Gelungenes BTU-Debüt in der Jugend forscht Familie
Acht herausragende Projekte qualifizierten sich für den Landeswettbewerb Jugend forscht, der am 26. März am Emil-Fischer-Gymnasium Schwarzheide stattfindet.
In den Bereichen Biologie, Chemie, Physik, Mathematik und Informatik sowie Technik präsentierten die Jugendlichen im Konrad-Zuse-Medienzentrum auf dem Universitätscampus in Senftenberg ihre Forschungsergebnisse. Die Teilnehmenden kamen aus zehn Gymnasien von Senftenberg, Schwarzheide, Elsterwerda und Cottbus bis Beeskow, Frankfurt (Oder) und Potsdam. Mit ihren spannenden und praxisbezogenen aktuellen Themen ergründeten sie zum Beispiel den Einfluss von Pestiziden und Fungiziden auf das Wachstum von Nutzpflanzen, den Zerfall von Plastik in Wasser oder Anwendungen von Künstlicher Intelligenz sowie die Möglichkeit, auf Grundlage von Untersuchungen zur Echoortung von Fledermäusen ein im Alltag praktikables Gerät zu entwickeln, mit dem sich blinde Menschen orientieren können. Auch machten sie mit ihrem Energiesystemmodell Lausitz den Strukturwandel erlebbar.
Prof. Dr. Peer Schmidt, Vizepräsident für Studium und Lehre der BTU, begrüßte zahlreiche interessierte Besucher*innen, darunter den Bürgermeister der Stadt Senftenberg Andreas Pfeiffer, führte sie im Rahmen eines Rundgangs zu den Ständen der Nachwuchsforschenden. Ebenso stellte er zukunftsorientierte Projekte des Zentrums für Studierendengewinnung und Studienvorbereitung (College) der Universität vor, zum Beispiel das neue VR-Labor.
„Herzlich willkommen in der Jugend forscht Familie“, sagte Christine Stahlschmidt, Netzwerkkoordinatorin der Stiftung Jugend forscht e.V. mit Sitz in Hamburg, und überreichte Prof. Dr. Peer Schmidt im Rahmen der Preisverleihung zum neuen Regionalwettbewerb die Jugend forscht Plakette für die BTU. „Es war ein sehr schöner Wettbewerb. Ich habe hier sehr zugewandte Menschen erleben dürfen, ein bestens organisiertes Team, tolle Räumlichkeiten. Ich freue mich auf die Zukunft mit der BTU an der Seite von Jugend forscht.“
Patricia Reich, Landesbeauftragte für Schülerwettbewerbe im Brandenburger Ministerium für Bildung, Jugend und Sport (MBJS), betonte: „Jugend forscht bietet hervorragende Möglichkeiten, um Schülerinnen und Schüler frühzeitig an Wissenschaft und Forschung heranzuführen. Wir sind der BTU sehr dankbar, dass sie hier als Partnerunternehmen eingestiegen ist. Das ist für den Wettbewerb und die Teilnehmenden sehr wertvoll und ein Gewinn auf ganzer Linie.“
Lob gab es auch von Christian Theuner, Leiter des Landeswettbewerbs Jugend forscht und Fachbereichsleiter Mathematik am Max-Steenbeck-Gymnasium Cottbus: „Dass wir die BTU als Partner für den neuen Regionalwettbewerb gewinnen konnten, ist ganz wunderbar. Es ist uns besonders wichtig, auch auf dieser Ebene mit der BTU zusammenzuarbeiten und hier die Nachwuchsförderung gemeinsam in Angriff zu nehmen.“
Ein überaus positives Resümee konnte Michael Schulz, Leiter des Regionalwettbewerbs Brandenburg Süd von Jugend forscht, Lehrer für Mathematik und Informatik am Emil-Fischer-Gymnasium Schwarzheide und Informatik-Absolvent der BTU in Senftenberg, ziehen. Ich danke der BTU für das, was sie hier in den letzten Wochen und Monaten auf die Beine gestellt hat, und ganz besonders Frau Erdmann und ihrem Team vom College“, betonte er und hob ebenso die Unterstützung von Jugend forscht, das große Engagement der Wettbewerbsjury, der Schulen und der dortigen Talenteförderung hervor.
