Auf der Spur des intelligenten Netzes

Schilderrundgang "Versuchsfeld Intelligente Energie Netze" auf dem Zentralcampus

Wie funktioniert ein "intelligentes Netz"? Was ist ein Smart Meter? Wie viel Sonnenenergie passt in den Uni-eigenen Batteriespeicher und welche Rolle spielt Elektromobilität für die Stromversorgung der Zukunft? All diese Fragen beantwortet der Schilderrundgang "Versuchsfeld Intelligente Energie Netze", der um das Besucherzentrum BIENe auf dem Zentralcampus der Uni aufgebaut ist.

 

Auf 14 Tafeln können Interessierte nachlesen, welche Anlagen zum Projekt "Smart Capital Region" (SCR) gehören, wie sie funktionieren und welche Aufgaben sie übernehmen. In SCR wird die Nutzung regenerativer Überschüsse in der Hauptstadtregion untersucht. Dazu wird ein sogenanntes "intelligentes Netz" (Smart Grid) auf dem Campus betrieben.

 

Ob Blockheizkraftwerk, Photovoltaik-Anlage, Power-to-Heat oder Elektroautos: Jede eingebundene Komponente und Technologie wird auf den Schildern in Deutsch und Englisch beschrieben. Darüber hinaus geben Fotos und Videos einen Einblick in die Forschungsaktivitäten. "So können sich Besucher jederzeit über unser Projekt informieren", erklärt Prof. Harald Schwarz vom Fachgebiet Energieverteilung und Hochspannungstechnik.

 

Der erste Testlauf in großer Runde wurde bereits erfolgreich absolviert: Mitarbeiter des Projektes "e-Transform" ließen sich in Begleitung von Vizepräsidentin Prof. Hipp durch die Anlage führen. "Der Schilderrundgang und unser Besucherzentrum sind die ersten sichtbaren Bausteine einer Kommunikationsoffensive, die unsere Forschungsinhalte an ganz unterschiedliche Adressatengruppen herantragen soll", so Prof. Schwarz. Zukünftig soll in BIENe auch gezeigt werden, wie sich regenerative Stromüberschüsse in der Region zeitlich und örtlich verteilen.