: link.springer.com/article/10.1007/s12054-025-00801-4;
"Der Fall" in der Sozialen Arbeit:link.springer.com/article/10.1007/s12054-025-00797-x
