Eudaimogenese – Gelingendes Leben ermöglichen: Im Dialog mit Wolfgang Wahl

"Gelingen ist immer begleitet von der Möglichkeit des Misslingens. Beide Seiten müssen gemeinsam und in ihrer spannungsreichen Dynamik betrachtet werden. Um die Möglichkeit des Gelingens zu befördern, müssen wir einerseits verstehen, was zum Misslingen geführt hat, wir müssen aber auch dem Nachgehen bzw. Nachspüren, was den Menschen, mit denen wir arbeiten ...

... Kraft gibt, aus welchen Quellen sie schöpfen. Und das erfahren wir nur, wenn wir sie selbst fragen." Wolfgang Wahl

Der heutige Impulsvortrag trägt den Titel: "Situationen des Gelingens: Identität, Kohärenz, Resonanz". 

Wolfgang Wahl ist seit 2012 Professor für Theorien und Handlungslehre der Sozialen Arbeit an der TH Nürnberg. Seine Arbeitsschwerpunkte liegen im Bereich der Theorie und Praxis der Professionalisierung von Sozialer Arbeit, der Jugendarbeit, Körper, Bewegung und Sport in der Sozialen Arbeit und der Erlebnispädagogik. Nach Abschluss seines Studiums der Philosophie, Soziologie und Pädagogik in München und Augsburg 1990 war Wahl zunächst freiberuflich als Berg- und Skiführer, Seminarleiter und Trainer tätig, bevor er von 1994-1997 ein Promotionsstudium der Philosophie, Soziologie und Pädagogik an der Universität Augsburg absolvierte. Anschließend war er von 1998 - 2012 als Bildungsreferent bei der Jugend des Deutschen Alpenvereins tätig, während dessen er von 2000-2003 berufsbegleitend Master of Social Work in München studierte.

Zur Dialogreihe:

Visionen haben vor allem in Krisensituationen Hochkonjunktur, da bisherige Selbstverständlichkeiten ihre Fraglosigkeit verlieren und neue Fragen ins Zentrum rücken. Spezialist*innen der Sozialen Arbeit diskutieren die Frage nach der Hervorbringung und Ermöglichung gelingenden Lebens ausgehend von ihren theoretischen Standpunkten. Bezugspunkt ist dabei das Theoriekonzept der Eudaimogenese von Juliane Noack Napoles.

Als Gesprächspartner*innen begrüßen wir:

Lothar Böhnisch, Annemarie Jost, Tim Krüger, Daniela Reimer, Sara Remke, Dieter Röh, Albert Scherr, Renate & Hans Thiersch, Wolfgang Wahl, Michael Winkler, Jan Volker Wirth und Irit Wyrobnik

13 Gäste aus der Wissenschaft und Praxis Sozialer Arbeit beleuchten im Gespräch mit Prof. Dr. Juliane Noack Napoles das Thema

  • aus bezugsdisziplinärer Perspektive,
  • in unterschiedlichen Lebensphasen und
  • in Bezug zu unterschiedlichen Konzeptionen Sozialer Arbeit.

Nach einem ca. 20-minütigem Input des jeweiligen Gastes erfolgt eine für das Auditorium offene Diskussion der Vorträge und Inhalte. Den Abend lassen wir – Corona zum Trotz – zusammen virtuell ausklingen. Lassen Sie sich überraschen. 

Zur Veranstaltung.

Kontakt

Prof. Dr. Juliane Noack Napoles
Erziehungswissenschaften für die Soziale Arbeit
T +49 (0) 355 5818-414
noacknap(at)b-tu.de

Thorsten Heimann
Erziehungswissenschaften für die Soziale Arbeit
T +49 (0) 355 5818- 435
thorsten.heimann(at)b-tu.de

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