Gedenken an die Opfer des Holocaust

Am 27. Januar 2021 jährt sich die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau zum 76. Mal. Auch in Brandenburg beteiligen sich viele Engagierte an dem Gedenken und organisieren Veranstaltungen vor Ort, um die Opfer und ihr Leid im Gedächtnis zu bewahren.

Jedes Jahr gedenken Menschen an diesem Tag der Opfer des Nationalsozialismus, im Jahr 2005 wurde der 27. Januar von den Vereinten Nationen zum Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust (International Holocaust Remembrance Day) erklärt. In diesem Jahr stehen sie hiermit durch die Corona-Pandemie vor besonderen Herausforderungen. Im Folgenden informiert das Aktionsbündnis Brandenburg über die diesjährigen Aktivitäten (ohne Anspruch auf Vollständigkeit). Viele Menschen werden sich außerdem an individuellen Formen des Gedenkens beteiligen.

Cottbus

Durch die Pandemie wird auch das Gedenken in Cottbus nicht wie in den vergangenen Jahren vor der Cottbuser Synagoge stattfinden können. Der Cottbuser Aufbruch hat daher verschiedene Video-Beiträge auf seiner Website zusammengestellt. Zudem wird am Nachmittag ein Video an die Fassade der Synagoge am Schlosskirchplatz projiziert.

Bernau

Da die Gedenkveranstaltung am Mahnmal am Bahnhof in Bernau nicht im großen Kreise stattfinden kann, ruft das Netzwerk für Weltoffenheit Bernau dazu auf, die dortige Gedenkstelle individuell zu besuchen, inne zu halten, Blumen abzulegen und der Opfer des Nationalsozialismus zu gedenken. Darüber hinaus regt das Netzwerk an, sich das Theaterstück „Monolog mit meinem asozialen Großvater“ anzuschauen, das im letzten Jahr von den Nordbahngemeinden mit Courage aufgenommen wurde.

Lübbenau

In Lübbenau werden am 27. Januar 2021 auf dem Hauptfriedhof in Zerkwitz Bürgermeister Helmut Wenzel, der Vorsitzende der Stadtverordnetenversammlung, Uwe Pielenz, sowie die Fraktionsvorsitzenden mit einem gemeinsamen Niederlegen von Blumen an die Opfer des Holocausts gedenken. Zudem liegen im Zeitraum von 11.30 bis 14.00 Uhr weitere Blumen in der Nähe des Gedenksteins aus, um auch den Lübbenauer Bürger_innen eine Möglichkeit des Blumenniederlegens und stillen Gedenkens zu geben. Es wird darauf hingewiesen, dass sich vor Ort und während des Gedenkens an die Abstands- und Hygieneregelungen zu halten und gegebenenfalls auch eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen ist.

Nordbahngemeinden

Die Nordbahngemeinden mit Courage haben in diesem Jahr den Musiker Olaf Ruhl mit seinem Programm „Lieder zur Shoah“ eingeladen. Olaf Ruhl schreibt: „In meiner Auswahl sind traditionelle Lieder und solche, bei denen die Dichter und Komponisten bekannt sind; es sind Lieder dabei, bei denen zumindest die Melodien geläufig sind und modernere, die nur die Wenigsten mitsingen können; Lieder, die von Leid und Widerstand berichten oder voller Ironie sind.“ Das Programm wird am dem 27. Januar aus der Dorfkirche Glienicke gestreamt und auf dem YouTube-Kanal der Nordbahngemeinden mit Courage zum Ansehen und Weiterempfehlen bereitgestellt.

Schöneiche

Unter dem Motto Gemeinsam erinnern – Gemeinsam gedenken“ rufen der Bürgermeister, Ralf Steinbrück, und der Vorsitzende der Gemeindevertretung Schöneiche, Ingo Röll, zum stillen Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus auf. Auch das Bündnis für Demokratie und Toleranz Schöneiche bei Berlin bittet darum, die Gelegenheit zu nutzen, um am 27. Januar im Rahmen eines individuellen Besuchs an den beiden Gedenkstätten im Schlosspark Blumen niederzulegen und der Opfer des Nationalsozialismus zu gedenken.

Blick auf die Cottbuser Synagoge - die am 27. Januar 2015 als Brandenburgs erstes jüdisches Gotteshaus nach dem Holocaust eingeweihte ehemals evangelische Schlosskirche.

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