Mit der Vorlesungsreihe der SeniorenAkademie an der BTU Cottbus-Senftenberg unterstützt das Zentrum für wissenschaftliche Weiterbildung alle interessierten Seniorinnen und Senioren beim lebenslangen Lernen im Rahmen des Programms "Offene Hochschule - WISSEN FÜR ALLE".

Uhrzeit:

  •  Mittwoch in der Vorlesungszeit, 14:30 - 16:00 Uhr

Ort:    

  • Campus: Campus Senftenberg, Konrad-Zuse-Medienzentrum (Gebäude 11, Universitätsplatz 01, 01968 SFB). Der Hörsaal wird per Mail bekannt gegeben.
  • Online: Nutzen Sie unseren Virtuellen Hörsaal.

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Schnellstart und Hinweise 

Programm Wintersemester 2026/2027

07. Oktober: Das Licht - Vom Kerzenschein zur Photonik

M.Sc. Akant Sengül, Fachgebiet Experimentalphysik und Funktionale Materialien

Licht begleitet die Menschheit seit ihren Anfängen. Doch was ist Licht eigentlich? Wie haben Wissenschaftler im Laufe der Jahrhunderte seine Geheimnisse entschlüsselt, und warum bestimmt Licht heute noch viele moderne Technologien?

Dieser Vortrag nimmt Sie mit auf eine spannende Reise von den ersten Vorstellungen über Licht bis zu aktuellen Entwicklungen der Photonik. Wir betrachten, wie Licht mit Materie wechselwirkt, warum wir Farben sehen und wie sich Licht gezielt beeinflussen lässt. Ein besonderer Blick gilt dabei sogenannten Metaoberflächen. Das sind hauchdünne Strukturen, die Licht auf überraschende Weise formen und lenken können. Diese neuen Möglichkeiten eröffnen nicht nur innovative optische Bauelemente, sondern auch völlig neue Ansätze für die Sensorik. Dieser Vortrag soll einen allgemeinverständlichen Einblick in eines der faszinierendsten Phänomene der Natur liefern.

14. Oktober: Entdecken. Lernen. Vernetzen.

Katja Richter, Universitätsbibliothek

Die Universitätsbibliothek am Standort Senftenberg ist mehr als nur ein Ort für Bücher: Sie bietet den Angehörigen der BTU und allen Interessierten Zugang zu wissenschaftlicher Literatur, digitalen Medien und modernen Lernmöglichkeiten. Mit umfangreichen Beständen, gedruckten und elektronischen Ressourcen, persönlicher Beratung sowie Arbeits- und Begegnungsräumen unterstützt die Bibliothek erfolgreiches Studieren, Wissenschaft und Forschung sowie lebenslanges Lernen.

Hinweis: An diesem Tag findet die Veranstaltung in der Universitätsbibliothek Senftenberg statt. Es wird einen Rundgang durch die Bibliothek geben und eine anschließende Einführung, wie Sie den dortigen Bestand nutzen können. Es wird keine hybride Übertragung geben. Die Bibliothek ist barrierefrei. 

21. Oktober: Aktuelles aus der Neurorehabilitation

Dr. rer. hum. Alexander Bremer, Fachgebiet Physiotherapie

Die Neurorehabilitation entwickelt sich rasant weiter. Der Vortrag gibt einen Überblick über aktuelle Konzepte, neue therapeutische Ansätze und technologische Entwicklungen in der Neuroreha. Anhand ausgewählter Beispiele wird gezeigt, wie moderne Rehabilitation die Selbstständigkeit und Lebensqualität neurologischer Patientinnen und Patienten verbessern kann. Zudem wird ein Ausblick auf zukünftige Trends gegeben.

28. Oktober: Unsere kosmische Nachbarschaft – ein Blick über den Tellerrand

Dr. Bodo Wolf

Der Vortrag beschäftigt sich mit unserem Sonnensystem. Das allein ist schon vielfältig genug – denken wir an die verschiedenen Objekte, auf die man bei einer Reise durch unsere Nachbarschaft stößt. Da ist natürlich die Sonne, repräsentativ für Milliarden von Sternen in der Milchstraße und den anderen Galaxien. Ohne ihre tägliche, stündliche, permanente Energiespende von rund 1,4 kW je m2 Fläche wäre es um die Menschheit und das Leben auf der Erde schlecht bestellt.  Man begegnet den Gesteinsplaneten Merkur, Venus, Erde und Mars mit sehr unterschiedlichen Atmosphären, den Riesenplaneten Jupiter und Saturn, ihren kleineren Geschwistern Uranus und Neptun, entdeckt jede Menge an Zwergplaneten, Asteroiden, Kometen, Eis- und Gesteinsbrocken bis hin zum Staub. Bei einer Aufzählung kann man natürlich nicht stehen bleiben, sondern muss sich mit Physik, Chemie und Geschichte ihrer Entdeckung und Untersuchung befassen. Natürlich können die Details nicht in aller Fülle beleuchtet werden, aber eine Übersicht darüber ist sicherlich für viele nützlich.

