Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) am Standort Cottbus

Am Standort Cottbus erweitert das DLR als eine der größten wissenschaftlichen Forschungseinrichtungen in Deutschland mit dem Institut für CO2-arme Industrieprozesse und dem Institut für Elektrifizierte Luftfahrtantriebe seine Expertise in beiden Forschungsbereichen und unterstützt gemeinsam mit der BTU den Strukturwandel in der Lausitz.

Luftfahrt- und Energieforschung sind Kernforschungsgebiete des DLR. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem Technologietransfer und der Zusammenarbeit mit regionalen Industriepartnern und Forschungseinrichtungen.

Die Dekarbonisierung von industriellen Abläufen spielt eine wichtige Rolle beim Klimaschutz: Viele Branchen sind noch auf fossile Brennstoffe angewiesen, um Prozesswärme zu erzeugen oder ihren Energiebedarf zu decken. Dabei entsteht klimaschädliches Kohlendioxid (CO2). Das DLR Institut für CO2-arme Industrieprozesse forscht seit dem Sommer 2019 an Alternativen für fossile Brennstoffe, damit die Produktion in Schlüsselbranchen umweltfreundlicher wird. Insbesondere die effiziente Versorgung der Industrie mit grüner Wärme über Hochtemperatur-Wärmepumpen steht im Mittelpunkt der Forschung. Daneben konzentriert sich das Institut auf die Simulation und den „Digitalen Zwilling“ von veränderten Produktionsabläufen im regenerativen Energiesystem der Zukunft um CO2-Minderungsstrategien aufzuzeigen.

Wirtschaftsregion Lausitz: Hightech und Fachkräfte für die Zukunft
Aktuell arbeiten in Cottbus bereits 35 Beschäftige am Institut für CO2-arme Industrieprozesse. In den nächsten Jahren soll das Institut auf rund 120 Personen wachsen, von denen jeweils 60 Mitarbeiter am Standort Cottbus und 60 Mitarbeiter am Standort Zittau arbeiten werden. Das DLR-Institut kooperiert bereits erfolgreich mit den Forschenden der benachbarten BTU Cottbus-Senftenberg sowie der Hochschule Zittau/Görlitz. Es entwickelt sich so zu einem wichtigen Akteur der Wirtschaftsregion Lausitz, die verstärkt nationale wie internationale Fachkräfte anziehen will.

Das Institut für Elektrifizierte Luftfahrtantriebe konzentriert sich mit seiner Forschung auf deutlich emissionsärmere Luftfahrtantriebe für zivile Verkehrsflugzeuge. Die wissenschaftlichen Fragestellungen konzentrieren sich dabei auf alternative, stärker elektrifizierte Flugtriebwerke. Die Komplexität solcher Systeme ist mit Blick auf ihre Ansteuerung und die hohen Luftfahrtanforderungen nochmals erhöht, um jederzeit einen effizienten und sicheren Betrieb zu gewährleisten. Zugleich bergen elektrifizierte Antriebe das gewinnbringende Potential, deutlich klimafreundlicher und leiser zu sein.
Aktuell sind in dem neu gegründeten Institut 20 Mitarbeitende beschäftigt. In den nächsten Jahren ist ein Wachstum auf mehr als 100 Mitarbeitende angestrebt, begleitet von dem Aufbau umfangreicher Forschungs- und Testinfrastruktur. Gemeinsam mit der BTU Cottbus-Senftenberg und deren Forschungszentrum CHESCO entsteht ein weiterer großer Forschungscampus in Cottbus, der sich auf Komponententests und Systemtests für elektrifizierte Antriebe fokussiert. Weitere Kooperationen bestehen mit verschiedenen Akteuren aus dem Bereich Luftfahrt in Wissenschaft, Forschung und Industrie, insbesondere auch im regionalen Umfeld.

Kontakt

Kristin Ebert
Stabsstelle Kommunikation und Marketing
T +49 (0) 355 69-2115
kristin.ebert(at)b-tu.de
Elektrisches Fliegen ist ein Thema neben CO2-armen Industrieprozessen, an dem DLR und BTU gemeinsam arbeiten (Foto: DLR, Luchschen)

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