13597 - Methodenlab: Verstehen und Gestalten digitaler Lebenswelten Modulübersicht

Modulnummer: 13597
Modultitel:Methodenlab: Verstehen und Gestalten digitaler Lebenswelten
  Method Lab: Understanding and Designing Digital Lifeworlds
Einrichtung: Fakultät 5 - Wirtschaft, Recht und Gesellschaft
Verantwortlich:
  • Prof. Dr. phil. Jaeger-Erben, Melanie
Lehr- und Prüfungssprache:Deutsch
Dauer:1 Semester
Angebotsturnus: jedes Wintersemester
Leistungspunkte: 6
Lernziele:

Die Studierenden können nach Abschluss des Moduls inter- und transdiziplinäre Forschungsmethoden zur Untersuchung digitaler Lebenswelten anwenden (z. B. digitale Ethnografie, Tagebuchstudien, digitale Diskursanalyse, Design Thinking). Sie haben Kompetenzen in der Verknüpfung empirischer Analyse und gestalterischer Praxis erworben, können kritisch reflektieren, wie digitale Technologien soziale Praktiken prägen und mit Fragen von Macht, Teilhabe, Ungleichheit und Nachhaltigkeit verbunden sind.
Im Rahmen des Moduls werden sie eigene Forschungs- und Gestaltungsfragen entwickeln, operationalisieren und in kleinen Projekten umsetzen, in Teams Ergebnisse präsentieren und wissenschaftlich wie praxisnah dokumentieren.

Inhalte:Das Modul bietet eine Vertiefung aktueller Forschungsansätze zu digitalen Lebenswelten (Alltagspraxis, Plattformen, Communities, Arbeits- und Bildungswelten, algorithmische Systeme) sowie eine Methodenvertiefung in digitaler Ethnografie und Online-Feldforschung, visueller Datenanalyse digitaler Artefakte und Plattformen sowie partizipativer Methoden und Co-Design. Das Modul behandelt zudem Szenario- und Prototyping-Methoden (z. B. Future Workshop, Design Fiction) und beinhaltet eine Lab-Phas zur eigenständigen Durchführung eines kleinen Forschungs- und Gestaltungsprojekts (z. B. Untersuchung digitaler Praktiken einer Community, Entwicklung von Prototypen für digitale Werkzeuge oder Interventionen). Dazu gehört auch eine Reflexion der Chancen und Grenzen der Methoden, ethischer Aspekte, Datenschutz und der eigenen Forschungsethik in digitalen Lebenswelten.
Empfohlene Voraussetzungen:keine
Zwingende Voraussetzungen:

Bestandene Modulprüfung der Module:

  • 13734 Interdisziplinärer Grundkurs wissenschaftliches Arbeiten
  • 37107 Einführung in die Methoden der empirischen Sozialforschung
Lehrformen und Arbeitsumfang:
  • Seminar / 4 SWS
  • Selbststudium / 120 Stunden
Unterrichtsmaterialien und Literaturhinweise:
  • Pink, S. et al. (2016): Digital Ethnography: Principles and Practice. London: SAGE.
  • Rogers, R. (2013): Digital Methods. Cambridge, MA: MIT Press.
  • Dourish, P. (2017): The Stuff of Bits: An Essay on the Materialities of Information. MIT Press.
  • Knoblauch, H. (2017): Videography: Introduction to Interpretive Videoanalysis of Social Situations. Frankfurt a.M.: Campus.
  • Clarke, A. (2005): Situational Analysis: Grounded Theory after the Postmodern Turn. Thousand Oaks: SAGE.
Modulprüfung:Continuous Assessment (MCA)
Prüfungsleistung/en für Modulprüfung:
  • Projektarbeit in Teams (60 %)  -  Konzeption, Durchführung und Dokumentation eines empirisch-gestalterischen Projekts.
  • Präsentation, 30 min (20 %)  -  Vorstellung der Projektergebnisse im Kolloquium/Workshopformat.
  • Individuelle Reflexionsarbeit (Hausarbeit), 3000 Wörter (20 %)  -  Methodische und theoretische Einordnung des Projekts, Reflexion der eigenen Rolle und des methodischen Vorgehens.
Bewertung der Modulprüfung:Prüfungsleistung - benotet
Teilnehmerbeschränkung:keine
Zuordnung zu Studiengängen:
  • keine Zuordnung vorhanden
Bemerkungen:keine
Veranstaltungen zum Modul:

  

Veranstaltungen im aktuellen Semester:
  • keine Zuordnung vorhanden