Europa unter Druck
Die globale Ordnung verändert sich aktuell rapide und Europa muss sich neu positionieren. Die USA und China ringen um die globale Vormachtstellung während Russland Europa mit Krieg und Desinformation Europa destabilisiert. Doch Europa droht Gefahr nicht nur von außen, sondern auch von innen: Rechtspopulistische und rechtsextreme Bewegungen erhalten immer mehr Zulauf. Sie zielen zunehmend darauf ab, die demokratische Ordnung zu delegitimieren.
Die Antwort auf diese Herausforderungen kann nur eine entschlossene Stärkung der Demokratie sein. Wie aber lässt sich dieses Ziel erreichen? Der Vorsitzende der Friedrich-Ebert-Stiftung und ehemalige Präsident des Europäischen Parlaments Martin Schulz wird in seinem Vortrag auf diese und weitere Fragestellungen eingehen.
Mittwoch, 14. Januar 2026, 17:30 bis 19:00 Uhr
Audimax 2 am Zentralcampus der BTU, Konrad-Wachsmann-Allee 3, 03046 Cottbus
Interessierte sind herzlich eingeladen. Die Teilnahme ist kostenfrei und ohne Anmeldung möglich.
Moderation: Prof. Dr. Eike Albrecht, BTU, Fachgebiet Öffentliches Recht, insbesondere Umwelt- und Planungsrecht & Prof. Dr. Frank Wätzold, BTU, Fachgebiet VWL, insbesondere Umweltökonomie
Martin Schulz ist seit Dezember 2020 Vorsitzender der Friedrich-Ebert-Stiftung e.V. (FES).
Von 2017 bis 2021 war er Abgeordneter Deutschen Bundestag. Er war Bundesvorsitzender der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD), Kanzlerkandidat und langjähriges Mitglied im Europäischen Parlament, dem er als Präsident in zwei Amtszeiten, von 2012 bis 2017 vorstand. Für seine bedeutenden Verdienste um Europa sowie die Stärkung des Parlaments und der demokratischen Legitimation in der Europäischen Union (EU) wurde Martin Schulz 2015 der Karlspreis verliehen.
Die öffentliche Vorlesungsreihe "Open BTU" bietet Einblicke in spannende Wissensgebiete. Die letzte Vorlesung im Wintersemester zum Thema „Kernschmelze der Demokratie“ findet am 28. Januar statt. Mit diesem für alle Interessierten offenen Bildungsformat unterstützt das Zentrum für wissenschaftliche Weiterbildung (ZWW) der Universität lebenslanges Lernen und fördert den Wissens- und Ideentransfer in der Region, indem es gesellschaftlich relevante Fragestellungen aufgreift. Dabei kooperiert die BTU mit anderen Hochschulen und Institutionen. Nach jedem Vortrag besteht die Gelegenheit für Fragen und den Austausch mit den Referierenden. Interessierte sind herzlich eingeladen, an dem breit gefächerten Veranstaltungsangebot teilzunehmen.
Kontakt
Zentrum für wissenschaftliche Weiterbildung (ZWW)
T +49 (0) 355 69-3680
thomas.hasenauer(at)b-tu.de

