14666 - Interprofessionelle Gesundheitsförderung von Familien Modulübersicht

Modulnummer: 14666
Modultitel:Interprofessionelle Gesundheitsförderung von Familien
  Interprofessional Promotion of Family Health
Einrichtung: Fakultät 4 - Humanwissenschaften
Verantwortlich:
  • Prof. Dr. rer. nat. Rosenlöcher, Franziska
Lehr- und Prüfungssprache:Deutsch
Dauer:1 Semester
Angebotsturnus: jedes Wintersemester
Leistungspunkte: 5
Lernziele:

Die Studierenden:

  1. erschließen und bewerten gesicherte Forschungsergebnisse entsprechend dem allgemein anerkannten Stand hebammenwissenschaftlicher, medizinischer und weiterer bezugswissenschaftlicher Erkenntnisse und integrieren diese Erkenntnisse in ihr Handeln,
  2. nutzen digitale Fertigkeiten, forschungsgestützte Problemlösungen und neue Technologien für die Gestaltung einer wirtschaftlichen, effektiven und qualitativ hochwertigen Hebammentätigkeit,
  3. führen selbstständig die Planung, Organisation, Implementierung, Steuerung und Evaluation von  Betreuungsprozessen bei Frauen (und ihren Familien) während Schwangerschaft, Geburt, Wochenbett und Stillzeit bei physiologischem Verlauf durch und berücksichtigen kontinuierlich die Bedürfnisse der Frau und des Kindes sowie die Gesundheitsförderung und Prävention,
  4. kooperieren mit Ärztinnen und Ärzten und anderen Berufsgruppen bei der Planung, Organisation, Durchführung, Steuerung und Evaluation von Betreuungsprozessen bei Frauen und ihren Familien mit pathologischem Verlauf während Schwangerschaft, Geburt, Wochenbett und Stillzeit und
  5. analysieren, evaluieren und reflektieren Effektivität und Qualität ihres beruflichen Handelns während Schwangerschaft, Geburt, Wochenbett und Stillzeit auf der Grundlage hebammen- und bezugswissenschaftlicher Methoden, Theorien und Forschungsergebnisse.
  6. analysieren und reflektieren die hebammenrelevanten Versorgungsstrukturen, die Steuerung von Versorgungsprozessen und die intra- und interprofessionelle Zusammenarbeit,
  7. entwickeln bei der Zusammenarbeit individuelle, multidisziplinäre und berufsübergreifende Lösungen vor allem für regelwidrige Schwangerschafts-, Geburts- und Wochenbettverläufe und setzen diese Lösungen teamorientiert um,
  8. wirken mit an der interdisziplinären Weiterentwicklung und Implementierung von wissenschaftsbasierten, evidenzbasierten und innovativen Versorgungskonzepten während Schwangerschaft, Geburt, Wochenbett und Stillzeit und
  9. wirken mit an der intra- und interdisziplinären Entwicklung, Implementierung und Evaluation von Qualitätsmanagementkonzepten, Risikomanagementkonzepten, Leitlinien und Expertenstandards.
Inhalte:
  • Wissenschaftsbasierte Planung, Organisation, Durchführung, Steuerung und Evaluation auch von hochkomplexen Betreuungsprozessen unter Berücksichtigung von Wirtschaftlichkeit, Effektivität, Qualität, Gesundheitsförderung und Prävention während Schwangerschaft, Geburt, Wochenbett und Stillzeit.
  • Verantwortliche Gestaltung des intra- und interprofessionellen Handelns in unterschiedlichen systemischen Kontexten, Weiterentwicklung der hebammenspezifischen Versorgung von Frauen und ihren Familien sowie Mitwirkung an der Entwicklung von Qualitäts- und Risikomanagementkonzepten, Leitlinien und ExpertenstandardsVeränderungen des weiblichen Organismus durch die Schwangerschaft
Empfohlene Voraussetzungen:keine
Zwingende Voraussetzungen:keine
Lehrformen und Arbeitsumfang:
  • Vorlesung / 2 SWS
  • Seminar / 5 SWS
  • Übung / 1 SWS
  • Selbststudium / 30 Stunden
Unterrichtsmaterialien und Literaturhinweise:keine
Modulprüfung:Modulabschlussprüfung (MAP)
Prüfungsleistung/en für Modulprüfung:
  • Schriftliche Prüfung, 120 Minuten

 

Teil der Staatlichen Prüfung; gemäß §36 HebStPrV Abs. 1 einmal wiederholbar.

Bewertung der Modulprüfung:Prüfungsleistung - benotet
Teilnehmerbeschränkung:keine
Zuordnung zu Studiengängen:
  • keine Zuordnung vorhanden
Bemerkungen:
  • Lernziele und Inhalte orientieren sich an HebStPrV, Anlage 1
  • Staatliche Prüfung, Schriftlich, 120 Minuten

    §36 HebStPrV Abs. 1 Wiederholung von Teilen der staatlichen Prüfung und zusätzliche Praxiseinsätze

    „(1) Wenn eine studierende Person 1. eine Klausur des schriftlichen Teils der staatlichen Prüfung, 2. den mündlichen Teil der staatlichen Prüfung oder 3. einen Prüfungsteil des praktischen Teils der staatlichen Prüfung nicht bestanden hat, kann sie den betreffenden Bestandteil nach Nummer 1 bis 3 einmal wiederholen.”
  • Zur staatlichen Prüfung kann nur zugelassen werden, wer einen Tätigkeitsnachweises nach § 12 HebStPrV (bzw. dazugehöriger Anlage) vorlegt.
Veranstaltungen zum Modul:
  • V: Konzepte professioneller Betreuung in besonderen Situationen anwenden (1 SWS)
  • V: Entwicklungspsychologie im Kontext der Hebammenarbeit (2 SWS)
  • S: Netzwerktätigkeit - Familienhebammen und Frühe Hilfen (3 SWS)
  • S: Familie und besondere Familienkonstellationen (2 SWS)
  • S: Fallarbeit Familienhebamme (1 SWS)
  • Ü: alternative Verfahren im geburtshilflichen Setting (1 SWS)
Veranstaltungen im aktuellen Semester:
  • keine Zuordnung vorhanden