04. November: Luftgestützte Rohstofferkundung in der Mongolei

Prof. Dr. rer. nat. Rainer Herd, Lehrstuhl Rohstoff- und Ressourcenwirtschaft

Seit 2011 besteht zwischen Deutschland und der Mongolei eine Rohstoffpartnerschaft. Ziel dieser Partnerschaft ist die Entwicklung von Rohstoffvorkommen in der Mongolei mit deutschem Know-how. Im Rahmen dieser Rohstoffpartnerschaft wurde das am Lehrstuhl Rohstoff- und Ressourcenwirtschaft entwickelte luftgestützte Rohstofferkundungssystem (Messflugzeug) in die Mongolei verbracht und große Gebiete in der Wüste Gobi, dem Hangai-Gebirge und der größeren Ulan Bator Region wurden geophysikalisch untersucht. Das Team der BTU hatte diverse logistische, administrative, technische und klimatische Herausforderungen zu bewältigen und konnte interessante Erkenntnisse gewinnen. Der Vortrag erläutert den Verlauf dieses ungewöhnlichen Projekts.

11. November: Wenn die Technik nervt – oder nicht? Wie stressfreier Umgang auf der Arbeit und im Alltag gelingen kann

Dr.-Ing. Roberto Kockrow & Dr.-Ing. Dipl.-Psych. Rico Ganßauge, Arbeitsgebiet Arbeitswissenschaft und Arbeitspsychologie  

Der Vortrag beschäftigt sich mit der Veränderung der modernen Arbeitswelt durch digitale Technologien. Digitalisierung allgemein und insbesondere der KI-Einsatz verändern aktuell viele gewohnte Abläufe sehr tiefgreifend. Was muss beim Einsatz dieser Technik beachtet werden? Wie kann dies menschgerecht gelingen, damit die Technik auch wirklich unterstützt? Diese Fragen werden erörtert und darüber hinaus Hinweise für das eigenen stressfreien Umgang mit Technik im Alltag abgeleitet. 

18. November: Kinder und Grundschule heute

Dr. Ulrike Beate Müller, Fachgebiet Grundschulpädagogik (Inklusion)

Wie sich die Gesellschaft, das Umfeld und die Einflüsse verändert haben, so ist auch das Kindsein anders als noch vor einigen Jahren. Der Krieg in der Ukraine, mediale Einflüsse und Entwicklungen, die Perspektivveränderung von Integration zu Inklusion – um nur wenige Ereignisse und Veränderungen der letzten Jahre zu nennen. Die Grundschule heute hat nach wie vor die Aufgabe, Kinder in ihrer Entwicklung zu fördern und zu fordern und auf die Bedürfnisse der verschiedenen Kinder im Kontext von Veränderungen einzugehen. Der Vortrag soll darauf eingehen, was kindliche Interessen, Bedürfnisse und Sichtweisen heute sind und wie die Grundschule pädagogisch und didaktisch darauf eingehen kann.

25. November: Neuere Entwicklungen an den Finanzmärkten

Prof. Dr. rer. pol. Kay Hempel, Institut für Wirtschaftswissenschaften

Angesichts der geopolitischen Themen sowie der anhaltenden Reformdiskussion im Kontext der Bewältigung der Herausforderungen des demographischen Wandels ist das Geschehen an den Finanzmärkten hierzulande zuletzt etwas aus dem Fokus geraten. Vor diesem Hintergrund soll der Vortrag vor allem den Blick auf jüngere Entwicklungen in Bezug auf Zinsen, Währungen, Inflationsraten, Wertpapierkurse und Bankenmärkte richten. Welche Entwicklungstendenzen lassen sich in Bezug auf die Struktur der Geldvermögensbildung inländischer privater Haushalte beobachten? Wie groß ist die Gefahr von „Preisblasen“ an den Wertpapiermärkten? Ist der deutsche Bankenmarkt im Privatkundengeschäft attraktiv genug für den Markteintritt internationaler Großbanken? 

02. Dezember: Tücken der deutschen Energiewende

Prof. Dr. rer. nat. habil. Olaf Klepel, Fachgebiet Technische Chemie 

Anhand von Daten der Bundesnetzagentur wird untersucht, ob man im Jahre 2045 in der Lage wäre, eine moderate Dunkelflaute von 48 Stunden Dauer zu überbrücken. Es wird dabei vom bestmöglichen Szenario ausgegangen, d.h. von einem kompletten Ausbau erneuerbarer Energieerzeugung einschließlich des dafür erforderlichen Netzes. Es soll der Rahmen ausgelotet werden, innerhalb dessen faktenbasiert diskutiert werden kann. Das abschließende Urteil möge sich jeder selbst bilden.

