Schwerpunkt

Ultrasensitive Detektion einzelner Nanopartikeln

Die Idee dieses Projektes basiert auf einem kürzlich festgestellten experimentellen Phänomens, welches von einem unserer Projektpartner entdeckt wurde: einzelne Partikel/Objekte im Submikrometer-Bereich zeigen intensive optische Signal in der Oberflächenplasmonenresonanz-Mikroskopie. Veranschaulicht werden kann dieser Effekt durch einen Stein der nahe der Wasseroberfläche liegt. Selbst wenn man den Stein nicht beobachten kann, so ist es möglich, die hervorgerufenen sekundären Wellen aufgrund ihrer räumlichen Ausbreitung zu detektieren. Dieses Phänomen verschafft daher die einzigartige Möglichkeit Nanopartikel ultrasensitiv und on-line zu detektieren. Das Projekt wird finanziell durch die Europäische Kommission (FP 7) unterstützt. (Link zu einer externen Seite www.nanodetector.eu)

Entwicklung von Biosensoren auf Grundlage von Oberflächenplasmonenresonanz (SPR)

Die meisten Lebensvorgänge basieren auf Affinitätswechselwirkungen. Mit SPR-Biosensoren können Wechselwirkungen von biologischen Molekülen on-line verfolgt werden. Das Ziel dieser Arbeit ist die Entwicklung hochsensitiver SPR-Techniken mit interner Referenzierung und deren Anwendung für die Herstellung von Biosensoren und Sensorarrays.

µ-contact printing

Die Herstellung von Biosensoren und -array erfordert das Aufbringen räumlich gerichteter unterschiedlicher Rezeptormoleküle (Antikörper, DNA, etc.) auf die Sensoroberfläche. In diesem Projekt bedienen wir uns der Methode des µ-contact printings und anderer Techniken, um kovalent-stabilisierte Proteinarrays zu synthetisieren.

Elektrochemische Transistoren für biotechnologische Anwendungen

Diese neue Art chemischer Sensoren wurde erst kürzlich in unserer Arbeitsgruppe entwickelt. Der Sensor basiert auf leitfähigen Polymeren und unter der Ausnutzung einer 6-Elektroden Messung Konfiguration, welche eine vollständige elektrochemische Kontrolle von chemosensitiven Materialien, separate Messungen von Bulk- und Oberflächeneffekten als auch Sensorintegritäts-Kontrollen ermöglicht.

Untersuchungen der Lipolyse an Modelsystemen

Mithilfe von oil-drop Tensiometrie und Oberflächenplasmonenresonanz können Funktionen und Oberflächeneigenschaften von Lipasen untersucht werden. Die Lipolyse von Öl (Triglyzeride) führt zu der Entstehung oberflächenaktiver Produkte (Fettsäuren und Diglyzeride), welche tensiometrisch untersucht werden können. Das Projekt wird in Zusammenarbeit mit den Gruppen Technische Mikrobiologie (Prof. P. Stahmann), Chemische Reaktionstechnik (Prof. K. Schnitzlein) und Leichtbaukeramik (Apl. Prof. R. Schmid) durchgeführt.