KLASSIKER des osteuropäischen Films

Die Reihe:

Filme sind kulturelle Artefakte, deren Bilder und Geschichten stets auch einen Einblick in die Kultur und Gesellschaft einer Nation eröffnen. Ziel dieser Reihe ist es daher, die Filmproduktion der osteuropäischen Länder und Nationen sowie deren wechselhafte Geschichte einem deutschsprachigen Publikum anhand ihrer Filmklassiker erstmals umfassend näherzubringen. Die Bände adressieren neben einem Fachpublikum ein breites Publikum, das sich mit dem osteuropäischen Kino in seiner ganzen Vielfalt vertraut machen möchte.

Band 3: KLASSIKER des ungarischen Films

Mit Namen wie z. B. Miklós Jancsó, Ildikó Enyedi, Károly Makk, István Szabó oder Márta Mészáros hat der ungarische Film seinen festen Platz in der Kultur und Geschichte des europäischen Films. Dies geht etwa zurück auf die Neue Welle in den 1960er Jahren und das Béla Balázs Stúdió, dessen Vertreter*innen auch über Ungarns Grenzen hinaus Renommé besitzen. Der Band stellt 25 ungarische Filme von 25 Regisseur*innen in Einzelbeiträgen vor, kontextualisiert sie und zeigt gesellschaftliche, filmhistorische, politische sowie künstlerische Zusammenhänge und Besonderheiten auf. Er bietet damit einen konzisen Einblick in die ungarische Filmproduktion eines Zeitraums von 1920 bis heute und zeigt eindrücklich die ästhetische, inhaltliche und thematische Vielfalt des ungarischen Filmschaffens.

Schüren Verlag, Marburg 2019.
(Leseprobe, Inhaltsverzeichnis)

Band 2: KLASSIKER des tschechischen und slowakischen Films

In die Geschichte des europäischen Films schrieb sich der tschechoslowakische Film zweifellos mit der Nová Vlna ein, mit jener ‹Neuen Welle›, die westeuropäischen Avantgardebewegungen wie der französischen Nouvelle Vague oder dem italienischen Neorealismus nah verwandt ist. Die Nová Vlna bleibt bis heute eng mit den Namen von tschechischen und slowakischen Filmemacherinnen und Filmemachern wie Věrá Chytilová, Miloš Forman oder Jiří Menzel und auf slowakischer Seite Juraj Herz oder Dušan Hanák verbunden, die den ‹tschechoslowakischen Film› weltweit bekannt gemacht haben.

Schüren Verlag, Marburg 2018.
(Inhaltsverzeichnis, Rezension, Empfehlung)

Band 1: KLASSIKER des polnischen Films

Das polnische Kino galt in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts als eines der innovativsten weltweit. Allerdings sind die meisten polnischen Spielfilme heute nur Spezialisten bekannt. Eine breite internationale Rezeption finden allenfalls noch die Filme Andrzej Wajdas, Krzysztof Kieślowskis und Roman Polańskis. Im ersten Band der Reihe werden daher 25 der wichtigsten polnischen Filme seit 1945 vorgestellt. Die ihrem Anspruch nach ebenso wissenschaftlichen wie populärwissenschaftlichen Beiträge stammen von Autorinnen und Autoren aus der Slawistik, den Kultur-, Medien- und Filmwissenschaften.

Schüren Verlag, Marburg 2015.
(Inhaltsverzeichnis, Rezension)

Kontakt

Prof. Dr. phil. Christer Petersen
Angewandte Medienwissenschaften
T 2184
petersen(at)b-tu.de