09. Dezember: Hospiz ist ME[.]R

Anja Herzog, Institut für Soziale Arbeit & Jeannette Jänchen, Abteilung für Lehren und Lernen in der Berufspraxis

Im Hospiz sterben Menschen. Im Hospiz wird den Tagen mehr Leben gegeben. Doch, wie kann den Tagen me[.]r Leben gegeben werden? Menschen erzählen davon, dass die Tage im (stationären) Hospiz intensiver waren, als die letzten drei Jahre. Die Qualität der Tage im Hospiz basiert bspw. auf den Beziehungen, dem Sinn und/oder der Wahrnehmung. Menschen setzen sich dort zueinander in Beziehung. Sie begeben sich auf die Suche nach Antworten, wenn bspw. die Kinder fragen: Was hast Du ÜBER das Leben gelernt, was Du an uns weitergeben möchtest? Auch die Wahrnehmung der Menschen wird intensiver. Dies ist gebunden an Wünsche, wie: "Noch einmal das Meer sehen" (riechen, schmecken, hören, fühlen). Pflegefachpersonen sind Teil des interprofessionellen Teams, welches den Tagen mehr Leben gibt. Daher möchten wir Sie zu einer gemeinsamen Reise ins Hospiz einladen. Dafür setzen wir uns an dem Tag zueinander in Beziehung, stellen Fragen, suchen Antworten und nehmen die gegenwärtigen Möglichkeiten der Begleitung am Lebensende wahr.

16. Dezember: Die aktuelle Sozialrechtsreform

Prof. Dr. jur. habil. Jens M. Schubert, Dekan der Fakultät 4 und Antidiskriminierungsbeauftragter 

In Kürze finden Sie hier den Teaser zum Vortrag von Herrn Prof. Dr. jur. habil. Jens M. Schubert.

06. Januar: Green Care und Soziale Landwirtschaft – Innovative Konzepte für gutes Älterwerden in Stadt, Land und Natur

Dr. Sunna Kovanen, Fachgebiet Regionalplanung  

Viele ältere Menschen wohnen auf dem Land und möchten dort bleiben, auch wenn die eigene Kräfte nicht mehr dafür reichen, Eigenheim und Garten selber zu bewirtschaften. Soziale Landwirtschaft und Green Care bieten dazu neue Möglichkeiten, die in anderen Regionen bereits weit verbreitet sind. „Soziale Landwirtschaft“ verbindet landwirtschaftliche Betriebe mit sozialen Angeboten – etwa in Form von betreutem Wohnen auf einem Bauernhof oder gemeinschaftlichen Aktivitäten in der Natur.  Die Vorlesung von Prof. Thomas van Elsen zeigt anhand deutscher und europäischer Entwicklungen auf, wie soziale Landwirtschaft einen Beitrag leisten kann gegen Einsamkeit im Alter, gegen den Fachkräftemangel in der Pflege und Einkommensdiverzifizierung und ökologische Verantwortung in der Landwirtschaft stärkt. Zum Schluss wird ein aktuelles Forschungs- und Transferprojekt der BTU Cottbus zum Thema vorgestellt.

13. Januar: Zukunftskompetenzen in der Lausitz – Bildung im Wandel gestalten

Eva-Maria König, Zentrum für wissenschaftliche Weiterbildung 

Wie verändert sich Bildung in einer Region im Umbruch? Der Vortrag beleuchtet, welche Zukunftskompetenzen heute relevant werden und wie sie in Bildungs- und Arbeitskontexte integriert werden können. Anhand ausgewählter Beispiele werden Ansätze sichtbar, die individuelles Lernen, institutionelle Entwicklung und regionale Transformation zusammendenken. Die Lausitz dient dabei als konkreter Erfahrungsraum.

20. Januar: Einsamkeit im Alter bekämpfen und gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken - Wege für ein gutes Miteinander

Normen Asmus, Landesseniorenbeauftragter

Einsamkeit kann jede und jeden treffen. Einsamkeit macht krank. Wie kann man dem Auftreten von Einsamkeit gesellschaftlich und individuell wirksam begegnen? Auf diese Frage versucht der Vortrag Antworten und praktische Tipps zu geben. So können gut funktionierende Nachbarschaften ein wirksames Rezept ganz im Sinne des Mottos der bundesweiten Aktionswoche "Gemeinsam aus der Einsamkeit" sein