Teichmonitoring

Limnologische Untersuchungen im Hühnerwasser-Teich begannen 2005/2006 durch den Link zu einer externen Seite Lehrstuhl Gewässerschutz der BTU Cottbus und wurden 2008 intensiviert. Proben wurden von einem Boot im Bereich der größten Tiefe des Teiches genommen und Tiefenpfoile von physikalischen sowie der Chlorophyll-a-Fluoreszenz sind verfügbar. Zwischen Februar und Juni 2008 wurden am Ende des Schwimmstegs zweiwöchentlich Proben entnommen. Ab September 2008 wurde dies als monatliche Routinemessung und -beprobung fortgesetzt. Wasserproben wurden mit einem Limnos-Sammler entnommen. Insgesamt enthalten die biologischen Daten Angaben zur bakteriellen Abundanz, Chlorophyll-a-Konzentration, Phyto- und Zooplanktonzusammensetzung und -biomasse. Die meisten biologischen Daten sind ab Februar 2008 verfügbar.

Die Teichsedimente werden durch das Link zu einer externen Seite Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) Berlin im Rahmen des Hühnerwasser-Monitoringprojekts untersucht. Zur Ermittlung des Ausmaßes der akkumulierten Sedimentschichten wurde die Sedimentmächtigkeit in Transekten vom Einström- zum Auströmbereich des Teiches (Nord-Süd-Ttransekt) sowie quer dazu (West-Ost-Ttransekt) ermittelt. Zusätzlich wurden ungestörte Sedimentproben bis zur Tonschicht mit entsprechenden Bohrern entnommen. Aliquote der frischen Sedimentproben wurden zur Bestimmung des Trockengewichts und der mittleren Korngrößenverteilung verwendet. weiterhin wurde die organische Substanz (Glühverlust) sowie TFe und TP ermittelt. Um die weitere Sedimentakkumulation sowie qualitative Veränderungen zu untersuchen, wurde die Beprobungskampagne vom 14. August 2008 am 10. August 2010 wiederholt. Sedimentfallen aus transparentem PVC-Rohren wurden eingesetzt, um sich absetzende partikuläre Substanzen zu charakterisieren. Diese Rohre wurden auf auf rechteckige PVC-Platten montiert und auf der Sedimentoberfläche sowohl im Ein- wie im Ausströmbereich des Teiches in etwa 2 m Wassertiefe positioniert. Nach Entfernen gröberer Partikel, wie Schneckenschalen, wurde das gesammelte Material getrocknet und analysiert.