Laufende Projekte

Hier finden Sie eine Auswahl unserer laufenden Forschungsprojekte.

EIZ-ESEW
  • Langtitel: Energie-Innovationszentrum (EIZ) der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg
  • Teilprojekt: Energiespeicher und -wandler (ESEW)
  • Fördermittelgeber: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und Investitionsbank Land Brandenburg (ILB)
  • Laufzeit: 01.08.2022 – 31.07.2026
  • Projektverantwortliche an der BTU:
    • Univ.-Prof. Dr. Lars Röntzsch
  • Zusammenfassung:
    Im EIZ-ESEW-Projekt werden neuartige edelmetallfreie Katalysatormaterialien für die Anionen-Austauscher-Membran-Elektrolyse (AEMEL) untersucht, um damit einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung der Technologie vom Labor- in Richtung Industriemaßstab zu leisten. Es werden Einzelzellen mit bis zu 360 cm2 Aktivfläche untersucht (Temperatur bis 150°C, Druck bis 20 bar, Langzeitstabilität bis zu 1.000 h). Weiterhin wird ein AEMEL-Kurz-Stapel entwickelt und erprobt. Darüber hinaus wird ein stationäres, vollständiges physikalisches Modell der AEMEL auf Zellebene entwickelt werden.
     
H2BAR
  • Langtitel: Einsatz von Wasserstoff-Brennstoffzellenantrieben im Nahverkehr des Landkreises Barnim, betrieben mit 100% EE-Wasserstoff
  • BTU-Teilprojekt: Begleitforschung: Grüne Wasserstofferzeugung, Transport und Speicherung
  • Fördermittelgeber: ILB Investitionsbank Land Brandenburg - ZiFoG-Mittel MWAE
  • Laufzeit: 01.01.2022 – 31.12.2035
  • Projektpartner:
    • NEB Betriebsgesellschaft mbH (NEB)
    • ENERTRAG EnergieWerk Barnim GmbH & Co. KG (i.G.)
    • Barnimer Energiebeteiligungsgesellschaft mbH (BEBG)
    • Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR)
  • Projektverantwortliche an der BTU:
    • Univ.-Prof. Dr. Lars Röntzsch
    • Dr.-Ing. Matthias Klatt
    • Frank Gillung, M.Sc.
  • Zusammanfassung:
    Im Fokus der Begleitforschung steht die Reduktion der Traktionsförderkosten der Brennstoffzellenfahrzeuge mit dem Ziel, zeitnah zumindest Kostenparität zum Dieselbetrieb zu erreichen. Im Projekt sollen systematisch Kostensenkungspotenziale auf Komponenten- sowie Gesamtsystemebene für die gesamte Prozesskette der Erzeugung, Aufbereitung, Speicherung (BTU) und Betankung (DLR) bis zur Verwendung des Wasserstoffs in den Fahrzeugen (DLR) identifiziert und umgesetzt werden. Mit dem Forschungsvorhaben soll gezeigt werden, dass anders als beim Betrieb mittels Oberleitung ein CO2-freier elektrischer Betrieb mit fluktuierenden erneuerbaren Energien auch ohne den Ausbau von Stromspeichern, Netzausbauten oder Lastmanagement möglich und mittelfristig Kostenparität zur Dieselreferenz erreicht werden kann.
CO2Bi
  • Langtitel: Nutzbarmachung und Speicherung fluktuierender regenerativer Energien und CO2-Emissionsminderung – Anwendungsorientierte Qualifizierung des ABRW-Verfahrens zur Biomethanisierung
  • Fördermittelgeber: Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e. V. (FNR)
  • Förderkennzeichen: 2220NR200B
  • Laufzeit: 15.11.2021 – 14.05.2024
  • Projektpartner:
    • BTU Cottbus-Senftenberg, Fachgebiet Abfallwirtschaft
    • HAVER & BOECKER OHG, Oelde
    • Prof. (i.R.) Dr.-Ing. habil. Günter Busch, Dresden
  • Projektverantwortliche an der BTU:
    • Univ.-Prof. Dr. Lars Röntzsch
    • Krunalkumar Thummar, M.Sc.
  • Zusammanfassung:
    Ziel des Vorhabens ist die Integration der Biomethanisierung im innovativen ABRW-Verfahren (Anaerobe bio-reaktive permeable Wand) in den Energieverbund von Windkraftanlagen, emissionsintensiven Industrieprozessen und Biogas-/Biomethananlagen bzw. mechanisch-biologischer Abfallbehandlungsanlagen zur Methaneinspeisung ins Erdgasnetz. Zentraler Gegenstand ist die Nutzung regenerativ erzeugten Wasserstoffs unter Reaktion mit CO2 und Erzeugung von einspeisefähigem Methan. Dadurch soll die indirekte Nutzung von erneuerbarem Strom vorangetrieben und dessen Speicherung bzw. Transport erreicht werden. Als gasförmiger Energieträger, Kraftstoff oder chemischer Ausgangsstoff ist damit die Verknüpfung zu anderen Sektoren und Wirtschaftskreisläufen möglich. Mit der technologischen Lösung ist direkt die Verminderung der Treibhausgasemissionen verbunden. Statt der Abtrennung erfolgt insbesondere die Nutzbarmachung von CO2, so dass von einer realen CO2-Kreislaufwirtschaft gesprochen werden kann.
StaGruV–EwiK
  • Langtitel: Standortgebundene Grundlagenermittlung und Vorplanung zum Pilotvorhaben "Energiewende im Kleinen"
