Vertrauensperson zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis

"Wissenschaft gründet auf Redlichkeit. Diese ist eines der wesentlichen Prinzipien guter wissenschaftlicher Praxis und damit jeder wissenschaftlichen Arbeit. Nur redliche Wissenschaft kann letztlich produktive Wissenschaft sein und zu neuem Wissen führen. Unredlichkeit hingegen gefährdet die Wissenschaft. Sie zerstört das Vertrauen der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler untereinander sowie das Vertrauen der Gesellschaft in die Wissenschaft, ohne das wissenschaftliche Arbeit ebenfalls nicht denkbar ist. Redlichkeit zur Richtschnur ihres Denkens und Handelns zu machen, ist die Aufgabe und Verpflichtung eines jeden einzelnen Wissenschaftlers und einer jeden einzelnen Wissenschaftlerin. Ihre Bedeutung und Bandbreite zu erfassen und zu formulieren, die Voraussetzungen für ihre Geltung und Anwendung zu sichern und dort, wo es notwendig ist, auch Vorkehrungen gegen Verstöße zu treffen, ist die Pflicht der Wissenschaft als Gesamtsystem und zugleich ein zentrales Element ihrer Selbstverwaltung. Nur die Wissenschaft selbst kann ... gute wissenschaftliche Praxis gewährleisten." (Aus der Denkschrift der DFG "Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis")

An der BTU gibt es zwei unabhängige Vertrauenspersonen (Ombudspersonen), an die sich ihre Mitglieder in Fragen guter wissenschaftlicher Praxis und in Fragen vermuteten wissenschaftlichen Fehlverhaltens wenden können. Die Vertrauenspersonen beraten, vermitteln und initiieren ggf. formelle Verfahren der Kommission zur Untersuchung von Vorwürfen wissenschaftlichen Fehlverhaltens. Alle diesbezüglichen Kontakte und Gespräche mit den Ombudspersonen werden streng vertraulich behandelt.

Vertrauensfrau*Vertrauensmann

Prof. Dr.-Ing. habil. Stefan Glasauer

stefan.glasauer(at)b-tu.de

Prof. Dr. rer. nat. Katja Trachte

katja.trachte(at)b-tu.de