Die Regionalsiege gingen an folgende Projekte und Teilnehmende:
Biologie
- Einfluss von Pestiziden und Fungiziden auf das Wachstum von Nutzpflanzen von Jasmina Lang, Einstein-Gymnasium Neuenhagen
- Zusammenhänge zwischen der Pferdehaltung und der Bodenzusammensetzung der Wiese von Mathilda Elisa Pietsch, Max-Steenbeck-Gymnasium Cottbus
Chemie
- Untersuchung des Zerfalls von Plastik in Wasser von Jonas Grafe und Timo Röpke, Elsterschloss-Gymnasium Elsterwerda
- Lösungsmitteleinfluss auf den Syntheseerfolg eines OLED-Polymers von Tobias Schröder, Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasium, Frankfurt (Oder)
Mathematik/Informatik
- Jacob - die KI in Leichter Sprache von Magnus Schlinsog, Humboldt-Gymnasium Potsdam
Dieses Projekt wurde auch mit dem Sonderpreis des Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport ausgezeichnet.
Physik
- Sprungverhalten und Elastizitätszahl eines Fußballs von Raphael Szerement, Max-Steenbeck-Gymnasium Cottbus
Technik
- Energiesystemmodell Lausitz - Strukturwandel erlebbar machen von Tim Roeschke und Tim Guss, Max-Steenbeck-Gymnasium Cottbus
- Feel like a bat (Entwicklung eines Gerätes für die Orientierung blinder Menschen auf Grundlage von Untersuchungen zur Echoortung von Fledermäusen) von Lisa Nitschke, Friedrich-Engels-Gymnasium Senftenberg
Folgende regionle Sonderpreise wurden vergeben:
- „Laser trifft Röntgen“ vom Fachgebiet Füge- und Schweißtechnik der BTU
(zweitägiges Forschungspraktikum an der BTU, moderne Fertigungstechnik und innovative Materialprüfung)
Energiesystemmodell Lausitz - Strukturwandel erlebbar machen von Tim Roeschke und Tim Guss,Max-Steenbeck-Gymnasium Cottbus
Sonderpreis der Sparkasse Elbe-Elster
Reflexion und Brechung von Elektromagnetischen Wellen von Jannik Heyde, Elsterschloss-Gymnasium Elsterwerda
Sonderumweltpreis des Instituts für Umwelttechnik und Recycling Senftenberg e.V.
Untersuchung des Zerfalls von Plastik in Wasser von Jonas Grafe und Timo Röpke, Elsterschloss-Gymnasium Elsterwerda
Sonderpreis von GA Generic Assays
(eintägiges Forschungspraktikun)
Chitosan - das Wundermittel gegen Schimmelpilze? von Hanna Jergler, Miriam Forbrich und Malena Geißler, Emil-Fischer-Gymnasium im SeeCampus
Folgende Schulen nahmen am Regionalwettbewerb Jugend forscht teil:
Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasium Frankfurt (Oder)
Einstein-Gymnasium Neuenhagen
Elsterschloss-Gymnasium Elsterwerda
Emil-Fischer-Gymnasium im SeeCampus Schwarzheide
Friedrich-Engels-Gymnasium Senftenberg
Humboldt-Gymnasium Potsdam
Marie-Curie-Gymnasium Ludwigsfelde
Max-Steenbeck-Gymnasium Cottbus
Paulus-Praetorius-Gymnasium Bernau
Rouanet-Gymnasium Beeskow
Über Jugend forscht
Der Wettbewerb Jugend forscht ist der in Deutschland bekannteste Schüler- und Jugendwettbewerb in den sieben Bereichen Mathematik/Informatik, Biologie, Chemie, Physik, Geo- und Raumwissenschaften, Arbeitswelt und Technik. Veranstalter des alljährlich stattfindenden Bundeswettbewerbs ist die die Stiftung Jugend forscht e.V.. mit Sitz in Hamburg. Der Wettbewerb findet auf drei Ebenen statt, Regionalwettbewerbe, mindestens ein Landeswettbewerb, und die besten Projekte präsentieren sich auf dem Bundeswettbewerb. Schirmherr des Wettbewerbs ist der Bundespräsident. Ein Kuratorium, dessen Vorsitzende die Bundesministerin für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend ist, steht der Stiftung Jugend forscht e. V. vor.
Die Wettbewerbe werden durch Patenunternehmen unterschiedlicher Branchen ausgerichtet.
Der Jugend forscht Regionalwettbewerb Brandenburg Süd wurde unterstützt durch:
Kjellberg-Stiftung
Förderverein der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg e.V.
REWE Markt Kerstin Radke oHG / REWE Markt Jan Radke oHG
ZEDAS GmbH
GA Generic Assays GmbH
Kontakt
Regionalwettbewerb Jugend forscht für Brandenburg Süd
an der BTU in Senftenberg
Jungend forscht Wettbewerbsleitung
Michael Schulz
Tel.: 01522 2620029
Kontakt BTU
ZE Zentrum für Studierendengewinnung und Studienvorbereitung (College)
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