  • Fördermittelgeber: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) / Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA)
  • Laufzeit: 01.05.2021 – 30.06.2022
  • Projektpartner:
    • Rolls-Royce Solutions GmbH
    • CEBra - Centrum für Energietechnologie Brandenburg GmbH
  • Projektverantwortliche an der BTU:
    • Univ.-Prof. Dr. Lars Röntzsch
    • Gisse Alvarado Huanay, M.Sc.
  • Zusammenfassung:
    Die Energiewende soll im Kleinen durch sektorübergreifende Microgrids als Ersatz bzw. Ergänzung zentraler Großkraftwerke und zur dezentralen Herstellung von Kraftstoffen demonstriert und das Zusammenspiel erneuerbarer Energien, Energiespeicher, dezentraler Wasserstoff-Verstromungsanlagen und Power-to-X-Anlagen abgebildet werden. Dies beinhaltet die Einbindung einer Power-to-Liquid-Anlage zur Nutzung regional erzeugten Stroms aus erneuerbaren Energien für die dezentrale E-Fuel-Herstellung. Dadurch wird eine sektorübergreifende, CO2-neutrale Energieversorgung forciert. Insbesondere wird die klimaneutrale Versorgung mit Treibstoffen für nicht oder schwer elektrifizierbare Anwendungen im Verkehrssektor wie beispielsweise dem Schiffs- und Luftverkehr demonstriert und die Nutzung dieser regenerativen Kraftstoffe (E-Fuels) sowohl in Testständen (Erprobung von Flugzeugtriebwerken bei Rolls-Royce in Dahlewitz, Schiffsmotoren bei MTU Friedrichshafen), Feldsystemen als auch labortechnisch untersucht. Dieses Projekt stellt einen ersten Schritt zur Verwirklichung der Vision einer dezentralen Kraftstoffproduktion gekoppelt mit einem dezentralen wasserstoffbasierten Energiesystem dar. Das Vorhaben ebnet den Weg für die Schlüsseltechnologie zur Erzeugung von E-Fuels aus regenerativer Energie, es ermöglicht die Transformation und den Ausbau vorhandener Industriestandorte mit industriepolitischer Perspektive für die Region. Eine detaillierte Standortanalyse soll in der ersten Projektphase durchgeführt werden. Des Weiteren erfolgt die Erstellung eines technologischen Feinkonzeptes / Vorplanung für eine DEMO-Anlage und deren Wirtschaftlichkeitsbetrachtung.
Interreg VA
  • Langtitel: Energiespeicher der Zukunft in der Region Spree-Neiße-Bober
  • Fördermittelgeber: Kooperationsprogramm Interreg VA Brandenburg-Polen 2014-2020 (Europäischer Fonds für regionale Entwicklung)
  • Laufzeit: 01.01.2020 – 31.03.2023
  • Projektpartner:
    • CEBra – Centrum für Energietechnologie Brandenburg e.V., Cottbus
    • Universität Zielona Góra, Polen
    • Stadt Zielona Góra, Polen
  • Projektverantwortliche an der BTU:
    • Univ.-Prof. Dr. Lars Röntzsch
    • Dipl.-Ing. Steffen Swat
  • Zusammenfassung:
    Durch das Interreg VA-Programm wird ein Förderprojekt  zum grenzüberschreitenden Wissenstransfer im Bereich der Energiespeichertechnologien und der Energieeffizienz gefördert. Im Rahmen des deutsch-polnischen EU-Förderprojektes arbeiten die Partner: CEBra – Centrum für Energietechnologie Brandenburg e.V., die BTU Cottbus-Senftenberg, die Universität Zielona Góra und die Stadt Zielona Góra eng zusammen. Die Kooperation der Wissenschaftspartner im Interreg VA-Projekt wird auf die Erweiterung der Ausbildungsangebote und den Wissenstransfer im Bereich der Energiespeichertechnologien und der Energieeffizienz konzentriert. Konkret geht es um die Realisierung völlig neuer, vertiefender, thematische Ausbildungsangebote (mehrtägig) auf der Grundlage der zusätzlichen Erweiterung der Ausbildungskapazitäten. In das Programm integriert ist die wechselseitige Durchführung von qualifizierten zielgruppenorientierten mehrtägigen Fachveranstaltungen in Cottbus und Zielona Góra/Nowy Kisielin. Durch die vereinbarte Arbeitsteilung/Spezialisierung zwischen beiden Hochschulen kann jede Seite ihre Stärken in die Partnerschaft einbringen. Auf diese Weise ist es möglich, vertieft Fachwissen zu vermitteln. CEBra e.V. und BTU konzentrieren sich auf das Thema elektrische und chemische Speicherung und stellen hierfür Ihre Ausbildungskapazitäten einschließlich der neuen Ausbildungsplätze für die polnischen Partner zur Verfügung. Das neue Projekt dient der Intensivierung des grenzüberschreitenden Wissenstransfers als Grundlage einer anwendungsorientierten und wissensbasierten Wertschöpfung in der Region. Das Projekt befördert die Entwicklung einer gemeinsamen europäischen Ausbildungs- und Forschungslandschaft und stärkt die Wettbewerbsfähigkeit der Region im europäischen Maßstab.