Internationaler beachteter Friedenspreis für Prof. Dr. Sven Michel
Prof. Dr. Sven Michel, Professor an der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus–Senftenberg (BTU) und Präsident der Deutsch-Arabischen Hochschulkonferenz (DAHK), wurde am 6. April mit dem international beachteten Sino-Phil Asia International Peace Award 2026 ausgezeichnet und zum „Peace Laureate 2026“ ernannt.
Die offizielle Mitteilung über die Zuerkennung der Auszeichnung erfolgte durch ein Schreiben von Dr. Sir Billy Chan (Chairman of the Board) gemeinsam mit Prof. Sir Manson Fok (President Emeritus) sowie dem US-amerikanischen Senator des Bundesstaates Georgia, Emanuel Jones (Chairman Emeritus).
Der Friedenspreis wird von der Sino-Phil Asia International Peace Awards Foundation mit Sitz in Manila vergeben, einer international tätigen und im System der Vereinten Nationen registrierten Nichtregierungsorganisation. Die Auswahl der Preisträger erfolgt im Rahmen eines kuratierten Verfahrens durch ein international besetztes Gremium und richtet sich an Persönlichkeiten, deren Arbeit konkrete Beiträge zu Frieden, Entwicklung und internationaler Zusammenarbeit leistet. Zu den bisherigen Laureaten zählen ehemalige Staats- und Regierungschefs, Mitglieder königlicher Häuser sowie international herausragende Vertreter aus Politik, Wissenschaft und internationaler Zusammenarbeit. Weitere Informationen zur Stiftung unter: www.sinophilpeace.org
„Im Verlauf Ihrer Laufbahn haben Sie in besonderer Weise für Würde, Inklusion und menschliche Entwicklung gestanden und sich als verantwortungsbewusste Führungspersönlichkeit ausgezeichnet, deren interkulturelle Arbeit Frieden durch Verständnis, Chancen und gemeinsame Werte gefördert hat“, heißt es in der Begründung des Chairman der Stiftung, Sir Billy Chan.
Die Auszeichnung von Prof. Michel würdigt insbesondere Programme und Partnerschaften zur Entwicklung von Hochschulstrukturen sowie zur stärkeren internationalen Verknüpfung von Ausbildung, Forschung und medizinischer Praxis im Irak und im arabischen Raum. Dabei wurden Studienangebote aufgebaut, Ausbildungsstrukturen erweitert und der Zugang zu akademischer Bildung deutlich verbessert. In Zusammenarbeit mit der Kultusministerkonferenz wurde zudem die Anschlussfähigkeit an europäische und deutsche Bildungsabschlüsse gestärkt.
Im Rahmen dieser Initiativen konnte auch der Anteil von Frauen in Studium und akademischer Ausbildung in den beteiligten Einrichtungen deutlich erhöht werden. Dies wird als konkreter Beitrag zur Stärkung gesellschaftlicher Teilhabe und zur Entwicklung stabiler Bildungsstrukturen bewertet.
Darüber hinaus umfasst das Engagement auch medizinisch-wissenschaftliche Projekte, unter anderem im Bereich der Kryochirurgie. Es ist gelungen, international führende Mediziner für ein Engagement in diesen Projekten zu gewinnen, darunter Prof. Nikolai Korpan aus Wien, ein weltweit anerkannter Spezialist der Kryochirurgie, der unter anderem an der Behandlung des späteren ukrainischen Präsidenten Wiktor Juschtschenko nach dessen Vergiftung beteiligt war, sowie Prof. Sir Manson Fok aus Macau, Dekan der medizinischen Fakultät der Macau University of Science and Technology (MUST) und Präsident des MUST Hospital.
„Die Auszeichnung bestätigt für mich, dass internationale Kooperation dann besonders wirksam ist, wenn sie institutionell weiterentwickelt wird und langfristige Strukturen schafft. Die Erfahrungen aus den aufgebauten Bildungsprogrammen und der Zusammenarbeit in der medizinischen Ausbildung zeigen, welches Potenzial in einer stärkeren internationalen Vernetzung von Ausbildung, Forschung und Transfer liegt – auch für den Standort Lausitz“, so Prof. Dr. Sven Michel.
Kennzeichnend für die ausgezeichnete Arbeit ist die Verbindung von wissenschaftlicher Ausbildung, institutionellem Aufbau, Patientenversorgung und konkreter Umsetzung vor Ort – verbunden mit einer klar internationalen Ausrichtung.
Die feierliche Übergabe des Preises findet im November 2026 in Manila (Philippinen) unter Beisein internationaler Persönlichkeiten aus Politik, Wissenschaft und Gesellschaft statt.
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Therapiewissenschaften II
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