Regenerativ Gestalten

Seit 25 Jahren gilt die nachhaltige Entwicklung als die Lösung für Probleme wie Umweltverschmutzung, Klimawandel und Ressourcenknappheit. Doch trotz des Wachstums der Nachhaltigkeit in der Praxis nimmt die Zerstörung der Umwelt zu und wir erleben den Verlust der Artenvielfalt und die Auswirkungen des Klimawandels. Der Grad der Veränderung, der erforderlich ist, um die vom Weltklimarat (IPCC) festgelegten CO2-Reduktionsziele zu erreichen, wird niemals erreicht werden, indem wir als Planer*innen einfach nur die Nachhaltigkeit konsequenter umsetzen. Wir müssen unsere Ziele höher stecken und Wege finden, die gebaute Umwelt so zu gestalten, dass ein aufwärts gerichteter, regenerativer Prozess entsteht.

Natürlich ist die nachhaltige Entwicklung ein Konzept, dem nur wenige Menschen widersprechen würden. Aber der Begriff der Nachhaltigkeit ist inzwischen so dehnfähig, dass er fast bedeutungslos geworden ist. Zudem konzentriert sich die Nachhaltigkeit oft nur auf die Symptome, anstatt auf die Ursachen der stetig wachsenden Umweltzerstörungen (z. B. Umsetzung der Nachhaltigkeit ausschließlich durch technische Verbesserungen und mehr Effizienz).

Nachhaltig zu Bauen reicht nicht mehr aus. Es ist notwendig, nicht nur darüber nachzudenken, wie man die inzwischen stark geschädigten Ökosysteme erhalten kann, sondern wie man sie regenerieren kann. Regenerative Gebäude gehen über das Niveau eines mit nachhaltigen Kriterien geplanten Gebäudes hinaus, indem sie unsere Umwelt verbessern. Diese Gebäude sind in die natürliche Umgebung integriert und so konzipiert, dass sie beschädigte Ökosysteme wieder herstellen können.

Der Begriff „Regeneration“ kommt ursprünglich aus der Biologie. Hier beschreibt Regeneration den Prozess der Erneuerung, Wiederherstellung und das Wachstum der Zellen und Organismen. Ökosysteme werden wieder hergestellt und können widerstandsfähiger gegen Störungen werden (Goss, Richard J.: Principles of Regeneration, 1969).

Wie entwerfen wir regenerativ? Wie wird dieser Wandel zustande kommen? Hierzu wird ara (atelier regenerative architecture) in den nächsten Monaten immer wieder Beispiele, allgemeine Informationen und Veranstaltungshinweise veröffentlichen.

(Susan Draeger 2021)

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