Wissenschaft im Alltag: „Wissenschaft – und ich?!“ auf dem Spremberger Marktplatz

Am 23. Juli 2026 wurde der Spremberger Marktplatz zum Treffpunkt für Wissenschaft und Gesellschaft. Gemeinsam mit Wissenschaft im Dialog brachte die Präsenzstelle Spremberg aktuelle Forschungsthemen direkt mit den Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch.

Wie lässt sich Wissenschaft dort erleben, wo Menschen in ihrem Alltag zusammenkommen? Genau darum ging es beim Markttag „Wissenschaft – und ich?!“ am 23. Juli auf dem Spremberger Marktplatz. Gemeinsam mit Wissenschaft im Dialog lud die Präsenzstelle Spremberg dazu ein, Forschungsprojekte kennenzulernen, Fragen zu stellen und über aktuelle Herausforderungen in der Region ins Gespräch zu kommen.

Mit dabei waren verschiedene Projekte und Anlaufstellen aus der Lausitz und dem Land Brandenburg:

  • Bastian Kaiser stellte die Gründungsberatung von STARTUP LAUSITZ vor. Sie unterstützt Gründungsinteressierte von der ersten Geschäftsidee bis zur Umsetzung und bietet unter anderem individuelle Beratungen, Workshops und Hilfe bei der Entwicklung eines Businessplans.
  • Alina Nechyporenko und Marcus Frohme von der Technischen Hochschule Wildau stellten zwei aktuelle Forschungsprojekte vor. TRYSUB verbindet neue Nanomaterialien, optimierte Elektronenbestrahlung und KI-gestützte Bildgebung, um Tumore präziser erkennen und gezielter behandeln zu können. BIKO-UA entwickelt ein System, mit dem unbekannte Kriegsopfer in der Ukraine mithilfe von CT-Daten, Bilderkennung und Künstlicher Intelligenz identifiziert werden sollen.
  • Richard Pantzier gab Einblicke in die Arbeit der Praxisforschungsstelle Cottbus der AlterPerimentale. Gemeinsam mit älteren Menschen werden Bedarfe in der Region ermittelt und neue Ideen für ein gutes Leben und Älterwerden in ländlichen Räumen entwickelt.
  • Norman Günther, Martin Choitz und Julius Bennin informierten über das Mittelstand-Digital Zentrum Spreeland. Das Zentrum unterstützt kleine und mittlere Unternehmen kostenfrei und praxisnah bei Fragen rund um Digitalisierung, Künstliche Intelligenz und Automatisierung. Bei dem Markttag waren sie mit ihrer Roadshow vor Ort. Sehen konnten die Leute unter anderen: einen 3D-Drucker, ein Spiel zur Bilderkennung und einen Roboterarm, der automatisierte Arbeitsabläufe demonstrierte.

Trotz des unbeständigen Wetters entstanden viele intensive und persönliche Gespräche. Bei Kaffee und Kuchen sowie einer Kinderspielecke blieb ausreichend Zeit, um Fragen zu stellen, eigene Perspektiven einzubringen und mehr über die vorgestellten Projekte zu erfahren. Auch die Bundestagsabgeordnete für Cottbus und Spree-Neiße, Maja Wallstein, informierte sich vor Ort und zeigte sich begeistert über diese gemeinsame Initiative von WiD und den BTU-Präsenzstellen.

Auch rbb24 “Brandenburg aktuell” begleitete den Markttag. Der Beitrag ist in der ARD Mediathek zwischen Minute 19:30 und 20:20 zu sehen.

Die Präsenzstelle Spremberg bedankt sich bei Wissenschaft im Dialog, allen beteiligten Projekten und natürlich bei den Besucherinnen und Besuchern für das große Interesse und den offenen Austausch.

Kontakt

Linda Urban
HVP S 4 Präsenzstellen
T +49 (0) 3563 5942712
urbanli1(at)b-tu.de